Bildbeschreibung schreiben - Hauptbild

Bildbeschreibung – Mit diesen Tipps und Tricks gelingt es!

Du musst für den Kunstunterricht oder Deutschunterricht eine Bildbeschreibung schreiben und du weißt nicht wie du das anstellen sollst?

Wir verraten dir wie es geht!

Lerne hier wie du ganz einfach mit der richtigen Methode eine Bildbeschreibung schreibst.

Mit den folgenden Tipps und Techniken wirst du in der Schule überzeugend Bilder beschreiben können.

Schauen wir uns doch zunächst einmal an, was eine Bildbeschreibung überhaupt ist.

Einfach gesagt: Du beschreibst den Inhalt eines Bildes. Dabei geht es vorrangig um das, was in dem Bild zu sehen ist, also um den sogenannten Bildinhalt. Der Name “Bildbeschreibung” ist hier also Programm!

Wichtig: Eine Bildbeschreibung stellt keine Analyse dar. Es geht wirklich einzig und alleine darum, das Bild zu beschreiben.

Im besten Fall beschreibst du das Bild so gut, dass sich jeder ganz genau vorstellen kann, wie das Bild aussieht – auch ohne das Bild zuvor gesehen zu haben. Das ist das Ziel, das du beim Schreiben einer Bildbeschreibung immer im Kopf behalten solltest.

Übrigens: Eine Bildbeschreibung kann dir nicht nur im Kunst- oder Deutschunterricht begegnen. Auch in Fächern wie Englisch, Politik und Religion kann es sein, dass du mal eine Bildbeschreibung schreiben musst!

Bild beschreiben – Vorgehensweise

Du solltest nun aber nicht gleich drauflos schreiben: Eine gründliche Vorbereitung ist nämlich besonders wichtig, um am Ende eine möglichst gute Bildbeschreibung schreiben zu können.

Wenn du dich richtig vorbereitest, stellst du sicher, dass du beim Schreiben nichts Wichtiges übersiehst und vergisst. Die Vorbereitung hilft dir aber auch, beim Schreiben der eigentlichen Bildbeschreibung strukturiert vorzugehen.

Bildbetrachtung – Bestandsaufnahme zur Vorbereitung

Zunächst solltest du dir einen ersten Eindruck vom Bild machen.

Mach dir dazu auch ruhig schon Notizen und schreib dir alles auf, was dir auffällt. Dafür kannst du das Bild von allen Seiten betrachten.

Bildbeschreibung - Bildbetrachtung, Bestandsaufnahme, Notizen machen
Der erste Eindruck zählt!

Das ist ganz wörtlich gemeint: Dreh das Bild ruhig einmal, sieh es dir verkehrt herum und aus allen Perspektiven an. So fallen dir bestimmt noch einige zusätzliche Details auf.

Übrigens: Du kannst dir das Ganze wie ein Brainstorming vorstellen. Mach dir keine Gedanken darüber, was später wirklich wichtig sein könnte oder nicht, sondern schreib einfach alle Aspekte heraus, die dir auffallen!

Nachdem du alle Informationen und Details schriftlich festgehalten hast, kannst du sie nun nach ihrer Wichtigkeit sortieren. Dabei kannst du auch schonmal im Hinterkopf behalten, welche Informationen in welchen Teil der Bildbeschreibung gehören.

Folgende Fragen zu den Bildelementen können für die Orientierung zur Bildbetrachtung herangezogen werden:

Wer ist der Künstler?
Um was für eine Art von Bild handelt es sich?
Kann man eine spezielle Maltechnik erkennen?
Wann ist es entstanden bzw. aus welcher Epoche stammt es?
Was ist auf dem Bild dargestellt?
Wie sieht es mit der Farbgebung aus?
Wie ist die Stimmung in dem Bild?
Gibt es ein Bildzentrum bzw. ein Bildgegenstand, d.h. ein zentrales Objekt?
Sind Personen auf dem Bild zu sehen? Wenn ja, wo befinden sich diese?
Was spielt sich im Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund ab?

Bildbeschreibung Deutsch – Zeitform und Sprache

Wie viele andere Texte im Deutschen auch, wird eine Bildbeschreibung im Präsens geschrieben.

Wir haben weiter oben außerdem schon erklärt, dass eine Bildbeschreibung rein beschreibend (deskriptiv) und informierend ist. Darüber hinaus solltest du aber auch darauf achten, dass du die Beschreibung möglichst sachlich und objektiv schreibst.

Falls du dabei Hilfe brauchst, findest du hier eine umfangreiche Liste von beschreibenden Adjektiven:

Adjektivliste

Wichtig ist auch, dass deine Beschreibungen das Bild möglichst wahrheitsgetreu widerspiegeln. Zu den Dingen, die zu in deiner Bildbeschreibung nennen solltest, gehören also auch Dinge wie die Farbgebung.

Ebenfalls sehr wichtig:

Bild beschreiben - Vorgehensweise, Zeitform, sprachliche Gestaltung

Weiterhin solltest du häufige Blicksprünge vermeiden. Ein Bild wird nämlich für gewöhnlich in einer ganz bestimmten Reihenfolge beschrieben, weshalb du nicht von links nach rechts zu Mitte und wieder nach springen solltest.

Bilder beschreiben – Der Aufbau

Als nächstes wollen wir uns anschauen, wie genau eine Bildbeschreibung geschrieben wird und aufgebaut ist. Dafür werfen wir einen Blick auf die drei Bestandteile einer Bildbeschreibung: Die Einleitung, den Hauptteil und den Schluss.

Einleitung – Basisdaten eines Bildes

Wie die meisten anderen Texte auch, beginnst du deine Bildbeschreibung mit einer Einleitung. Dafür gibst du zunächst nur wichtige Informationen zum Bild und einige allgemeine Daten wider.

Wichtig: Die Einleitung sollte nicht allzu lang werden. Ein paar wenige Sätze, in denen du wichtigsten Informationen widergibst, reichen völlig aus.

Folgende Aspekte und Basisdaten sind in der Einleitung zu nennen:

Titel des Bildes
Daten zum Künstler (z.B. Name)
Art des Bildes (Zeichnung, Gemälde, Fotografie, etc.)
Bildgattung (Landschaft, Porträt, Stillleben, etc.)
Thema des (Haupt-)Motivs
Mal- Zeichentechnik (Ölfarben, Wasserfarben, Acrylfarben, Kreide, Tusche, etc.)
Bildformat (Hochformat, Querformat, etc. + Maße in cm)
Bildquelle bzw. Aufbewahrungs- oder Ausstellungsort (Museum, Bild aus einer Zeitung, etc.)
Entstehung (Datierung und Epoche)
Grund der Anfertigung (Auftraggeber, Anlass, Kosten, etc.)
Signaturen bzw. Unterschriften oder Stempel
Historischer und sozio-kultureller Kontext

Dabei solltest du in der Einleitung sämtliche Beschreibungen, Analysen oder Interpretationen des Bildes vermeiden. Nenne einfach nur die oben genannten Daten.

Wichtig: Mach dir keine Sorgen, wenn dir nicht alle dieser Informationen bekannt sind – das kann durchaus vorkommen. Versuch einfach, so viele Informationen wie möglich herauszufinden und zu nennen!

Hauptteil – Gliederung Bild

Nach der Einleitung schreibst du nun den Hauptteil deiner Bildbeschreibung. Hier brauchst du jetzt all die Informationen und Beobachtungen, die du während der Vorbereitung zusammengesucht und aufgeschrieben hast.

Wichtig: Achte dabei auf eine sinnvolle Reihenfolge. Der Aufbau deiner Bildbeschreibung sollte so logisch wie möglich sein!

Am einfachsten ist es, wenn du erstmal den Gesamteindruck aufschreibst. Danach kannst du dann nach und nach weiter ins Detail gehen.

Folgende Themen solltest du in deiner Bildbeschreibung behandeln:

Der grundsätzliche Aufbau des Bildes
Die dargestellte Situation
Sämtliche abgebildeten Personen
Größe und Form der Bildelemente
Farbgebung in den unterschiedlichen Bildbereichen

Positionsangaben

Um all diese Dinge beschreiben zu können, solltest du dir zunächst einmal die verschiedenen Positionsangaben angucken. Mit deren Hilfe wird es dir sicherlich viel leichter fallen, ein Bild zu beschreiben:

Mögliche Positionsangaben bei einem Bild

Zusätzlich zu den Positionsangaben spielt auch die sogenannte Blickführung eine große Rolle. Sie legt fest, an welcher Position du mit der Beschreibung beginnst und wo du die Beschreibung beendest.

Es gibt drei Blickführungen:

Hier betrachtest du das Bild von unten nach oben. Du beginnst also zunächst mit der Beschreibung des Vordergrunds, dann folgt der Mittelgrund und zum Schluss beschreibst du den Hintergrund.

Bei der horizontalen Blickführung beschreibst du das Bild von einer Seite bis zur anderen. Meist fängst du dabei mit der linken Seite an und endest mit der rechten Seite.

Bei der diagonalen Blickführung beginnst du in einer Ecke des Bildes und arbeitest dich dann zu der Ecke vor, die schräg gegenüberliegt. Wenn du also mit der Ecke links oben beginnst, solltest du mit der Ecke rechts unten enden.

Im Vordergrund des Bildes befindet sich häufig das Hauptmotiv. Wenn es sich dabei um Menschen handelt, solltest du auch deren Gestik und Mimik, sowie die körperliche Erscheinung beschreiben.

Falls du dir nicht sicher bist, wie man die körperliche Erscheinung von Menschen am besten beschreibt, könnte dieser Artikel etwas für dich sein: Personen beschreiben – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Bildbeschreibung - Aufbau, Hauptteil, Bilddetails, Menschen, Personen, Gestik, Mimik
Aussehen und Körpersprache der abgebildeten Personen

Als nächstes kommt der Mittelpunkt. Er liegt als eine Art Zwischenebene zwischen dem Vorder- und dem Hintergrund. Auch hier kann es wichtige Blickpunkte und Details geben, vernachlässige den Mittelgrund also nicht!

Zum Schluss kommt schließlich der Hintergrund. Du kannst ihn dir etwa als Horizont innerhalb des Bildes vorstellen. Er enthält oft Landschaften, wie zum Beispiele Berge oder Wälder, aber auch Gebäude und andere Objekte sowie Personen.

Bildbeschreibung - Aufbau, Hauptteil, Bilddetails, Blickführung, Hintergrund
Was befindet sich im Hintergrund?

Die 3 bekanntesten Bildperspektiven – Normalperspektive, Vogelperspektive, Froschperspektive

Ein weiteres wichtiges Bildelement ist die Bildperspektive. Sie beschreibt den Blickwinkel, aus dem heraus du ein Bild betrachtet.

Die Bildperspektive spielt eine wichtige Rolle, da sie die Aufmerksamkeit des Betrachters beachtlich lenken kann.

Dabei erzeugt die Bildperspektive beim Betrachter eine gewisse Wirkung. Je nach Perspektive und Anordnung der Motive innerhalb eines Bildes, erzeugt die Bildperspektive eine dreidimensionale Tiefe.

Es gibt drei reguläre und beliebte Bildperspektiven:

Normalperspektive

  • Stellt den Betrachter auf Augenhöhe mit dem abgebildeten Geschehen
  • Betrachter und Bildmotiv sind quasi gleichgestellt
  • Dies deutet auf Identifikation mit dem Hauptmotiv hin
Normalperspektive bei Bildern
Normalperspektive bei Bildern

Vogelperspektive

  • Sicht wie von einem fliegenden Vogel von oben herab
  • Betrachter ist höher gestellt als das Bildmotiv und schaut hinab
  • Dies suggeriert Unterlegenheit und Unterwürfigkeit
Vogelperspektive bei Bildern
Vogelperspektive bei Bildern

Froschperspektive

  • Sicht wie von einem Frosch am Boden sitzend von unten herauf
  • Betrachter steht an einer Horizontlinie, die sich unterhalb der Bildmitte befindet und schaut hinauf
  • Dies strahlt Macht und Dominanz aus
Froschperspektive bei Bildern
Froschperspektive bei Bildern

Darüber hinaus kann die Blickführung durch sog. Blickachsen auf drei Arten geschehen:

  • vertikal (vermittelt Ruhe, Ausgeglichenheit und Statik)
  • horizontal (Horizont liegt auf der Mitte, Bild wirkt im harmonischen Gleichgewicht)
  • diagonal (von links unten nach rechts oben ⇒ Dynamik, links oben nach rechts unten ⇒ Fallen, Unruhe, Bedrohung)

Bildgegenstand (Sujet)

Bei dem Bildgegenstand, auch Sujet genannt, geht es im Besonderen um die Hauptdarstellungsebene.

Der Fokus liegt hier auf dem ausschlaggebenden zentralen Hauptmotiv bzw. dem Thema des Bildes.

Neben dem Hauptmotiv musst du aber auch auf wichtige Nebendarstellungen achten. Dabei handelt es sich um wichtige Hintergrundmotive. Du beschreibst dabei sozusagen, ob es ein Bild im Bild gibt.

Auch Textfelder, die sich im Bild befinden, können wichtig für die Bildwirkung sein.

Und zuletzt ist die sogenannte Ikonographie nicht zu vernachlässigen. Sie stellt die Verbindung zwischen den verschiedenen Darstellungen im Bild her.

Ikonographie:
Beurteilt verborgene Botschaften anhand von Symbolen, Zeichen, Attributen, Darstellungen von abstrakten Begriffen (Allegorien) und mehr.

Bildaufbau (Komposition)

Der Bildaufbau, d.h. die Komposition des Bildes, beschäftigt sich mit der Anordnung bildlicher Elemente und deren Bildsprache, insbesondere mit der Lage des Motivs innerhalb des Bildes.

Beispiele für die räumliche Platzierung des zentralen Motivs:

Drittelregel

  • Platzierung anhand von Hilfslinien
  • Einteilung in neun gleichgroße Rechtecke, drei vertikal und drei horizontal
Bildbeschreibung - Aufbau, Hauptteil, Bildaufbau, Komposition, Drittel Regel
Die Drittel-Regel bei Bildern

Goldener Schnitt

  • auch Phi-Raster genannt
  • festgelegte Aufteilung in Rechtecke in einem besonderen Verhältnis
Bildbeschreibung - Aufbau, Hauptteil, Bildaufbau, Komposition, Goldener Schnitt
Der Goldene Schnitt bei Bildern

Die Bildkomposition wirkt besonders ausgewogen, wenn das Bildmotiv mithilfe von führenden Linien eine gewisse Symmetrie bzw. Asymmetrie aufweist.

Eine symmetrische Anordnung findest du vor allem bei Spiegelungen vorhanden. Diese wird von Menschen für gewöhnlich als besonders schön empfunden. Schau dir dazu doch mal dieses Bild an:

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Spiegelungen in Bildern

Wiederkehrende Elemente in einem Bild, die man als Muster und Strukturen deuten kann, haben eine besonders harmonische Wirkung auf den Betrachter des Bildes.

Und auch ein sehr einfaches Motiv, das zunächst ganz unscheinbar wirkt, solltest du nicht unterschätzen. Schau dir zum Beispiel einmal dieses Bild an:

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Wirkung von Hauptmotiv und einfachem Hintergrund

Wie du siehst ist der Hintergrund hier eher anspruchslos. Tatsächlich gäbe es außer der Farbgebung kaum etwas zu beschreiben. Dadurch liegt der Fokus aber ganz eindeutig auf dem Hauptmotiv, der Blume, und dein Blick wird nicht von anderen Elementen abgelenkt.

Darstellungsweise (Stil)

Bei der Darstellungsweise bzw. dem Stil geht es schließlich darum, wie genau die einzelnen Bildelemente abgebildet werden.

Der Stil ist geprägt von den folgenden Merkmalen:

Die Darstellung kann zum Beispiel realistisch, abstrakt, naturalistisch oder symbolisch sein.

  • Epochenstil: räumlich-zeitliche Zuordnung
  • Gattungsstil: bildende oder darstellende Kunst
  • Individualstil: der persönliche Stil des Künstlers

Zum Beispiel von vorne, von hinten oder von der Seite.

Hat der Künstler reine oder gemischte Farben benutzt? Gibt es viele Schatten, viel Licht, sind die Farben monochrom?

Wenn man ein Bild malt, geht man fast immer davon aus, dass das Licht von einem bestimmten Punkt kommt (z.B. von links oben). Wo befindet sich diese Lichtquelle? Sorgt sie dafür, dass es viele Schatten gibt, oder dass das ganze Motiv gut beleuchtet ist? Was für eine Textur hat das Motiv?

Wo befindet sich der Augenhorizont? Wo befindet sich der Fluchtpunkt – gibt es vielleicht mehr als einen?

Hier geht es um die Größenverhältnisse der einzelnen Bestandteile des Bildes. Diese Proportionen können realistisch sein (also den wahren Proportionen der Objekte entsprechen) oder unrealistisch (wie zum Beispiel ein Apfel, der größer ist als ein Auto).

Dieser Punkt bezieht sich natürlich vor allem auf Lebewesen wie Menschen oder auch Tiere.

Schluss – Kurze Zusammenfassung

Beim Schluss handelt es sich schließlich um ein Fazit deiner Beobachtungen, das heißt du fasst deine Erkenntnisse aus dem Hauptteil noch einmal kurz zusammen. Konzentrier dich dabei auf die wichtigsten Aspekte – wie viele Bäume im Hintergrund zu sehen ist, ist hier zum Beispiel eher nicht wichtig.

Wichtig: Theoretisch kannst du im Schlussteil auch deine eigene Meinung zu dem Bild einbringen. Dazu gehört zum Beispiel, wie das Bild auf dich ganz persönlich wirkt. Allerdings solltest du das nur tun, wenn die Aufgabenstellung explizit danach verlangt!

Bildbeschreibung: Das wichtigste im Überblick

Zum Schluss wollen wir nun noch einmal alle wichtigen Bestandteile einer Bildbeschreibung zusammenfassen. Schauen wir uns also nochmal an, was eine Bildbeschreibung ausmacht!

Folgende Infos solltest du heraussuchen, bevor du mit dem Schreiben beginnst:

  • Künstler
  • Bildart
  • Maltechnik
  • Datum
  • Epoche
  • Darstellung
  • Farbgebung
  • Stimmung
  • Bildgegenstand
  • Personen
  • Vorder- / Mittel- / Hintergrund

Halte diese Beobachtungen schriftlich fest und sortiere sie am besten gleich nach Wichtigkeit!

In der Einleitung gibst du zunächst einen kurzen Überblick über die allgemeinen Daten, wie z.B. den Namen des Künstlers und den Titel des Bildes. Eine Beschreibung findet hier noch nicht statt und du solltest dich auf wenige Sätze beschränken!

Folgende Infos gehören in die Einleitung, sofern sie dir zur Verfügung stehen:

  • Titel des Bildes
  • Daten zum Künstler
  • Art des Bildes
  • Bildgattung
  • Thema
  • Maltechnik
  • Bildformat
  • Ausstellungs- oder Aufbewahrungsort
  • Entstehungszeitpunkt
  • Grund der Anfertigung
  • Signaturen
  • historischer und sozio-kultureller Kontext

Im Hauptteil beginnst du nun damit, das Bild tatsächlich zu beschreiben. Dabei achtest du besonders auf…

  • … die Blickführung
  • … die Bildebenen
  • … die Perspektive
  • … den Bildgegenstand (Sujet)
  • … den Bildaufbau (Komposition)
  • … die Darstellungsweise (Stil)

Zum Schluss fasst du die wichtigsten Beobachtungen noch einmal kurz zusammen. Optional finden hier auch deine eigene Meinung und die allgemeine Wirkung des Bildes auf den Betrachter Platz (nur, wenn es in der Aufgabenstellung steht).

Du kannst dir hier auch eine Checkliste für deine nächste Bildbeschreibung ausdrucken: Checkliste Bildbeschreibung

Bildbeschreibung FAQ

Was gehört in eine Bildbeschreibung?

In die Bildbeschreibung gehören folgende Komponenten:

  • Einleitung mit den Basisdaten zum Bild
  • Hauptteil mit den Bilddetails
    • Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund, Perspektiven (Normal, Vogel oder Frosch), Bildgegenstand (Sujet), Bildaufbau (Komposition), Darstellungsweise (Stil)
  • Schluss mit einer kurzen Zusammenfassung und einem Fazit

Wie beschreibt man ein Bild?

Um ein Bild zu beschreiben, geht man am besten methodisch vor. Man fängt mit der Bildbetrachtung an, bevor man an die eigentliche Bildbeschreibung geht. Diese ist unterteilt in Einleitung, Hauptteil und Schluss.

In welcher Zeit schreibt man eine Bildbeschreibung?

Eine Bildbeschreibung wird in der Zeitform Präsens geschrieben.

Was ist ein Bildgegenstand?

Ein Bildgegenstand (Sujet) ist das Motiv bzw. das Thema eines Bildes. Bei der Bildbeschreibung geht es vorrangig um die Hauptdarstellungsebene und dem zentralen Hauptmotiv des Bildes.

Was ist ein Betrachterstandpunkt?

Der Betrachterstandpunkt sind die verschiedenen Arten der Perspektiven (Normalperspektive, Vogelperspektive, Froschperspektive) bei der Darstellung eines Bildes, um dem Betrachter ein Gefühl für räumliche Tiefe zu geben.

Wenn du noch Fragen zur Bildbeschreibung hast, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen!

Übrigens: Falls du eine Bildbeschreibung auf Englisch schreiben musst, findest du hier einen hilfreichen Artikel: Bildbeschreibung auf Englisch verfasse – So geht’s!

Wir haben außerdem auch einen Artikel über die Analyse von Cartoons auf Englisch. Du findest ihn hier: Cartoon Analysis – so analysierst du Karikaturen auf Englisch

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