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Zimmer Aufräumen wie ein Profi – So einfach kann Aufräumen sein

Dein Zuhause ist komplett chaotisch, unordentlich und muss auf jeden Fall aufgeräumt werden – allerdings weißt du nicht, wo und wie du anfangen sollst?

Keine Sorge in unserem Artikel erklären wir dir, wie du am besten beim Zimmer Aufräumen vorangehst und wie du dein Zuhause lange ordentlich halten kannst.

So leicht kann Zimmer Aufräumen sein

Chaos und Unordnung lösen Stress aus. Sie sorgen dafür, dass du dich weniger gut konzentrieren und entspannen können. Deshalb ist es besonders wichtig, Unordnung schnell zu beseitigen.

Besonders ein Zuhause mit Kleinkindern kann schnell unordentlich werden. Überall liegen Spielsachen rum, Wäsche häuft sich schnell an und hat man einen Bereich aufgeräumt, ist der Nächste wieder chaotisch.

Zimmer Aufräumen mit Spielplan

Plane nicht einen ganzen Tag als Entrümpelungs-Marathon ein. Mache dir lieber ein System und einen Zeitplan und gehe die Unordnung Schritt für Schritt an. Wenn der erste Schritt geschafft ist, fühlst du dich viel motivierter, um weiterzumachen.

Außerdem solltest du nicht mit dem Kleinkram anfangen. Das dauert für gewöhnlich sehr lange und zieht den Aufräumprozess in die Länge. So verlierst du sehr schnell die Lust und Laune zum Aufräumen.

Fange direkt mit großen Sachen an, die auf den ersten Blick auffallen. Große Flächen sollten als erstes freigeräumt werden. Starte zum Beispiel bei deinem Bett oder beim Sofa.

Alle Gegenstände, die nichts im Bett zu suchen haben, können entweder sofort an den richtigen Platz gebracht werden oder, bei vielen Gegenständen, erstmal auf einem Haufen zusammengetragen werden.

Sobald alles Überflüssige weg ist, kann das Bett neu bezogen und gerichtet werden.

Das Gleiche sollte auch bei Regalen und Fensterbrettern gemacht werden: Die Fläche freiräumen und alle Gegenstände auf dem Boden häufen. Staub von den Flächen wischen und anschließend alles wieder ordentlich auf den entsprechenden Platz organisieren.

Dadurch ersparst du dir Weg und Zeit und es ermöglicht dir effizientes Aufräumen.

Sortiere alle Bücher und Zeitschriften zusammen und trage diese zum entsprechenden Regal. Räum das Geschirr weg und direkt in den Geschirrspüler.

Wenn der Boden komplett aufgeräumt ist, kannst du ungestört wischen und staubsaugen und musst nicht ständig Sachen umräumen.

Zimmer Aufräumen = Platz schaffen

Je kleiner der Wohnraum ist, umso schwieriger ist es, Ordnung zu halten. Deshalb ist es noch wichtiger, dass Gegenstände ihren Platz haben.

Über die Zeit sammeln sich im Wohnraum viele Gegenstände an. Deshalb solltest du in regelmäßigen Abständen ungebrauchte oder unnütze Teile aussortieren.

Chaos und Unordnung entstehen oftmals dann, wenn Gegenstände aus anderen Räumen zusammengetragen oder wenn Dinge keinen eigenen Platz haben und im Weg stehen.

Eine wichtige Regel beim Aufräumen ist daher, sich Platz zu verschaffen.

Jeder Gegenstand sollte einen Platz haben, am besten in Schränken oder Regalen. Je weniger Gegenstände auf der freien Fläche stehen, desto aufgeräumter wirkt Ihr Zuhause und umso einfacher ist auch das Aufräumen.

Kisten und Ordnungsboxen sorgen nicht nur für viel Stauraum und Ordnung, sondern helfen auch Ihren Kindern, ihren Kram zu verstauen und aufzuräumen.

Stelle dir am besten zwei Kisten auf. In eine kommen Dinge rein, die später in den Müll kommen und in die andere kommen Dinge, die du behalten oder möglicherweise verkaufen willst.

Sammle lose Gegenstände zusammen. Beispielsweise kann jeder Bürokram in einer Box verstaut werden. So musst du später nicht so lange suchen und weißt genau, wo etwas ist.

 Alternativ können Dinge, die nicht oft benötigt werden, auch im Keller verstaut werden.

Eine klare Struktur schaffen

Um langfristig ordentliche Zimmer zu haben, ist es auch hilfreich eine Aufräum-Routine zu entwickeln. Du kannst dir beispielsweise angewöhnen, bereits am Morgen das Geschirr zu verräumen, Handtücher zum Trocknen aufzuhängen und vor dem Verlassen des Hauses das Bett zu richten.

Die ganze Familie sollte dazu animiert werden, jeden Tag ihr Bett zu machen. Damit hat jeder eine kleine Morgenroutine, was auch zu einem guten Start in den Tag beiträgt.

Lege gemeinsam mit deiner Familie einen bestimmten Aufräumtag fest.

Wenn alle gleichzeitig am Samstagnachmittag für Ordnung sorgen, wird es zur Normalität und fühlt sich weniger wie eine belastende Pflicht an.

Die Regelmäßigkeit macht dir das Aufräumen leichter und so kannst du dich durch einen Aufräumplan daran gewöhnen, zu bestimmten Zeitpunkten Unordnung zu beseitigen.

So motivierst du deine Kinder zum Zimmer Aufräumen

Besonders bei Kindern staut sich schnell Vieles an. Kinder wachsen schnell aus ihrer Kleidung raus und auch ihr Spielzeug interessiert sie meistens nur eine gewisse Zeit.

Räume zusammen mit den Kindern auf, aber zwinge die Kinder nicht zum Zimmer Aufräumen, denn nur so werden die Kleinen am Aufräumen auch Spaß haben.

Vermeide Aussagen wie: „Räume doch bitte ein bisschen hier auf.“ Das ist viel zu ungenau. Stattdessen solltest du das Kind darum bitten, eine spezifische Aufgabe zu übernehmen: „Kannst du die Handtücher ins Bad räumen?”.

Führe Kinder schon früh ans Zimmer Aufräumen heran. Lass dir auch von kleinen Kindern beim Wegräumen von herumliegenden Gegenständen unterstützen. Gemeinsames Zimmer Aufräumen nach dem Spielen kann nämlich genauso viel Spaß machen.

So lernen die Kleinen von Anfang an, dass Aufräumen zum Spielen dazu gehört, und sehen es nicht als lästige Pflicht.

Mit weniger Kram lässt sich auch einfacher Ordnung halten. Wenn jedes Spielzeug seinen eigenen Platz hat, fällt auch die lästige Suche weg. Platzt alles aus den Nähten, sollte sich das Kind von Überflüssigem trennen. Bei zu viel Spielzeug verlieren Kinder schnell den Überblick.

Boxen, Regale und Schränke sollten für Ihr Kindes gut zu erreichen sein. Bei losen Ansammlungen können transparente Boxen mit Deckeln helfen. So können Kinder Kleinteile schnell wiederfinden.

Wenn Zimmer Aufräumen zum gemeinsamen Spiel wird

Kindern geht es oft nicht anders als Erwachsenen: Aufräumen macht wenig Spaß.

Und hat sich erst mal eine größere Unordnung breitgemacht, ist es umso schwerer, sich zu überwinden.

Mache ein Spiel aus dem Ganzen. Je nach Alter gibt es unterschiedliche Techniken, wie du Kinder zum Aufräumen motivieren können. Je früher du beginnst, desto besser kann dein Kind lernen, selbstständig aufzuräumen und Ordnung zu halten.

Kinder im Kleinkindalter: Für die ganz kleinen Kinder ist es sinnvoll, aus dem Aufräumen ein Spiel zu machen. Häufe alle Gegenstände in der Mitte des Zimmers an und sortiere gemeinsam alle Sachen. Mache ein Quiz mit den Gegenständen und lass dein Kind anschließend den Gegenstand gleich wegräumen.

Kinder bis 6 Jahre: Wenn besonders großes Chaos herrscht, kannst du deinem Kind dabei helfen, im Uhrzeigersinn zuarbeiten. So wirkt die Unordnung nicht so überfordernd und dein Kind kann sich besser vorantreiben. Auch hier ist es sinnvoll, alle Dinge auf einem Haufen zu sammeln, zu kategorisieren und zu verstauen. Damit es Spaß macht, kannst du die Lieblingsmusik deines Kindes anmachen oder ein Hörbuch abspielen.

Schulkinder: Auch bei Schulkindern kann das Aufräumen zum Spiel gemacht werden. Zum Beispiel: „Wer ist schneller, alle Legosteine zu verstauen?“. So lernen Kinder, dass Aufräumen auch Spaß machen kann.

Oftmals hilft es auch, wenn Kinder ein eigenes Ordnungssystem entwickeln dürfen. Lasse dein Kind also die Sachen so einräumen, wie es ihm gefällt. So weiß es ganz sicher, wo seine Sachen sind und findet es einfacher, die Ordnung jedes Mal auch selbst herzustellen.

Fazit

Aufräumen ist definitiv keine leichte Aufgabe. Mit etwas Motivation kann dieser Prozess aber auch Spaß machen und zu einer Familienaktivität werden. Diese Übersicht fasst noch mal alle wichtigen Tipps zusammen.

Fall du noch andere Tipps haben, um Aufräumen effizienter zu gestalten, schreibe diese doch in die Kommentare!

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