Vorstellungsgespräch – Vorbereitung, typische Fragen & Tipps

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Das nächste Vorstellungsgespräch steht vor der Tür? Du kannst beruhigt sein, denn wir haben alle wichtigen Informationen…

  • zum üblichen Ablauf
  • der idealen Vorbereitung auf das Gespräch
  • gern gestellte Fragen der Personaler
  • weitere hilfreiche Tipps für deine erfolgreiche Bewerbung!

Lass uns direkt anfangen!

Wenn du zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden bist, dann hast du die erste Hürde des Bewerbungsprozesses bewältigt. Nun stellt sich die Frage:

Wie bereitest du dich am besten auf das Gespräch mit dem Unternehmen vor?

Und wie kannst du dich und deine Person am besten darstellen?

vorstellungsgespräch

Die 4 Phasen des Vorstellungsgesprächs – So ist der Ablauf

Es gibt keine klare Definition für den Ablauf des Bewerbungsgesprächs, aber trotzdem gibt es einen grundlegenden Rahmen, der typischerweise befolgt wird.

Durch gezielte Fragen und Beobachtungen versucht der Personaler hierbei, ein umfassendes Bild von dir zu erhalten und deine Eignung für die Stelle zu einzuschätzen.

Wie beginne ich ein Vorstellungsgespräch? – Small Talk

Die Kandidatin ist in der ersten Phase des Vorstellungsgesprächs dem Smalltalk

Sobald du den Raum betrittst bist du im Visier des Arbeitgebers. In den ersten 5 Minuten deines Vorstellungsgesprächs wird erst einmal Smalltalk geführt. Hier zählt vor allem deine Körpersprache und ein selbstbewusstes Auftreten.

Halte Augenkontakt und zeige dem Personaler, dass du ehrgeizig und enthusiastisch am Vorstellungsgespräch teilnimmst. Aber wieso ist Smalltalk so wichtig, wenn es normalerweise nur darum geht, ein lockeres Gespräch zu halten und das Eis zu brechen?

Nun ganz einfach, der Arbeitnehmer will durch Smalltalk herausfinden, wie gut deine Interaktionsfähigkeiten sind und ob dein Charakter ins Team passt. Folgendes kannst du beim Smalltalk erwarten:

  • Frage über das Wetter.
  • Frage nach dem Befinden oder der Anreise – Antworte nicht nur mit Ja oder Nein, sondern erzähle z. B. von Geschehnissen vor der Anreise.
  • Oftmals wird ein Getränk angeboten – Nimm dankend an.
  • Zeige Vorzüge über die Stadt oder z. B. das Gelände des Unternehmens.

Kennenlernen des Unternehmens

In der 2. Phase den Vorstellungsgesprächs, muss der Bewerber aufmerksam zuhören.

In der zweiten Phase des Bewerbungsgesprächs wird meist das Unternehmen thematisiert.

Dabei stellen sich die Mitarbeitenden zunächst gern vor und erklären dir Näheres zum Unternehmen, den Produkten und Services und deiner angestrebten Position.

In dieser Phase des Vorstellungsgesprächs stellt das Unternehmen sich vor.

Achte darauf dass du interessiert wirkst und aufmerksam zuhörst, damit du nicht aus versehen eine Frage stellst die bereits beantwortet wurde. Ab und zu kannst du auch Nicken, um deine Zustimmung auszudrücken.

Sammle laut diesen Informationen einpaar Fragen die du im späteren Verlauf aufgreifen kannst, um einen guten Eindruck zu hinterlassen

Wenn du gerne was ergänzen willst, dann musst du auf das Timing achten und vermeiden den Personaler zu unterbrechen. Gerne überprüfen Personaler in dieser Phase auch die Vorbereitung der Bewerbenden. Typische Fragen können hier sein:

  • “Erzählen Sie uns gern, was sie bereits über das Unternehmen wissen”
  • “Was überzeugt Sie davon, dass Sie ein guter Fit für unser Unternehmen sind?”
  • “Was war Ihre Motivation, sich für unser Unternehmen zu bewerben?”

Phase der Selbstpräsentation

Phase 3, der Bewerber soll eine Selbstpräsentation halten.

In diesem Teil des Bewerbungsgesprächs geht es um dich! Denn hier wirst du gefragt dich kurz einmal vorzustellen und dafür hast du in der Regel 5-10 Minuten Zeit. Das klingt jetzt vielleicht wie eine einfache Frage, aber in diesem Teil  kannst du den Arbeitgeber überzeugen, warum du ein wertvoller Kandidat für den Job bist und dein Potenzial zeigen.

Gleichzeitig kannst du dich, aber schon in der 1. Minute ins aus schießen. Aber keine Sorge, da diese Frage eigentlich immer im Vorstellungsgespräch gestellt wird, kannst du dich darauf perfekt vorbereiten. Beachte jedoch, das du deine Antwort üben kannst, um eine Routine zu schaffen, aber auf keinen Fall auswendig lernen solltest, damit du natürlich rüberkommst.

Was du bei der Selbstpräsentation vermeiden solltest ist es, deinen Lebenslauf zu wiederholen, denn diesen hat der Personaler ja schon vor sich. Der Personaler will 4 Dinge wissen.

  • Stimmt der persönliche Eindruck, den wir von dir gewinnen, mit den Informationen in deinen Unterlagen überein?
  • Zeigst du Selbstbewusstsein und Sicherheit während des Gesprächs?
  • Passt das was du sagst zu unserem Unternehmen und hat einen klaren Bezug zur ausgeschriebenen Stelle?

Gerne wird hier auch der Fokus auf deine Stärken und Schwächen gelegt und wie du deine Zeit auch außerhalb des Berufes verbringst.

Bewerbungsgespräch: Selbstvorstellung – mache es so richtig!

Wenn du deine Selbstvorstellung vorbereitetest gehe am besten diese Punkte durch:

Wer bin ich? -> Beschreibe deine Persönlichkeit, Werte, Motivationen, berufliche Identität und bisherigen Erfahrungen, die relevant sind.

Was kann ich? -> Liste Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen auf, die du für die Position mitbringst. Zeige wie du sie angewendet hast.

Was will ich? -> Erkläre, was deine beruflichen Ziele und Ambitionen sind und wie diese mit der ausgeschriebenen Position und den Zielen des Unternehmens übereinstimmen. Verdeutliche auch warum gerade diese Position und dieses Unternehmen, sowie welchen Beitrag du leisten möchtest.

Stell dir die Selbstpräsentation vor, als ob du ein Produkt verkaufen würdest, z. B. dein Potenzial für das Team. Bringe ein USP (Unique Selling Point) hervor, dass könnte zum Beispiel sein: spezialisierte Fähigkeiten, Branchenkenntnisse durch Berufserfahrung, Soft Skills (integriere ein Beispiel), einzigartige Perspektiven die neue Ideen ins Teams bringen,…

Fragerunde und Antworten

Die Phase 4 des Vorstellungsgesprächs, in dem der Bewerber aufgefordert wird Fragen zu stellen.

Hier hast du es schon fast geschafft! Abschließend erhälst du immer die Möglichkeit einige Fragen zu stellen und Unklarheiten zu beseitigen. Nutze diese Chance auf jeden Fall und bereite dir gerne auch schon vor dem Gespräch offene Fragen vor.

Du steckst noch in der Vorbereitung des Bewerbungsprozesses? Auch dafür haben wir wertvolle Tipps. Unsere Artikel decken Themen von der Lebenslauf Vorlage, dem Bewerbungsfoto bis hin zum Anschreiben Bewerbung ab.

Bewerbungsgespräch: Fragen stellen an den Arbeitgeber

Haben Sie noch Fragen? Der Spielball wird nun dir übergeben. Mit diesen Fragen an den Arbeitgeber für das Vorstellungsgespräch kannst du noch einmal punkten!

Passende Fragen

  • Warum ist die Stelle frei?
  • Was sind die drei wichtigsten Erwartungen an eine Person in dieser Position?
  • Angenommen ich werde für diese Position eingestellt und Sie sehen mich in 6 Monaten wieder. Was muss bis dahin passieren, damit Ihnen der Gedanke kommt “Es war die richtige Entscheidung diese Person einzustellen”?
  • Wie würden Sie Ihre Unternehmenskultur beschreiben?
  • Wo sehen Sie ihr Unternehmen in 5 Jahren
  • Was sind ihre stärken und schwächen als Arbeitgeber?
  • Wie sieht die übliche Einarbeitung bei Ihnen aus?
  • Können Sie sich vorstellen das die Unternehmens Mission sich in den nächsten Jahren noch etwas ändert? Wenn ja wie?
  • Was mögen Sie am meisten daran in diesem Unternehmen zu arbeiten?

Unpassende Fragen

  • Fragen zur Arbeitszeit
  • Fragen zum Urlaub
  • naive Fragen über Unternehmensdaten wirken uninformiert (Mitarbeiteranzahl oder Filialen in anderen Städten und Ländern)

Abschluss und nach dem Vorstellungsgespräch

In der 5. Phase ist das Vorstellungsgespräch fast vorbei und es geht darum mit dem richtigen Abschluss abzuwickeln.

Du bist nun beim Schluss des Vorstellungsgesprächs angekommen und hast es bald hinter dir geschafft. Behalte dennoch dein Haltung, denn es können dir immer noch Fehler passieren, du kannst aber auch nochmal einpaar Pluspunkte sammeln.

Hier kannst du außerdem nochmal die Chance nutzen, um Frage zu stellen wie: “Wann kann ich frühestens mit eurer Entscheidung rechnen?

Des weiteren solltest du:

Vorstellungsgespräch Fragen – Das kommt auf dich zu

Im Vorstellungsgespräch geht es vor allem darum, dich kennenzulernen, einzuschätzen und auch zu testen. Dafür werden gern sowohl standardisierte Fragen, aber auch teils sehr kreative Spontanitätsfragen gestellt.

Wir zeigen dir die typischsten Fragen, auf die du dich vorbereiten kannst.

Diese Frage zielt darauf ab, Ihre Motivation, Ihr Interesse und Ihre Vorbereitung auf die Stelle und das Unternehmen zu verstehen. Der Arbeitgeber möchte herausfinden:

  1. Ihre Motivation: Was treibt Sie an, sich für diese spezielle Position und dieses Unternehmen zu bewerben?

  2. Ihr Wissen über das Unternehmen: Haben Sie sich über das Unternehmen informiert? Wissen Sie, was es auszeichnet und warum es besonders ist?

  3. Ihre Passung für die Rolle: Wie passen Ihre Fähigkeiten, Erfahrungen und beruflichen Ziele zu den Anforderungen und Werten des Unternehmens?

Das sind allgemeine Informationen über das Unternehmen, die Sie vorbereiten sollten:

die Mission, Vision, Kultur, Produkte, Dienstleistungen und aktuelle Nachrichten

Hier kannst du über das Unternehmen recherchieren:

Firmenwebsite, Google News, Social Media, YouTube, Jobmessen, LinkedIn

Das Unternehmen weißt natürlich, dass du Geld verdienen möchtest und gibt dir daher eine Chance zu zeigen, was dich sonst noch so motiviert, in einem Unternehmen zu arbeiten.

Aber Vorsicht!

Hierbei solltest du dein Denken ein bisschen umstellen, denn es ist nicht nur wichtig, was das Unternehmen dir bieten kann, sondern, wie du dem Unternehmen einen Mehrwert geben kannst.

Der HR Mitarbeiter vor dir will wissen: Ist es Wert, in diese Person zu investieren? Möchte ich diese Person für eine X Summe an Gehalt einstellen?

Beantworte die Frage nicht mit einem Ich-Zentrierten Einstellung, denn damit kannst du nicht das Problem des Arbeitgebers lösen.

Antworten, die du vermeiden solltest sind z. B. “Ich denke, es ist ein, Ort, indem ich mich beim Arbeiten wohlfühle”, “Ich liebe es Menschen zu helfen” oder “Ich habe Gutes über dieses Unternehmen gehört”

Wie sollst du dann Antworten? Am besten gibst du erst einen Aspekt, der dir an dem Unternehmen positiv gefällt und dann fügst du noch hinzu, wie du diesen Aspekt noch mal steigern kannst. Hier ist ein Beispiel:

Ich habe mich für dieses Unternehmen beworben, weil es im Marketingbereich tätig ist und ich aufgrund meiner Erfahrung als freier Videoeditor bereits viele Qualifikationen in diesem Bereich vorweisen kann und dadurch gerne beim Aufbau ihres Online-Profils mithelfen möchte.

Ganz wichtig hierbei ist nicht einfach spontan die Antwort zusammenzustellen, denn mit der falschen Formulierung kann es sein, dass der Personaler denkt, du willst in der Firma nicht langzeitig arbeiten, sondern nur vorübergehend, um beruflich aufzusteigen. Diese Frage stellt sich der Arbeitgeber hierbei:

  1. Interessierst du dich wirklich für diese Position oder ist es nur ein Sprungbrett?
  2. Willst du dich in der Position auch weiterentwickeln
  3. Bis du in der Lage über deine Aufgaben und Verantwortlichkeiten hinauszudenken?

Als Arbeitnehmer erwartet man, dass du motiviert und ambitioniert bist deine Ziele zu erreichen, weswegen es wichtig ist zu zeigen, dass du auch eine große Leidenschaft hast in deinem bzw. für den Beruf.

In den nächsten fünf Jahren werde ich mich voll und ganz darauf konzentrieren, die ausgeschriebene Position mit meiner eigenen Note zu prägen. Ich möchte Ideen entwickeln, sie umsetzen, Arbeitsabläufe verbessern und meine Fähigkeiten kontinuierlich erweitern. In meiner vorherigen Position/ Studium  habe ich bereits erfolgreich (..) erreicht.

  • Was ist Ihre größte Stärke/ Schwäche?
  • Was hebt Sie von anderen Bewerbern ab?
  • Warum sollten wir Sie einstellen?
  • Wie reagieren Sie auf Kritik?
  • Wie gehen Sie mit Stress um?
  • Warum suchen Sie nach einem neuen Arbeitsplatz?
  • Was wollen Sie verdienen?
  • Sind Sie umzugsbereit?
  • Welche Kenntnisse und Fähigkeiten bringen Sie mit, die für die Position wünschenswert sind?

Bewerbungsgespräch Stärken und Schwächen – So antwortest du am besten auf die knifflige Frage!

Gerne wird nach den Stärken und Schwächen der Bewerber gefragt. Und egal wie oft man sich dieser Frage bereits gestellt hat, ist es jedes Mal aufs Neue knifflig diese passend und selbstbewusst zu beantworten. Wie gehst du also am besten vor?

Stärken

Was sind Ihre Stärken?

Bei der Frage nach deinen persönlichen Stärken, kannst du durchaus von dir überzeugen!

Denn du präsentierst, was dich persönlich und fachlich auszeichnet und qualifiziert.

Außerdem beweist du damit, wie gut du dich selbst einschätzen kannst.

Schwächen

Was sind Ihre Schwächen?

Die Frage nach deinen persönlichen Schwächen erscheint oftmals furchterregender als die Frage nach den Stärken.

Denn durch das Eingestehen von Schwächen möchte man ja gleichzeitig die Jobchancen nicht schmälern.

Allerdings kann man mit reflektierten Antworten durchaus beim Arbeitgeber punkten.

Um deine Stärken für dich zu identifizieren, mache dir bewusst:

  • Was machst du besonders gern und gut?
  • Mit welchen Tätigkeiten und in welchem Umfeld fühlst du dich wohl? (Bist du gern unter Menschen oder eher auf Eigenständigkeit fokussiert?)

Um die Frage zu beantworten, mache dir klar:

  • Was eine (temporäre) Schwäche von dir ist und
  • Wie du mit dieser Schwäche umgehst und ihr entgegenwirkst. Das zeigt Wille und Lernfähigkeit und persönliche Reife.
  • Die Schwächen sollten jedoch nicht Kernkompetenzen des jeweiligen Berufs darstellen.

Liste für Stärken:

  • Belastbarkeit
  • Gewissenhaftigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Eigeninitiative
  • Engagement
  • Organisationsgeschick
  • Kunden- und Zielorientierung

Liste für (sympathische/ gute) Schwächen:

  • Vor Publikum reden und präsentieren
  • Zu viel Fokus auf eigenbrötlerisches Arbeiten
  • Die eigene Meinung vertreten und durchsetzen
  • Direktheit
  • Nervosität (bei Präsentationen zum Beispiel)

Deine Stärken wirken besonders glaubwürdig, wenn du sie mit Beispielen untermauern kannst.

Du kannst Schwächen verbal abschwächen, indem du Worte und Beschreibungen, wie “ein bisschen”, “manchmal”, “etwas” verwendest. Eine positive Entwicklungsaussicht schwächt die negative Wirkung von Schwächen auch ab.

Fang- und Stressfrage beim Vorstellungsgespräch

Manche Fragen im Vorstellungsgespräch werden dich etwas aus dem Konzept bringen und dich wohl unerwartet komplett verwirren. Diese Fragen nennt man Fangfragen oder auch Stressfragen, deren Zweck es ist, zum einen deine Kreativität, Flexibilität und Fähigkeit spontan Problemlösungen zu testen.

Zum anderen wollen die Personaler herausfinden, wie authentisch du bist im Vergleich zu deinem Ich als Bewerber. Sie wollen dich aus deiner Komfortzone herausbringen und sehen, wie du mit ungewöhnlichen Situationen umgehen kannst und deine Gedanken klar und strukturiert kommunizierst. Daher gibt es keine genau richtige oder falsche Antwort zu diesen Fragen.

Hier haben wir dir einpaar Beispiele vorbereitet und wie beantworten solltest:

Sei ehrlich, denn der Personaler stellt diese Fragen, um zu sehen, ob du auch ehrlich zugeben kannst mit “Nein, ich habe den Plan noch nicht gelesen.” zu antworten. Stattdessen kannst du mit einer alternativen Lösung geben, wie “Jedoch habe ich gesehen, dass Ihr Unternehmen plant….”

Natürlich wollen die Personaler nicht wirklich wissen was deine Lieblingsfarbe ist. Am besten ergänzt du daher noch dazu wieso die Farbe zu dir passt wie z. B. “Grün, denn diese Farbe symbolisiert für mich Wachstum und Frische. Ähnlich wie die Farbe Grün, strebe ich danach, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen anzunehmen.”

Ich habe mich für dieses Unternehmen beworben, weil es im Marketingbereich tätig ist und ich aufgrund meiner Erfahrung als freier Videoeditor bereits viele Qualifikationen in diesem Bereich vorweisen kann und dadurch gerne beim Aufbau ihres Online-Profils mithelfen möchte.

Versuche hier kein schlechtes Licht auf dich zu werfen, daher ist es wichtig mit einem guten Beispiel zu Argumentieren.

Beispiel: ” Ich bin letztens über eine rote Ampel gelaufen und habe davor sichergestellt das kein Auto kommt. Ich finde, dass es ähnlich mit Aufgaben geht, wenn ich sehe dass keine Gefahren bestehen und es im Rahmen der Vorgaben in Ordnung ist, dann versuche ich gerne etwas schneller mein Ziel zu erreichen.

Spontanitäts- und Stressfragen:

  • Welche Superheldenkraft hätten Sie gerne?
  • Wann haben Sie das letzte Mal einen Freund oder Familie überrascht und womit?
  • Wenn Sie morgen im Lotto gewinnen würden, was würden Sie tun?
  • Warum haben Sie so lang studiert?
  • Wie schätzen Sie Ihre eigene Leistung im Vorstellungsgespräch bis jetzt ein?
  • Welches Küchengerät wären sie am Liebsten

Unzulässige Fragen im Vorstellungsgespräch –  Das Gleichbehandlungsgesetz untersagt diese Fragen

Arbeitgeber sind manchmal im Vorstellungsgespräch auch an Informationen interessiert, die allerdings rechtlich geschützt sind nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.

Diese Fragen sind in der Regel sehr persönlich und werden auch unzulässige Fragen genannt.

Diese Fragen zu beantworten oder eben auch nicht zu beantworten kann für den Arbeitnehmer eine Benachteiligung im Bewerbungsprozess zur Folge haben.

Um dies zu verhindern, sind Arbeitnehmer durch das AGG durch das Recht zur Lüge geschützt, wenn die Themen keiner Offenbarungspflicht unterliegen.

Welche Fragen sind unzulässig von der Seite des Arbeitgebers? Wir haben Sie dir aufgeführt:

Unzulässige Fragen sind Fragen nach:

  • Schwangerschaft
  • Familienstand
  • Glauben & politische Überzeugung
  • Behinderung
  • Alter
  • Herkunft
  • Krankheit

3 Tipps zur Selbstvermarktung – Darauf musst du unbedingt achten!

Tipp 1: Der erste Eindruck

Der erste Eindruck wird in wenigen Sekunden des Vorstellungsgesprächs gebildet und kann einen großen Einfluss auf das folgende Gespräch haben.

Du kannst einen positiveren ersten Eindruck erlangen durch:

  • Körpersprache
  • Kleidung
  • Farben/ Kleidungsfarben
Vorstellungsgespräch

Körpersprache – Worauf achten Personaler?

  • Augenkontakt: Zeigt Interesse, Höflichkeit und Selbstbewusstsein
  • Offene Haltung der Arme und gut gewählte Gestiken: Zeigt Offenheit und unterstreicht Argumente
  • Sitzhaltung: Leicht nach vorn gelehntes, aufrechtes Sitzen vermittelt eine interessierte Ausstrahlung
  • Fester Händedruck

Kleidung – So bist du perfekt gekleidet!

  • Hygiene: Saubere und gepflegte Kleidung
  • Typgerecht: Outfit sollte zu Typ und Stelle passen
  • Farben: Achte auf harmonische Farben! Das macht sympathischer
  • Weniger ist mehr: Gilt für Accessoires sowie Make-Up

Damit du dich so gut wie möglich vorbereiten kannst, haben wir dir die geeigneten Farben und ihrer Bedeutung hier zusammengefasst:

Weiß steht für Reinheit und Unschuld und wird besonders bei Blusen und Hemden gern gesehen.

Rottöne wirken oftmals dynamisch, auffällig, aber auch selbstbewusst.

Rote Akzente können gerade im Bereich Business Selbstbewusstsein und Präsenz ausstrahlen. Beispielsweise durch die Verwendung einer roten Krawatte.

Grautöne werden oft mit Seriosität in Verbindung gebracht, wirken aber auch teils unscheinbar und zurückhaltend.

Auch schwarz kann unterschiedliche Wirkungen haben.

Auf der einen Seite ist es eine sehr elegante Farbe und kann Macht demonstrieren.

Oft tragen Führungskräfte einen schwarzen Anzug kombiniert mit einem hellen Hemd und farbiger Krawatte.

Schwarz kann jedoch auch negativ wirken. Die Farbe ist daher mit Bedacht einzusetzen.

Brauntöne können in verschiedenster Weise interpretiert werden.

Manche empfinden braun als langweilig und zurückhaltend.

Andere sehen darin Seriosität und Bodenständigkeit.

Grüntöne wirken frisch und harmonisch.

Während helle Grüntöne eher extravagant wirken können, sind dunkle Töne auch bei Hemden und Blusen oft und gern gesehen.

Blautöne strahlen Zuverlässigkeit & Vertrauenswürdigkeit aus. Blau ist eine gern genutzte Farbe für Blusen, Hemden oder Anzügen.

Tipp 2: Gekonnte Selbstpräsentation während des Vorstellungsgesprächs

Eine gute Vorbereitung zur Selbstpräsentation kann dir viel Ruhe für das eigentliche Gespräch in deinem Wunschunternehmen geben. Außerdem ermöglicht es dir selbstbewusster aufzutreten.

Wie sieht also die optimale Vorbereitung aus?

Schaue dir die ausgeschriebene Stellenausschreibung  noch einmal genau an und untersuche: Welche Aufgaben kommen auf mich zu und welche Erfahrungen und Kompetenzen brauche ich für diese?


Fokussiere dich nun auf dich und deine Erfahrungen.

  • Wann warst du mit ähnlichen Aufgaben konfrontiert und wie hast du diese bewältigt?
  • Welche beruflichen und akademischen Kompetenzen weist du auf, die dich die Aufgaben bewältigen lassen?
  • Welche Soft und Hard Skills weist du auf?

Bereite deine Erfahrungen und Beispiele vor. Versuche dabei deine wichtigsten Beispiele an Kompetenzen und Erfahrungen mit mehr Emotionen zu demonstrieren. Versuche etwas Storytelling reinzubringen, indem du eine Geschichte um deine Erfahrung aufbaust und diese lebendiger Erzählst.

Tipp 3: Unsere Checkliste für dich

Checkliste Bewerbungsgespräch

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