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Einschulung – 7 Tipps für einen gelungenen Start in den Schulalltag!

Die Einschulung ist eine ganz schön aufregende Angelegenheit – nicht nur für die Kinder selbst, sondern oft auch für die Eltern. Und nicht nur das: Auch vor und nach dem großen Ereignis gibt es noch so einiges zu tun und zu bedenken.

Damit Sie sich möglichst optimal auf diesen spannenden Tag vorbereiten können, haben wir hier 7 Tipps zusammengetragen: Was Sie vorbereiten müssen, was Sie am Tag der Einschulung erwartet und wie es danach weitergeht.

Los geht es mit unseren Tipps!

#1 Nutzen Sie den Tag der offenen Tür

Manche Grundschulen bieten hin und wieder einen sogenannten Tag der offenen Tür an. An diesem Tag haben Sie und Ihr Kind die Möglichkeit, die Schule vorab schon einmal zu besuchen und sich umzusehen.

Oft dürfen die Kinder zu diesem Anlass auch schon einmal einen Blick auf den Unterricht werfen – so können sie sich zumindest ein erstes Bild machen und das wiederum nimmt ihnen vielleicht etwas von ihrer Nervosität.

Hin und wieder finden auch andere Veranstaltungen statt: Flohmärkte, die von der Schule veranstaltet werden, Theaterstücke, die von den Schülern aufgeführt werden oder andere öffentliche Veranstaltungen.

Nutzen Sie solche Gelegenheiten! Ihr Kind kann sich an diesen Tagen schon vorab mit der Schule und den Räumlichkeiten vertraut machen und sich ansehen, wo es in Zukunft eine ganze Menge Zeit verbringen wird.

Darüber hinaus haben Sie hier die Chance, die zukünftigen Lehrer Ihres Kindes kennenzulernen oder auf zukünftige Mitschüler zu treffen.

Und auch das kann Ihrem Kind helfen, etwas von der anfänglichen Nervosität abzulegen: Am Tag der Einschulung einige bekannte Gesichter zu sehen ist sehr viel beruhigender als von dutzenden Fremden umgeben zu sein.

Grüne Fußgängerampel

#2 Üben Sie vor der Einschulung den Schulweg

Egal, wie Ihr Kind in Zukunft zur Schule kommen wird – zu Fuß oder mit dem Bus – üben Sie auf jeden Fall gemeinsam den Schulweg.

Genauer gesagt heißt das: Gehen Sie den Weg zusammen mit Ihrem Kind ab oder setzen Sie sich mit Ihrem Kind in den Bus und fahren Sie die Strecke ab. Und zwar am besten so oft wie möglich!

Dabei sollten Sie Ihr Kind immer wieder auf sämtliche mögliche Gefahren hinweisen. Klicken Sie im Folgenden einfach auf das “+” um zu erfahren, was diese Gefahren sind und was besonders wichtig ist:

Zu diesen Gefahren gehören zum Beispiel Zebrastreifen, Fußgängerampeln oder ganz allgemein die Überquerung einer Straße.

Aber auch Einfahrten können eine Gefahr darstellen, denn dort kann jederzeit ein Auto herauskommen. Und nicht alle Einfahrten sind problemlos einsehbar, vor allem nicht für Kinder, die z.B noch nicht über Hecken oder Mauern hinweg sehen können.

Sollte Ihr Kind mit dem Bus zur Schule fahren, dann üben Sie auch das. Erklären Sie Ihrem Kind, worauf es achten muss: An der Bushaltestelle nicht drängeln oder schubsen, beim Einfahren des Busses sehr vorsichtig sein, und ähnliches.

Dazu gehört auch, dass man niemals vor einem stehenden Bus die Straße überqueren darf, da Autofahrer einen auf diese Weise nicht sehen können!

Ebenfalls wichtig: Ihr Kind sollte immer früh genug losgehen. Entsteht nämlich erst einmal die Angst, man könnte den Bus verpassen oder zu spät kommen, achtet man schnell nicht mehr auf den Verkehr – und das kann sehr gefährlich werden.

Bedenken Sie dabei auch, dass Kinder den Straßenverkehr meistens ganz anders wahrnehmen! Sie sind oft sehr viel kleiner als Erwachsene und sehen die Straße daher aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Doch auch, wenn das alles erstmal ziemlich beängstigend klingt: Wenn Sie regelmäßig üben und Ihrem Kind in Ruhe erklären, worauf es achten muss, gibt es kaum einen Grund zur Sorge.

Und natürlich sollten Sie Ihr Kind nicht gleich vom ersten Tag an alleine zur Schule gehen lassen. Begleiten Sie es zunächst eine Weile – so können Sie sich auch vergewissern, dass Ihr Kind zurechtkommt.

Eine weitere Möglichkeit ist das Bilden von Gruppen. Gibt es vielleicht Mitschüler, die ganz in der Nähe wohnen?

Auch hier sollten Sie die Kinder zunächst noch begleiten. Auf diese Weise ist jedoch niemand ganz auf sich allein gestellt und die Kinder können gegenseitig aufeinander achtgeben, wenn die Erwachsenen irgendwann mal nicht mehr dabei sind.

Übrigens: Fahrradfahren wird zunächst nicht empfohlen. So junge Kinder sind meist ohnehin noch etwas unsicher auf dem Fahrrad und das zusätzliche Gewicht eines Schulranzens könnte sie aus dem Gleichgewicht bringen.

#3 Ein Arbeitsplatz für Ihr Kind

Viele Kinder erledigen ihre Hausaufgaben am Küchen- oder Esstisch. Da sind dann auch gleich die Eltern in der Nähe, falls ein wenig Hilfe gebraucht wird.

Dennoch sollten Kinder auch Zugang zu einem ganz eigenen, ruhigen Arbeitsplatz haben, am besten in ihrem eigenen Zimmer. Dort können sie ihre Hausaufgaben erledigen, lernen oder auch malen und basteln.

Wenn das noch nicht geschehen ist, sollten Sie das Kinderzimmer also entsprechend ausstatten: Ein Schreibtisch, ein Schreibtischstuhl, eine vernünftige Lampe und genug Stauraum für alle Schulmaterialien.

Vor allem Letzteres wirkt im Vergleich mit den anderen Dingen eher irrelevant, sollte aber nicht ignoriert werden. Kunstutensilien, Schulbücher und -hefte, Stifte, Kleber Schere und Co. müssen schließlich irgendwo verstaut werden.

Doch dabei gibt es viel zu beachten. Stühle sollten rückenschonend sein, ein Schreibtisch wächst im besten Fall mit dem Kind mit, sodass er nicht ständig ausgetauscht werden muss.

Wenn Sie noch keinen geeigneten Schreibtisch für Ihr Kind gefunden haben, schauen Sie doch mal hier vorbei:

Schreibtisch für Kinder – Die 8 beliebtesten Schreibtische 2021

Einschulung Materialien: Buntstifte

#4 Die richtigen Schulmaterialien

Für viele Kinder besonders aufregend ist der Kauf der Schulmaterialien: Stifte, Hefte, Bücher, Turnbeutel, eine Federmappe, Brotdose und Trinkflasche – und natürlich der allererste Schulranzen.

Dabei werden für die Kinder selbst wohl vor allem die Farben und Motive eine Rolle spielen. Der Lieblings-Superheld, Blumen oder ähnliches, der Optik verschiedenster Dinge wie Schulranzen und Brotdose sind im Grunde keine Grenzen gesetzt.

Sie als Eltern sollten aber zusätzlich einen Blick auf andere Details werfen. Vor allem der Schulranzen sollte nicht nur gut aussehen, sondern auch einigen allgemeinen Anforderungen entsprechen.

Dazu gehören genügend Reflektoren, der perfekte Sitz, der Platz und auch das Material – Schulranzen werden nicht immer liebevoll behandelt. Hier lassen Sie sich am besten in einem Fachgeschäft beraten!

Aber Achtung: Kaufen Sie nicht einfach wild drauflos! Gerade in Bezug auf Hefte, Stifte und Schulbücher gibt es oft bestimmte Vorgaben von der Schule. Warten Sie in diesem Fall also auf die offizielle Liste und richten Sie sich dann danach.

So vermeiden Sie es, viel zu viel oder das Falsche zu kaufen. Mit Kleinigkeiten wie einem Anspitzer oder der neuen Brotdose können Sie Ihrem Kind aber jederzeit eine große Freude machen.

Folgende Dinge wird Ihr Kind für die Einschulung auf jeden Fall brauchen:

Federmappe mit Buntstiften
  • Schulranzen
  • Federmappe
  • Turnbeutel
  • Brotdose und Trinkflasche
  • Stifte (Bleistifte, Buntstifte, etc.)
  • Tusch-/Malkasten, Malblock, etc. für den Kunstunterricht
  • T-Shirt, Hose, geeignete Sportschuhe für den Sportunterricht (am besten 2 Garnituren)

#5 Planen Sie den Tag der Einschulung

Zusätzlich zu allem anderen ist der Tag der Einschulung natürlich vor allem auch ein Anlass zur Freude.

Das Kind kommt nun in die Schule, ein neuer Lebensabschnitt beginnt und viele Familien wollen das gebührend feiern.

Doch auch hier muss an vieles gedacht werden!

Überlegen Sie sich also zunächst, was genau Sie eigentlich machen wollen.

Wollen Sie Familie einladen und das Lieblingsrestaurant Ihres Kindes besuchen oder vielleicht lieber eine kleine Gartenparty verantstalten?

Einschulung Feier Konfetti

Was immer es ist, machen Sie sich am besten eine Liste mit allem, was Sie für die Feierlichkeiten brauchen werden. Dazu gehören z.B. Essen, Getränke, Dekoration und auch Reservierungen im Restaurant oder ähnliches.

Wichtig: Egal, was Sie für den Tag der Einschulung planen – lassen Sie es nicht zu bunt zugehen und planen Sie am Abend ein paar Stunden Ruhe ein.

Ein so ereignisreicher Tag kann Kinder schnell mal überfordern und bevor es am nächsten Tag mit dem eigentlichen Unterricht losgeht, sollte Ihr Kind genug Zeit haben, um etwas herunterkommen zu können.

Neben den Feierlichkeiten gehört zu diesen Vorbereitungen übrigens auch die Schultüte, die bei der Einschulung eine Tradition ist – vielleicht erinnern Sie sich ja sogar noch an Ihre eigene!

Für gewöhnlich kommen in die Schultüte ein paar Süßigkeiten und kleinere Dinge, die das Kind noch für die Schule braucht: Anspitzer und Radiergummi, ein Lineal oder ein Tuschkasten für den Kunstunterricht.

Eine Schultüte kaufen können Sie beispielsweise hier:

Schultüte mit Schmetterlingen, 85cm, 6-eckig
Schultüte mit Spiderman, 85cm, 6-eckig

Falls Sie die Schultüte selbst basteln wollen, finden Sie hier alles, was Sie darüber wissen müssen:

Schultüte basteln: 10 Tipps inklusive Anleitung

#6 Nach der Einschulung: Eine Routine entwickeln

Ist die Einschulung geschafft hält der Alltag Einzug: Jeden Tag früh aufstehen, nach der Schule Hausaufgaben machen und früh ins Bett gehen, bevor das Ganze am nächsten Tag wieder von vorne anfängt.

Viele Kinder müssen sich daran erst einmal gewöhnen. Am besten üben Sie also schon vor der Einschulung immer wieder, wie so ein Tag ablaufen könnte.

Spätestens ab dem ersten Schultag sollten Sie jedoch eine geregelte Routine einführen. Wie so eine Routine aussehen kann und was dazu gehört erfahren Sie, wenn Sie im Folgenden auf das “+” klicken:

Zu dieser Routine gehören Schlafenszeiten, aber z.B. auch der morgendliche Ablauf und das regelmäßige Erledigen von Hausaufgaben nach der Schule.

Vor allem Morgens sollte Ihr Kind dabei aber nicht unter Zeitdruck stehen. Planen Sie lieber ein paar Minuten mehr ein, damit Dinge wie das Frühstück, Zähneputzen und Anziehen in aller Ruhe erledigt werden können.

Zu einer Routine gehört außerdem auch das tägliche Packen des Schulranzens. Diese Aufgabe können Sie Ihrem Kind überlassen, allerdings sollten Sie gerade am Anfang immer kontrollieren, ob auch wirklich alles Wichtige eingepackt wurde.

Alternativ können Sie den Schulranzen gemeinsam mit Ihrem Kind packen. Und am besten machen Sie das immer gleich, nachdem alle Hausaufgaben erledigt sind.

So vermeiden Sie, dass es am folgenden Morgen doch wieder stressiger wird. Eine Ausnahme bilden aber natürlich das Essen und Trinken – da reicht es, wenn sie am Morgen vor der Schule in den Schulranzen gepackt werden.

#7 Haben Sie immer ein offenes Ohr für Ihr Kind

Mutter Kind

Zum Schluss haben wir den wohl wichtigsten Tipp für Sie!

Schon vor der Einschulung sollten Sie jederzeit ein offenes Ohr für die Sorgen und Ängste Ihres Kindes haben – und die können zahlreich sein!

Denn mit der Einschulung beginnt nicht einfach nur einer neuer Lebensabschnitt.

Ihr Kind befindet sich auf einmal in einer ganz anderen Situation, lernt viele neue Menschen kennen und muss sich an einen neuen Tagesrhythmus gewöhnen.

Das kann überwältigend und ebenso beängstigend sein. Vielleicht hat Ihr Kind auch Angst, im Unterricht nicht mithalten zu können oder es gibt Probleme mit den Mitschülern, über die sich Ihr Kind Gedanken macht.

Egal was es ist, hören Sie Ihrem Kind zu und sprechen Sie in Ruhe über alles, was Ihr Kind beschäftigt. Das können vor der Einschulung z.B. schon die Erwartungen an den Schulalltag sein oder die Angst vor den Lehrern.

Wichtig ist dabei, dass sich Ihr Kind noch vorm Schlafengehen alles von der Seele reden kann – auch positive Erfahrungen. So wird es in der Nacht nicht wachgehalten und kann am nächsten Tag ausgeschlafen zurück in die Schule.

Wird Ihr Kind bald eingeschult oder haben Sie die erste Einschulung vielleicht sogar schon hinter sich? Berichten Sie uns in den Kommentaren gerne von Ihren Erfahrungen!

Übrigens: Wann genau ein Kind eingeschult wird hängt von der sogenannten Schulfähigkeit ab. Sie wollen mehr darüber erfahren? Dann schauen Sie doch mal hier vorbei:

Schulfähigkeit – Was Sie vor der Einschulung Ihres Kindes wissen sollten

Und wenn es nach der Einschulung ans Lernen geht, sind wir für Sie und Ihr Kind da. Wir bieten deutschlandweit private Einzelnachhilfe, z.B. in Münster, Koblenz und Bochum, sowie online Nachhilfe!

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