Kreuzzüge

Kreuzzüge im Mittelalter: Alles, was du wissen musst

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Die Kreuzzüge gehören zu den wichtigsten historischen Ereignissen des Mittelalters und haben das kulturelle Zusammenleben Europas mit dem Orient bis zur heutigen Zeit maßgeblich geprägt.

Daher erfährst du in diesem Artikel…

    • Was Kreuzzüge sind
    • Warum es die Kreuzzüge gab
    • Wie viele Kreuzzüge es gab und Wann diese waren
    • Welche Folgen die Kreuzzüge mit sich brachten

Also lass uns doch direkt loslegen!

Seit dem 7. Jahrhundert und vor allem im Mittelalter kam es häufig zu Konflikten zwischen den 3 Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam.

Hauptschauplatz war dabei meist Jerusalem, sowie unter anderem die anliegenden Regionen im heutigen Syrien, der Türkei und Israel, da dieses Gebiet von enormer Bedeutung für alle dieser Religionen ist.

Die Kreuzzüge waren Aufrufe und Bewegungen der Christen, heilige Gebiete, wie bspw. die Stadt Jerusalem im Namen des Christentums zu erobern.

Jerusalem war zur Zeit des Mittelalters unter Kontrolle islamischer Religionsanhänger und sollte nun im Rahmen eines “heiligen Krieges” zurückerobert werden.

Ein Kreuzzug ist ein von der Kirch ausgerufener “Heiliger Krieg”, zur Befreiung heiliger Stätten im Orient von islamischer Herrschaft.

Die Ritter, die während der Kreuzzüge im Namen des Christentums kämpften, nennt man Kreuz- oder Tempelritter.

Warum gab es die Kreuzzüge?

Mit der Entstehung des Islams im 7. Jahrhundert, gingen die Moslems (islamische Glaubensangehörige) auf zahlreiche Eroberungsfeldzüge und konnten so viele Gebiete im Orient, Nordafrika und sogar Europa unter ihre Kontrolle bringen.

Im Jahr 643 war dann auch Jerusalem, sowie die anliegenden Gebiete unter Führung der Moslems.

Kreuzzüge grund

Jerusalem galt schon immer als Heilige Stadt und war das wichtigste Ziel für die Pilgerfahrten der Christen. So pilgerten jedes Jahr zahlreiche Christen von Europa nach Jerusalem, um die Stadt zu sehen, in der Jesus Christus gestorben und später auferstanden sein soll.

Kreuzzüge Mittelalter

Auch nach der Machtübernahme durch die Moslems war es den Christen noch problemlos möglich nach Jerusalem zu pilgern. Erst knapp 400 Jahre nach der Eroberung Jerusalems wurde den Christen die Pilgerfahrt drastisch erschwert.

Ein türkischer Volksstamm, die Seldschuken, eroberten Mitte des 11. Jahrhunderts zahlreiche Gebiete im Nahen Osten, inklusive Jerusalem im Jahr 1070.

Als sie dann auch das Byzantinische Reich, welches vorwiegend dem christlichen Glauben anhing, angriffen, greift Papst Urban II. im Jahr 1095 ein. Er ruft die Christen zum Krieg gegen die Seldschuken auf und will Jerusalem wieder für christliche Pilger zugänglich machen.

Dem Aufruf zum “Heiligen Krieg” folgen viele Christen, die somit zum Ersten Kreuzzug aufbrechen.

heiliger krieg

Die 7 Kreuzzüge

Erster Kreuzzug (1095-1099)

Der “erste” Kreuzzug bestand nur aus einem Haufen unorganisierter Gläubiger unter der Führung zur damaligen Zeit beliebter Prediger, ohne wirkliche militärische Kenntnisse.

Auf dem Weg nach Jerusalem plünderten sie zahlreiche jüdische Viertel in europäischen Großstädten. Nach Jerusalem haben sie es allerdings nie geschafft, da sie bereits 1096, bei ihrer ersten Schlacht gegen die Seldschuken in der heutigen Türkei, vernichtend geschlagen und aufgehalten wurden.

erster kreuzzug

Noch im selben Jahr, ebenfalls 1096, findet eine weitere, deutlich besser organisierte und weitaus erfolgreichere Bewegung statt, welcher daher heute als der tatsächliche Erste Kreuzzug bekannt ist.

Das Heer bestand dabei aus französischen, lothringischen und normannischen Rittern.

Der erste Kreuzzug blieb gleichzeitig auch der erfolgreichste, da das Heer aus Kreuzrittern im Jahr 1099 Jerusalem erreichte und erfolgreich eroberte.

Auf die Eroberung folgte ein Massaker, bei dem schätzungsweise 70.000 muslimische und jüdische Bewohner von den Kreuzritter ermordet wurden.

1100, ein Jahr nach der Eroberung Jerusalems, gründeten die Christen die 4 Kreuzfahrerstaaten und riefen das Königreich Jerusalem, die Grafschaft Edessa, das Fürstentum Antiochia, sowie die Grafschaft Tripolis aus.

Als erster König von Jerusalem wurde Balduin von Boulogne ernannt.

Erster Kreuzzug Karte

Zweiter Kreuzzug (1147-1149)

Der Zweite Kreuzzug war dann wieder deutlich weniger erfolgreich als sein Vorgänger.

Als ein muslimisches Heer 1144 die Grafschaft Edessa eroberte, rief Papst Eugen III. 1147 zur Rückeroberung Edessas auf.

Erneut war das Unterfangen sehr schlecht organisiert und kaum durchdacht, weshalb der Zweite Kreuzzug 1149 scheiterte und Edessa unter muslimischer Herrschaft blieb.

Zweiter Kreuzzug Karte

Dritter Kreuzzug (1189-1192)

Im Jahr 1187 setzte das muslimische Heer, nun unter der Führung von Sultan Saladin, ihren Eroberungsfeldzug fort und schaffte es, Jerusalem zu erobern.

Als Reaktion rief Papst Gregor VIII. zum Dritten Kreuzzug auf und forderte die Rückeroberung der “Heiligen Stadt” Jerusalem.

Zu den Teilnehmern auf Seite der Christen gehörten nun unter anderem der deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa, König Philipp II. August von Frankreich und Richard Löwenherz aus England.

Doch trotz der einflussreichen Teilnehmer konnten die Kreuzfahrer Jerusalem erneut nicht erreichen. So ertrank Friedrich Barbarossa bereits auf dem Weg im Fluss Saleph, weshalb das deutsche Heer sich auflöste.

Auch seine beiden Mitstreiter schafften es nicht nach Jerusalem. Richard Löwenherz gelang es lediglich, einen Waffenstillstand mit Sultan Saladin auszuhandeln.

Dritter Kreuzzug Karte

Vierter Kreuzzug (1202-1204)

Trotz seiner Vorgänger ist der Vierte Kreuzzug weitgehend als der problematischste bekannt.

1198 rief Papst Innozenz III. zum vierten mal zum “Heiligen Krieg” auf. Erneut schafften es die Kreuzritter nicht nach Jerusalem und plünderten stattdessen die orthodox christliche Stadt Konstantinopel, da die Kreuzritter mit der Beute ihre hohen Reisekosten bezahlen wollten.

Der Vierte Kreuzzug wird als besonders beschämend betrachtet, da eine zuvor diskutierte Kirchenunion zwischen dem römisch-katholischen und dem orthodoxen Christentum nach der brutalen Plünderung nun so gut wie unmöglich wurde.

Aus diesem Grund verurteilte sogar der Papst selbst das Vorgehen der Kreuzritter in Konstantinopel.

Vierter Kreuzzug Karte

Kinderkreuzzug (1212)

Besonders suspekt sind aus heutiger Perspektive die Ereignisse im Jahr 1212.

Bei dem sog. Kinderkreuzzug zogen Tausende arme Deutsche und Franzosen unbewaffnet nach Jerusalem, da sie sich zur Eroberung des “Heiligen Landes” berufen fühlten.

Viele von ihnen waren Kinder und Jugendliche, jedoch auch einige Erwachsene.

Doch auch die Anhänger des Kinderkreuzzugs schafften es nie nach Jerusalem, da der Großteil der Kreuzfahrer schon auf dem Weg gefangen genommen und versklavt wurde.

Kinderkreuzzug Karte

Kreuzzug von Damiette

Kreuzzug von Damiette (1217-1221)

Dieser vor dem eigentlichen Fünften stattgefundene Kreuzzug hatte die Stadt Damiette in Ägypten zum Ziel.

Diese war von hohem strategischem Wert für die Muslime und konnte nach einer langen Eroberung von den Kreuzrittern erobert werden.

Kurze Zeit darauf eroberten die Moslems Damiette allerdings zurück, was den Kreuzzug erneut in einem Fehlschlag beendete.

 

Da dieser Kreuzzug in der deutschen Zählweise mit dem Kreuzzug von Friedrich II. zusammengezählt wird, wird er häufig nicht betrachtet. Du solltest aber wenigstens mal davon gehört haben.

Fünfter Kreuzzug (1228-1229)

Der Fünfte Kreuzzug stellt wieder einen der wenigen Erfolge für die Christen dar.

So gelang es dem damaligen Kaiser des römisch-deutschen Reichs Friedrich II. Jerusalem für die Christen zurückzuerobern, diesmal allerdings auf diplomatischem Weg.

Friedrich II. handelte mit dem Sultan al-Kamil 1229 einen Friedensvertrag aus, der den Christen 10 Jahre die Kontrolle über Jerusalem, Bethlehem und Nazareth gab.

Zusätzlich durfte Friedrich II. sich zum König von Jerusalem krönen lassen.

Fünfter Kreuzzug Karte

Sechster Kreuzzug (1248-1254)

Nachdem der von Kaiser Friedrich II. ausgehandelte 10 jährige Vertrag abgelaufen war, verloren die Christen 1244 wieder die Kontrolle über Jerusalem und kurz darauf auch über die übrigen Kreuzfahrerstaaten.

König Ludwig IX. von Frankreich machte es sich 1248, nun zur Aufgabe Jerusalem für die Christen zurückzuerobern und rief somit den Sechsten Kreuzzug aus.

Sein Plan war es zuerst, Damiette und dann Kairo zu erobern, da diese Städte von hoher Bedeutung für die Muslime waren. Ludwig erhoffte sich so die Moslems zu schwächen, bevor er Jerusalem angreift.

1249 gelang es ihm auch, Damiette zu erobern. Im April 1250 scheiterte er allerdings an der Eroberung Kairos, was auch den sechsten Kreuzzug als Fehlschlag beendete.

Sechster Kreuzzug Karte

Siebter/Letzter Kreuzzug (1270)

1270 errangen die Mamluken, ehemalige Militärsklaven aus den islamischen Gebieten, die Herrschaft in Ägypten und Syrien. Kurz darauf eroberten sie auch die übrigen Kreuzfahrerfestungen.

König Ludwig IX. macht es sich erneut zur Aufgabe, die Christen in Palästina zu unterstützen, indem er den Siebten Kreuzzug ausruft. Sein Ziel war diesmal das Sultanat Tunis in Nordafrika.

Er und die Kreuzritter versagten allerdings erneut und König Ludwig IX., sowie ein Großteil seines Heeres starben an Seuchen.

1291 fiel die letzte Kreuzfahrerburg in Akkon gegen die Mamluken, was die letzten Überreste der Kreuzfahrer endgültig aus dem Gebiet um Jerusalem vertrieb. Somit endete auch der siebte Kreuzzug mit einer Niederlage.

Der siebte war gleichzeitig der letzte Kreuzzug, da die Christen danach keinen weiteren Versuch mehr unternahmen das “Heilige Land” zu erobern.

Siebter Kreuzzug Karte

Folgen der Kreuzzüge

Auch wenn mit dem Ende des Siebten Kreuzzugs alle Erfolge der Kreuzritter längst wieder verloren waren und Jerusalem sowie das “Heilige Land” von nun an unter muslimischer Kontrolle blieben, waren die Kreuzzüge alles andere als folgenlos.

Sie hatten sehr viele negative, jedoch auch einige sehr positive Folgen für Europa und den Orient.

Zu den zahlreichen negativen Folgen gehören allen voran die unzähligen Todesopfer. Experten schätzen hierbei 1-3 Millionen Tote während der 7 Kreuzzüge.

Zusätzlich haben die enormen finanziellen Kosten  im Vergleich zu den sehr geringen Erfolgen, die am Ende sogar vollkommen verschwunden waren, Europa wirtschaftlich schwer zugesetzt.

kreuzzüge folgen

Auch entstand aus der Kreuzzugsbewegung heraus die Inquisition, welche in den folgenden Jahrhunderten die Ketzerei in Europa verfolgte und das Judentum gezielt unterdrückte.

Nichtsdestotrotz hatten die Kreuzzüge aber auch einige langfristig sehr positive Effekte auf Europa und den Orient.

Sie sorgten dafür, dass das christliche Europa erstmals kulturellen Kontakt mit dem Orient aufnahm.

So kam es automatisch auch zum Austausch mit der orientalischen Geisteswelt. Das hatte wiederum zur Folge, dass die Europäer von exotischen Gewürzen und Früchten aus dem Orient erfuhren, was den Handel anregte.

Auch setzte sich dank diesem kulturellen Austausch das arabische Zahlensystem in Europa durch, das bis heute verwendet wird.

Abschließend begann im Anschluss an das Ende der Kreuzzugsbewegung die Blütezeit der Ritter und die Entstehung geistlicher Ritterorden. Dies hat bewirkt, dass heutige positive Werte, wie unter anderem Mut und Hilfsbereitschaft, in ganz Europa verbreitet wurden.

kreuzzug folgen

Negative Folgen

Positive Folgen

  • 1-3 Millionen Todesopfer im Laufe der 7 Kreuzzüge

  • Sehr hohe Kosten für sehr geringe Erfolge der Christen

  • Inquisition entsteht aus Kreuzzugsbewegung heraus

  • Verfolgung von Ketzerei und Unterdrückung des Judentums in Europa

  • Christliche Kirche, sowie Papsttum waren enorm geschwächt

  • Kirchenunion wurde nahezu unmöglich

  • erstmals kultureller Kontakt und Austausch zwischen christlichen Europa und islamischen Orient

  • Kontakt und Austausch mit der orientalischen Geisteswelt

  • Import orientalischer Gewürze und Früchte

  • Anregung des Handels zwischen Europa und Orient

  • Übernahme des arabischen Zahlensystems

  • Blütezeit der Ritter beginnt nach Kreuzzügen

Zusammenfassung

Ziel der Kreuzzüge: Befreiung des “Heiligen Lands” von muslimischer Herrschaft.

  • 1. Kreuzzug: Erfolg
    • Eroberung Jerusalems und der Kreuzfahrerstaaten
  • 2.-4. Kreuzzug: Fehlschlag
  • 5. Kreuzzug: “Erfolg”
    • 10 Jahre Kontrolle der Christen über Jerusalem, dank Friedensvertrag
  • 6.-7. Kreuzzug: Fehlschlag

Fazit: Die Kreuzzüge waren sehr teuer, haben unzählige Leben gekostet und nur sehr geringe Erfolge erzielt. Das Ziel konnte letztendlich auch nicht erreicht werden, da das “heilige Land” auch nach den Kreuzzügen nicht unter christlicher Kontrolle war.

Kontrolle über Jerusalem

Kontrolle über Jerusalem

  • vor 1099: muslimisch
  • 1099-1187: christlich
  • 1187-1229: muslimisch
  • 1229-1244: christlich
  • Ab 1244: muslimisch

FAQ – die meistgestellten Fragen

Was ist ein Kreuzzug einfach erklärt?

Ein Kreuzzug ist ein von der Kirche ausgerufener “Heiliger Krieg” zur Befreiung Jerusalems und des “Heiligen Lands” von muslimischer Kontrolle.

Wie heißen die 7 Kreuzzüge?

  • Erster Kreuzzug (1095-1099)
  • Zweiter, (1147-1149)
  • Dritter, (1189-1192)
  • und Vierter Kreuzzug (1202-1204)
  • Kinderkreuzzug (1212)
  • Fünfter Kreuzzug (1228-1229)
    • Kreuzzug von Damiette (1217-1221)
  • Sechster Kreuzzug (1248-1254)
  • Siebter/Letzter Kreuzzug (1270)

Was war das Ziel von Kreuzzügen?

Ziel der Kreuzzüge war es das “Heilige Land” von muslimischer Herrschaft zu befreien und es dauerhaft unter christliche Kontrolle zu bringen.

Wer war an den Kreuzzügen beteiligt?

Bei allen Kreuzzügen, mit Ausnahme des Kinderkreuzzugs, kämpften Christen aus Europa (vor allem Frankreich, Deutschland, Italien und England) gegen Moslems aus dem Orient.

Die Kämpfer auf Seiten der Christen nannte man Kreuzritter oder Tempelritter.

Wie viele Tote gab es bei den Kreuzzügen?

Im Zuge aller 7 Kreuzzüge gab es schätzungsweise 1-3 Millionen Todesopfer.

Warum rief der Papst zum Kreuzzug auf?

Papst Urban II. rief 1095 zum ersten Kreuzzug auf, da der türkische Volksstamm der Seldschuken Christen die Pilgerfahrt nach Jerusalem erschwerte und das christlich eingestellte Byzantinische Reich angriff.

Wie lange dauerte ein Kreuzzug?

Die Dauer der Kreuzzüge war sehr unterschiedlich. Im Schnitt dauerte ein Kreuzzug ca. 2-4 Jahre.

Der kürzeste offizielle Kreuzzug war der siebte/letzte, da dieser 1270 nicht einmal ein ganzes Jahr dauerte.

Der längste wiederum war der sechste, dieser dauerte 6 Jahre von 1248 bis 1254.

Was sind die Folgen der Kreuzzüge?

  • ca. 1-3 Millionen Todesopfer im Laufe aller 7 Kreuzzüge
  • enorme Kosten für minimale Erfolge, welche am Ende komplett verschwanden
  •  Entstehung der Inquisition
    • Verfolgung der Ketzerei und Unterdrückung des Judentums in Europa
  • erster kultureller Kontakt zwischen Europa und dem Orient
    • Orientalische Früchte und Gewürze werden importiert, Handel wird angeregt
    • Akzeptanz des arabischen Zahlensystems

Wir hoffen wir konnten mit diesem Artikel all deine Fragen zu den Kreuzzügen im Mittelalter beantworten.

Solltest du trotzdem noch Fragen, Anregungen oder Feedback haben, lass uns auch gerne einen Kommentar und eine Sternebewertung da!

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