Was ist Ökologie?

Was ist Ökologie? Definition und Unterschied zur Ökonomie

Was ist die Ökologie? Damit mit wir eine langfristige Lebensform haben ist es wichtig ökologisch zu handeln.

Egal ob du einkaufen gehst, am Computer sitzt oder mit der Bahn fährst, die Ökologie ist uns oft näher als wir erst denken. Wir zeigen dir, wie viel mehr hinter der Ökologie steckt.

Ökologie Definition

Der Begriff Ökologie kommt aus dem Griechischen und bedeutet so etwas wie Lehre des Hauses. Ursprünglich galt dieser Begriff für die Definition, welche die Beziehung von Lebewesen untereinander und zu ihrer nicht lebenden Umwelt erforscht.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff zunehmend auch für die Bezeichnung der aktuellen weltlichen Situation verwendet.

Umgangssprachlich gilt der Begriff heute überwiegend nur noch als Ausdruck für das Halten oder Agieren, welches umweltschonend einhergeht.

Ökologie & Nachhaltigkeit

Die ökologische Nachhaltigkeit fordert dazu auf, die Umwelt und deren natürlichen Bestandteile zu schonen.

Der Staat und die Unternehmen sollen zu einem bewussten Umgang mit endlichen Rohstoffen verpflichten.

Verbraucher können die Nachhaltigkeit sogar selbst mitgestalten. Sie sind oftmals ein tragendes Element aus der Sicht von Unternehmen und spielen eine gewisse Rolle bei der Wahl und Produktion eines Gutes.

Ökologie und Nachhaltigkeit - Jutebeutel
Für mehr Nachhaltigkeit: Jutebeutel beim Einkauf

Es gibt viele Möglichkeiten, sein Leben nachhaltiger zu gestalten. Du kannst zum Beispiel zum Einkaufen einen Jutebeutel mitnehmen und dadurch auf Plastiktüten verzichten.

Ökologischer Fußabdruck

Unter dem ökologischen Fußabdruck wird die Produktionsfläche verstanden, die für den Lebensstil eines Menschen benötigt wird. Dies setzt die heutigen Arbeits- und Produktionsbedingungen der Güter voraus.

Ökologischer Fußbabdruck = Produktionsfläche, die für den Lebensstil eines Menschen benötigt wird.

Ökologischer Fußabdruck
Der ökologische Fußabdruck beschreibt die Produktionsfläche, die nötig ist, um den Lebensstandard einer Person aufrecht zu erhalten.

Der ökologische Fußabdruck wird in Globalen Hektar (gha) pro Person und Jahr errechnet. Dadurch kann der Wert weltweit besser verglichen werden. Ein Globaler Hektar entspricht einem Hektar mit durchschnittlicher Produktivität.

Der Wert des Fußabdruckes wird häufig in Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen und individuellen Nachhaltigkeitsdefiziten gebracht, um auf diese hinzuweisen.

Wichtige Faktoren des Ökologischen Fußabdrucks sind:

  • Fleischkonsum
  • Konsum tierischer Produkte
  • Deine Fortbewegungsmittel
  • Urlaubsreisen
  • Stromanbieter bzw. der Stromverbrauch

Ökologischer Fußabdruck: Teste dich selbst!

Viele Seiten bieten dir eine Möglichkeit, deinen eigenen Fußabdruck zu berechnen. Du musst dafür lediglich verschiedene Alltagsfragen beantworten. Zudem kriegst du hilfreiche Informationen und Tipps deinen ökologischen Fußabdruck zukünftig zu verbessern.

Hier geht’s zur Berechnung des ökologischen Fußabdrucks.

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Ökologische Landwirtschaft

Die ökologische Landwirtschaft bezeichnet die Herstellung von Gütern und Erzeugnissen, die eine umweltschonende Produktion sowie eine artgerechte Haltung von Tieren ermöglichen soll.

Ökologische Landwirtschaft - Feld

Lebensmittel, die aus einer ökologischen Landwirtschaft kommen, werden meist als “Bio-Lebensmittel” bezeichnet. Durch die EU wurde geregelt, dass nur Produkte, welche bestimmte gesetzliche Anforderungen erfüllen, ein Bio-Siegel bekommen dürfen.

Ein Bio-Siegel weist oft auf eine nachhaltige Lebensweise der Produkte zurück. Es ist ein gutes Indiz für den Kunden, der mit seinem Kauf auf eine bessere Zukunft setzten will. Der Kunde muss in der Regel für eine solche Art von Produkten im Supermarkt mehr zahlen.

Ökonomie und Ökologie

Der Begriff “Ökonomie” beschriebt die Wirtschaftlichkeit welche sich z.B. auf ein Unternehmen auswirkt.

Ökonomie = Lehre von der Wirtschaft

In der Wirtschaft bedeutet ökonomisches Handeln, dass man effizient zum Wohle des Wirtschaftswachstum agiert.

Man sieht anhand dieser Begriffe, dass die Ökonomie oftmals gegen die Ökologie arbeitet. Beispielsweise entnehmen viele Unternehmen Ressourcen aus der Umwelt, welche die Natur nicht nachhaltig decken kann.

Sobald ein Rohstoff für ein Unternehmen in großen Mengen abgebaut wird, dient dieser der Gewinnerwirtschaftung und der Ökonomie. Allerdings beeinträchtigt dieses immense Eingreifen in die Natur den natürlichen Kreislauf und somit das ökologische Gleichgewicht.

Da Ökonomie immer das Ziel der Gewinnmaximierung hat, stehen Ökologie und Ökonomie oft im Konflikt zueinander.

Biotische Faktoren

Zu den biotische Faktoren zählen alle Lebewesen eines Ökosystems, die miteinander interagieren und in Wechselwirkung zueinanderstehen. Dadurch können verschiedene Beziehungen untereinander entstehen.

Beispiel: Symbiose

Der Madenhacker ernährt sich von Insekten, die sich auf Elefanten anhaften. Folglich kann dieser Elefant durch den Madenhacker gereinigt werden. Daraus resultiert, dass der Madenhacker genauso vom Elefanten profitiert, wie auch der Elefant vom Madenhacker

Beispiel: Konkurrenz

Eine Buche und eine Eiche stehen im Wald. Sie konkurrieren beide um das Licht der Sonne.

Das Verhältnis der Lebewesen kann sowohl positiv als auch negativ ausfallen.

Man unterscheidet hier einerseits zwischen der interspezifischen und der intraspezifischen Beziehung.

Bei einer interspezifischen Beziehung geht man von einer Beziehung zwischen Lebewesen unterschiedlicher Arten aus. Dies ist z.B. bei der Symbiose sichtbar.

Die intraspezifische Beziehung beschreibt hingegen eine Beziehung zwischen Lebewesen derselben Art, wie die Konkurrenz zwischen der Buche und der Eiche.

Weitergehende Informationen zum Thema Biotische Faktoren findest du in einem weiteren Artikel von uns.

Abiotische Faktoren

Der Begriff abiotisch kommt aus dem Griechischen und steht für kein Leben (griechisch a=nicht und bios= Leben → kein Leben).

Wenn Umweltfaktoren aus der unbelebten Umwelt ausgehen, heißen sie abiotisch Faktoren und wirken sich auf alle Lebewesen aus

Die wichtigsten Merkmale abiotischer Faktoren sind:
  • die Temperatur der Umwelt
  • das Wasser
  • die Beschaffenheit des Bodens
  • die Sonne

Auch zum Thema Abiotische Faktoren findest du in einem weiteren Artikel von uns.

FAQ – Ökologie

Was sind Ökologie und Ökonomie?

Der Begriff Ökologie beschreibt die Wechselbeziehung (Interaktion) zwischen Umwelt und Lebewesen. Heutzutage wird die Ökologie als eine umweltschonende Lebensform angesehen.

Die Ökonomie beschreibt die Lehre der Wirtschaft. Sie ist unter anderem abhängig von Angebot und Nachfrage. Ihr Ziel sind Wirtschaftswachstum und Gewinnmaximierung.

Ökologie und Ökonomie stehen oftmals im Konflikt miteinander.

Was gehört alles zur Ökologie?

Der wesentliche Bestandteil der Ökologie ist die Natur in Form von:

  • Tieren
  • Pflanzen
  • Sonne
  • Ozeanen

Warum ist Ökologie so wichtig?

Die Ökologie ist so wichtig, weil sie einen wichtigen Teil dazu beiträgt, die Natur zu schützen und eine Klimaerwärmung zu minimieren.

Was bedeutet ökologisches Verhalten?

Ökologisches Verhalten bezieht sich darauf, langfristig denkend zu handeln. Es bedeutet, dass du nur so viel Ressourcen aus der Umwelt entnehmen sollst, wie die Natur auch ersetzen kann.

Was ist Ökologie? Konnten wir dir weiterhelfen?

Dann würden wir uns sehr über Feedback freuen 🙂 Schreibe uns gerne in die Kommentare, wenn du noch Fragen zu dem Thema oder zu anderen Themengebieten hast.

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