Die Sprachreise als Ergänzung zur Nachhilfe

Schlechte Noten, Angst vor einer wichtigen Prüfung oder einfach mal eine andere Lernmethode ausprobieren: Es gibt viele Gründe, mit Nachhilfestunden die Schulleistung zu verbessern. Eine Sprachreise bietet dabei eine gute Ergänzung, um das in der Gelernte direkt anzuwenden und damit zu verfestigen. Doch welche Vorteile bringt eine solche Lernreise genau für Schüler?

1. Die typischen Schulsprachen sind immer vertreten

Egal, wohin die Reise geht, zu den klassischen, von Sekundarschulen unterrichteten Sprachen findet man immer einen passenden Kurs im Ausland. Die gängigste Sprache ist dabei Englisch, was man sowohl in leicht zu erreichenden Zielen wie England als auch in Ländern wie den USA, Kanada oder Australien lernen kann.

Auch für Spanisch und Französisch, die ebenfalls an den meisten Schulen vertreten sind, gibt es jede Menge tolle Reiseziele, an denen man seine Sprachkenntnisse auffrischen kann.

2. Vielseitige Möglichkeiten, die zu den Lernzielen passen

Die meisten Kurse an Sprachschulen im Ausland starten schon ab einer Dauer von 2 Wochen. Daher sind sie besonders geeignet, um in den Ferien die Auffrischung der gewählten Fremdsprache mit einer aufregenden Reise zu kombinieren. Nach oben hin sind der Dauer einer solchen Reise kaum Grenzen gesetzt, so dass Schüler den ganzen Sommer zum Absolvieren eines Kurses nutzen oder sogar für ein halbes oder ganzes Schuljahr an einer lokalen High School im Ausland lernen können.

Zudem variieren die Angebote je nach Altersgruppe, so dass es sowohl für jüngere Jugendliche als auch für angehende Abiturienten die Möglichkeit gibt, eine Fremdsprache im Ausland zu üben. Dabei ist es nicht wichtig, ob man als Anfänger startet, für eine einzelne Prüfung lernt oder als Leistungskursler seine Kenntnisse für die Abiturnote perfektionieren möchte.

3. Abwechslungsreiches Lernen garantiert Spaß

Der Unterricht findet ähnlich wie auch in der Schule in einem Klassenzimmer mit Gleichaltrigen statt. Der große Unterschied ist, dass der Ablauf statt wie bei traditionellem Schulunterricht etwas abwechslungsreicher ist. So wird nicht nur jeden Tag innerhalb und außerhalb der Sprachschule der Austausch in der Gruppe gefördert, sondern die Kurse werden auch ergänzt durch spannende Freizeitaktivitäten, die Schüler an die Kultur und örtlichen Highlights heranführen.

Auf diese Weise bekommen in der Schule gelernte Inhalte eine ganz neue Bedeutung, wenn man die Städte und Traditionen aus den Schulbüchern hautnah miterlebt.

4. Die Lernmethode mitbestimmen

Auch die Art die Sprache zu lernen, variiert – so können Schüler sich entscheiden, eher einen auf viel Freizeit basierenden Kurs zu machen oder einen intensiven Kurs mit möglichst vielen Lektionen zu belegen. Dies hängt neben dem bereits vorhandenen Sprachlevel und den Lernzielen auch von der Präferenz bei der Lernmethode ab.

Dabei ist jeder Schüler unterschiedlich. Einige Schüler lernen am besten, indem sie lesen, schreiben, sprechen oder zuhören. Einige lernen am liebsten im Klassenraum, während andere beim Erkunden und interagieren mehr vom Lernstoff behalten. Im Schulalltag ist eine solche Anpassung nicht immer für alle Schüler möglich, aber eine Sprachreise kann auf solche Bedürfnisse individuell zugeschnitten werden.

5. Das Gelernte im Kontext anwenden

Eine Sprachreise wendet das Gelernte direkt in einer authentischen Umgebung an. Neben der Sprache haben Schüler die Chance, auch die Kultur kennenzulernen und so ein besseres Verständnis für die Sprache gewinnen, die sie lernen. Indem sie die Sprache im Kontext in natürlichen Alltagssituationen erleben, schnappen sie Redewendungen und lokale Begriffe auf. Sie können das Verhalten, die Dialekte und die Sprachmelodie der Einheimischen beobachten und in ihre eigene Sprachanwendung einbauen.

6. Selbstbewusstsein beim Sprechen aufbauen

In einem Klassenzimmer laut eine Fremdsprache zu sprechen fällt vielen Schülern anfangs schwer, was sich oft auch in den Noten widerspiegelt. Daher ist es umso wichtiger, sich aus der Komfortzone zu trauen und die Hemmungen abzubauen. Eine Sprachreise eignet sich hervorragend als Eisbrecher. Durch den Aufenthalt in einem anderen Land ist man gezwungen, die Sprache anzuwenden und realisiert schon bald, dass Fehler zum Lernen dazugehören und man keine perfekten Kenntnisse braucht, um sich zu verständigen.

Wenn das erste Essen im Café in der Fremdsprache bestellt oder der erste Einheimische nach lokalen Gegebenheiten gefragt wurde, steigt das Selbstbewusstsein mit jedem kleinen Erfolgserlebnis. Schon bald denkt man kaum noch darüber nach, was man in einer bestimmten Situation sagen sollte oder was gewisse Wörter auf Englisch, Spanisch oder Französisch heißen.

7. Raus von zuhause

Obwohl Schüler in den letzten Jahren bewiesen haben, dass sie von zuhause lernen und tolle Ergebnisse erzielen können, sehnen sich viele nach einer Pause vom Lernen in den eigenen vier Wänden. Wenn die Konzentration und der Eigenantrieb langsam nachlässt, ist eine solche Reise eine großartige Unterbrechung vom Alltag.

Schon wenige Wochen mit einem anderen Lernalltag und neuen Erfahrungen können die Motivation für das Verbessern der Sprachkenntnisse zurückbringen und Schülern helfen, sich danach mit neuer Begeisterung in der Schule und bei der Nachhilfe zu engagieren. Und wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere dadurch sogar vom Schüler zum Lehrer?

Übrigens: Wir bieten nicht nur Nachhilfe, sondern auch Sprachunterricht an. Informiere dich gerne über unser Angebot – vielleicht ist auch für dich die passende Sprache dabei!

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