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Römische Götter – alles was du über Jupiter und Co. wissen musst!

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Römische Götter wurden im alten Rom von den Römern angebetet. In diesem Artikel lernst du die wichtigsten von Ihnen kennen und erfährst, welche Eigenschaften sie haben. Außerdem wird erklärt, was die römische Mythologie eigentlich mit den griechischen Göttern zu tun haben.

Die römische Mythologie, an die die Römer im Antiken Rom glaubten, haben sie sich einfach bei den alten Griechen abgeschaut.

Die Römer haben die griechischen Götter übertragen und ihnen lateinische Namen gegeben. Auch die Eigenschaften der griechischen Götter wurden übernommen.

Das alles passierte etwa im 5. Jahrhundert vor Christus.

Alle Götter kontrollieren einen Bereich der Natur. Durch die Götter erklärten sich die Römer und Griechen Naturphänomene. Beispielsweise Fluten oder Unwetter.

Wenn sie zu den Göttern beteten, wurden Rituale abgehalten. Diese folgten einem streng vorgegebenen Muster. Dabei wurden Tiere, Pflanzen oder Gegenstände geopfert.

Juno - Göttin

Wie heißen die 12 römischen Götter? – Römische Götter Namen

Die zwölf wichtigsten Götter nannte man im alten Rom auch Dei Consentes. Hier findest du ihre Namen und über einen Klick gelangst du zu ihren wichtigsten Eigenschaften, zur ihrer Rolle in der römischen Mythologie und ihren Beziehungen zu anderen Göttern.

Jupiter – Gott der Blitze

Der Gott Jupiter basiert auf dem griechischen Gott Zeus. Er wird als Göttervater angesehen und kontrolliert Blitz und Donner. Er hat zahlreiche Liebschaften und viele Kinder. Manche von ihnen sind ebenfalls Götter.

Neben der Kontrolle des Himmels, kann er auch seine Gestalt wechseln. Zum Beispiel kann er sich in Tiere verwandeln.

Zeus
Hera

Juno – Göttin der Familie

Neben Jupiter ist Juno die wichtigste Göttin. Sie ist seine Frau und zusammen sind sie die Anführer der anderen Götter. Im griechischen heißt Juno Hera.

Sie ist die Göttin der Familie, der Ehe, der Mutterschaft und der Geburt. Man betete also zum Beispiel zu ihr, wenn man sich eine gute Ehe erhoffte oder ein Kind erwartete.

Sie ist in mythologischen Geschichten oft sehr eifersüchtig auf die Liebschaften ihres Mannes Jupiter.

Neptun – Gott des Meeres

Neptun ist der Bruder von Jupiter.

Er ist der Gott des Wassers und der Meere und damit gleichzusetzen mit dem griechischen Poseidon.

Sein besonderes Merkmal ist der Dreizack. Manchmal hat er auch einen Fischschwanz.

Poseidon
Athene

Minerva – Göttin der Weisheit

Im griechischen entspricht Minerva der Athene. Sie tritt oft sehr kriegerisch auf, mit Helm und Lanze. Deshalb ist sie die Göttin des strategischen Krieges, aber auch des Friedens.

Außerdem ist sie die Göttin der Weisheit, der Wissenschaften und des Ackerbaus. Wenn man eine gute Ernte wollte, betete man zu ihr.

Mars – Gott des Krieges

Mars, im griechischen Ares, ist der Gott des Krieges und der Schlachten.

Anders als Minerva, steht er für eine zerstörerische und gewalttätige Art der Kriegsführung. Auch ihn erkennt man an kriegerischen Symbolen, wie Helm und Schwert.

Er gilt als ein Sohn des Jupiter. In manchen Mythen hat er eine Affäre mit Venus.

Ares

Venus – Göttin der Schönheit

Aphrodite

Venus ist die Göttin der Schönheit und Liebe. Sie gilt als Frau des Vulcanus, neben dem sie jedoch viele Affären, zum Beispiel mit dem Kriegsgott Mars, hat.

In manchen antiken Schriften ist sie die Tochter von Jupiter. In anderen ersteht sie aus dem Meer.

Unter den Römern erfuhr sie besondere Verehrung, da sie als ihre Stammesmutter galt.

Gaius Julius Cäsar glaubte zum Beispiel, in direkter Linie von ihr abzustammen und baute deshalb einen großen, prunkvollen Tempel für die Göttin Venus.

Apollo – Gott der Künste

Apollo, oder im griechischen Apollon, ist der Gott der Poesie, des Lichts, der Künste und der Weissagung. Außerdem ist er auch der Gott der Pest.

Er gilt ebenfalls als ein Sohn von Jupiter.

Man erkennt ihn an einem Saiteninstrument und an Pfeil und Bogen.

Apollon
Artemis

Diana – Göttin der Jagd

Im griechischen entspricht Diana der Göttin Artemis. Sie ist die Göttin der Jagd und des Mondes. Dem entsprechend sind ihre Merkmale Pfeil und Bogen und der Mond.

Auch sie gilt als eine Tochter von Jupiter.

In den meisten Mythen folgt ihr eine Gruppe Jägerinnen, mit denen sie gemeinsam lebt und jagt.

Vulcanus – Gott der Schmiedekunst

Vulcanus ist der Sohn von Juno und Jupiter. In der Mythologie ist er ein hässlicher, entstellter Mann – so hässlich, dass ihn seine Mutter Juno nach seiner Geburt vom Himmel warf.

Er ist der Gott der Schmiedekunst, der Vulkane und des Feuers und gilt als Mann der Venus. Meistens wird er mit einem Hammer dargestellt.

Hephaistos
Hestia

Vesta – Göttin des Herdfeuers

Vesta, oder im griechischen Hestia, ist die Göttin des Herdfeuers und damit auch die Göttin jedes Hauses.

Sie galt als Schutzgöttin für Familien in ihrem Haus. Außerdem ist sie die Göttin der heiligen Feuer, die zu Ehren von Göttern angezündet wurden.

Merkur – der Götterbote

Die griechische Entsprechung zu Merkur ist Hermes. Er ist der Gott der Diebe, des Handels und der Reisenden. Außerdem überbringt er Nachrichten und wird deswegen auch “Götterbote” genannt.

Vermutlich ist er ein Sohn von Jupiter. Man erkennt ihn an seinem besonderen Helm: Er hat Flügel!

Hermes
Demeter

Ceres – Göttin der Fruchtbarkeit

Wenn die Römer eine gute Ernte wollten, konnten sie einerseits zu Minerva beten, aber auch zu Ceres. Sie ist die Erdgöttin und die Göttin der Fruchtbarkeit. Zum Beispiel wird sie mit einer Fackel dargestellt.

Im griechischen heißt sie Demeter.

Römische Mythologie – Andere wichtige Götter

Amor/ Cupido – Gott der Liebe

Amor ist der Gott der Liebe. Er untersteht der Göttin Venus. Mit seinen Liebespfeilen kann er die Liebe in einer Person entfachen. Im griechischen wird er Eros genannt.

Bacchus – Gott des Weines

Bacchus ist ein Sohn des Jupiter. Er gilt als Gott des Weines, der Ekstase und des Wahnsinns. Im griechischen heißt er Dionysos. Er wird oft mit Weinreben um den Kopf dargestellt.

Dyonisos
Bacchus
Cupido
Amor

Pluto – Gott der Unterwelt

Pluto ist der Gott der Unterwelt und des Todes. Deshalb lebt er nicht wie die anderen Götter in einem himmlischen Götterreich, sondern in der Unterwelt, in die alle Menschen nach dem Tod gelangen.

Er gilt als Bruder des Jupiter und des Neptun. Jeder der drei Brüder herrscht damit über einen großen Bereich der Natur. Jupiter über den Himmel, Neptun über die Meere, Pluto über die Unterwelt. Im griechischen nennt man ihn Hades.

Hades
Pluto

Zusammenfassung

Hier findest du nochmal alle wichtigen Namen der römischen Götter.

Welche römischen Göttinnen gibt es?

Zusammengefasst gibt es folgende Göttinnen: Juno, Minerva, Venus, Diana, Vesta, Ceres

Welche römischen Götter gibt es?

Zusammengefasst gibt es folgende Götter: Jupiter, Neptun, Mars, Apollo, Vulcanus, Merkur.

Außerdem wichtig sind: Pluto, Bacchus und Amor.

Wer sind die wichtigsten römischen Götter?

Alle vorgestellten Götter sind sehr wichtig in der römischen Mythologie. Die wichtigsten sind Juno und Jupiter. Jupiter gilt als Göttervater. Zusammen führen sie die anderen Götter an.

Speziell unter Cäsar erfuhr auch die Göttin Venus besondere Verehrung.

Das waren die römischen Götter! Sicher hast du schon gemerkt, dass die Planeten unseres Sonnensystems nach ihnen benannt sind. In diesem Artikel kannst du alles über unsere Planeten nachlesen.

Und hier gibt es noch mehr Informationen über das berühmteste Gemälde der Venus von Sandro Botticelli.

Und wenn du noch mehr über den griechischen Ursprung der römischen Götter wissen möchtest, interessiert dich vielleicht diese griechische Sage von Dädalus und Ikarus.

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