Biotop See, Wald und Regenbogen

Biotop – Alle Infos und die wichtigsten ökologischen Begriffe einfach erklärt!

Sind dir die Definitionen von “Biotop, Biosphäre und Biom” im Bio-Unterricht noch nicht ganz klar geworden? Dann bist du hier genau richtig! Anhand von Beispielen und Schaubildern erklären wir dir hier, was ein Biotop, eine Biozönose und ein Biom sind und welche Bedeutung sie in der Ökologie haben.

Was ist die Definition von Biotop?

Ein Biotop kann auch als Lebensraum von Lebewesen, wie Pflanzen, Pilzen und Tieren, bezeichnet werden. Er setzt sich aus unbelebten Faktoren zusammen, also z.B. aus Sand, Steinen, Wasser und Luft.

Wie entsteht ein Biotop?

Wie schon gesagt, lässt sich die Definition von Biotop ganz einfach als Lebensraum von Lebewesen bezeichnen. Doch wie entsteht dieser Lebensraum?

Ein Biotop entsteht, wenn sich mehrere Elemente vereinen. Wenn sich zum Beispiel auf dem Meeresgrund Wasser und Sand miteinander vermischen, entsteht ein Lebensraum für viele Meerespflanzen und Tiere, wie z.B. Würmer, Muscheln und Algen.

Das berühmte Wattenmeer an der Nordsee ist einer solcher Lebensräume. Das Wattenmeer wird auch als Ökosystem bezeichnet, in dem Umwelt und Organismen aufeinander Treffen und eine Einheit aus unbelebten Biotopen und Lebewesen bilden.

Biotop: Beispiele

Welche Biotope gibt es?

- Das Wattenmeer und allgemein der Meeresgrund verschiedener Meere und Ozeane

- Die Luft, auch Biosphäre genannt, die einen Lebensraum für Vögel darstellt

- Viele verschiedene Gewässer, wie Seen, Meere, Ozeane, Teiche, Bäche, Flüsse, usw

- Die Erde, auf der Landtiere, wie Säugetiere, Reptilien und der Mensch leben.

- Steine und Felsen, auf denen z.B. einige Eidechsenarten leben.

- Sand, wie z.B. der Sand in der Wüste, wo Skorpione oder Wüstenfüchse leben.

Biotop Wattenmeer

Biotop Wattenmeer

Biotop Wüste

Biotop Wüste

Definition von Ökologie und Ökosystem

Was ist der Unterschied davon?

Der Begriff Ökologie bezeichnet die Lehre vom “Haushalt” der Natur. Es ist eine wissenschaftliche Teildisziplin der Biologie, die die Beziehungen von Lebewesen und Organismen untereinander und zu ihrer unbelebten Umwelt (abiotische Faktoren) untersucht.

Ein Ökosystem hingegen ist ein Teil der Ökologie. Es wird nämlich als eine Lebensgemeinschaft von Tieren und Organismen mehrerer Arten (Biozönose) und ihrer unbelebten Umwelt (Biotop) bezeichnet.

Ökosystem: Beispiele

  • Wald
  • Meer
  • Grasland
  • Kulturlandschaften (durch den Menschen geprägte Landschaften, wie zB. Acker, Brachen und Heiden)
  • Stadt
  • Erde

Ökosystem Wald

Ökosystem Wald

Biozönose – Was ist das?

Eine Biozönose bildet eine Lebensgemeinschaft von Tieren und Pflanzen in einem Biotop. Im Beispiel Wattenmeer bilden dort Lebewesen, wie Wattwürmer, Muscheln und Krebse eine Lebensgemeinschaft.

Krebse und Muscheln im Wattenmeer

Krebse und Muscheln im Biotop Wattenmeer

Öffne mich!

Biotop Teich

In einem Teich besteht eine Lebensgemeinschaft (Biozönose) z.B. aus verschiedenen Fischarten, Unterwasserpflanzen und Wasservögeln, wie z.B. Enten.

Biotop und Biozönose – Wie unterscheiden sie sich?

Eine Biozönose ist eine Lebensgemeinschaft von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Bakterien, und ein Biotop ist der Ort, wo diese Lebensgemeinschaft lebt. Beides zusammen bildet ein Ökosystem!

Was ist ein Biom?

Ein Biom ist eine vorherrschende Lebensgemeinschaft (Biozönose) auf der Erdoberfläche. Dabei handelt es sich um eine Lebensgemeinschaft von Lebewesen, die es am meisten auf der Erde gibt, wie z.B. tropische Regenwaldgebiete (Zonobiome).

Biom Regenwald

Biom tropischer Regenwald

Arten von Biomen

  • Erdbiome: Alle Biome, wie auf dem Festland sind, z.B. in Bergen, Wüsten, und Ebenen jeglicher Art.
  • Marine Biome: Meere, Ozeane und kontinentale Küsten.
  • Süßwasser-Biome: Seen, Flüsse, Teiche, also alle Süßwassergewässer und deren Küsten- bzw. Ufergebiete.

Beispiele für Biome

  • Wüste: überwiegend trockenes Biom mit wenig Niederschlag. Es gibt warme Wüsten, wie z.B. die Sahara und auch kalte, gefrorene Wüsten, wie z.B. die gefrorene Fläche der Antarktis.
  • Steppe: baumlose Gras- und Krautlandschaft der gemäßigten Breiten beiderseits des Äquators, Klima: Winterkälte und sommerliche Trockenheit
  • Tundra: offene, baumfreie Landschaft (zumeist) über Permafrostböden (Boden, der das ganze Jahr über gefroren ist), mit Flechten, Moosen, Gräsern und sommergrünen Zwergsträuchern.
  • Taiga: (Borealer Nadelwald): relativ gleichförmige Nadelwaldgebiete, die weltweit von nur vier Nadelholz-Gattungen geprägt werden – von Fichten, Kiefern, Tannen und Lärchen.
  • Wiese: Grünland, eine grasbewachsene, meist größere Fläche.
  • Regenwald: Wälder, die durch ganzjährig fallende, große Niederschlagsmengen gekennzeichnet sind. Dazu gehören tropische und gemäßigte Regenwälder.

Wenn du magst, kannst du dir anschließend noch folgendes YouTube-Video anschauen. Dort werden die wichtigsten Grundbegriffe der Ökologie nochmal einfach und anschaulich erklärt:

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Was ein Wasserkreislauf der Erde ist, kannst du hier nachlesen.

FAQ - Biotop Definition

Ein Biotop kann auch als Lebensraum von Lebewesen, wie Pflanzen, Pilzen und Tieren, bezeichnet werden. Er setzt sich aus unbelebten Faktoren zusammen, also z.B. aus Sand, Steinen, Wasser und Luft.

Eine Biozönose ist eine Lebensgemeinschaft von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Bakterien, und ein Biotop ist der Ort, wo diese Lebensgemeinschaft lebt. Beides zusammen bildet ein Ökosystem.

Ein Ökosystem ist ein Teil der Ökologie. Es wird als eine Lebensgemeinschaft von Tieren und Organismen mehrerer Arten (Biozönose) und ihrer unbelebten Umwelt (Biotop) bezeichnet.

Der Begriff Habitat kommt aus dem Lateinischen und heißt auf deutsch übersetzt “(es) wohnt”. Es bezeichnet die charakteristische Lebensstätte einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart.

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