Konzentration verbessern – so geht’s | Die besten Tipps und Übungen

Hast du manchmal Schwierigkeiten, dich lange genug zu konzentrieren? Schweifst du beim Lernen häufiger mal ab?

Deine Konzentration kannst du auf verschiedene Arten beeinflussen und steigern! Wie genau dir das gelingt, haben wir hier anhand von verschiedenen Tipps und Konzentrationsübungen für dich zusammengestellt.

Also leg am Besten direkt los und erreiche schnell und einfach dein optimales Konzentrationsvermögen!

Konzentration kommt von dem lateinischen concentra, was übersetzt “zusammen zum Mittelpunkt” bedeutet. Unter Konzentration wird die bewusste Fokussierung der eigenen Aufmerksamkeit auf eine Tätigkeit verstanden. Dabei soll das Aufmerksamkeitsniveau für eine möglichst lange Zeit aufrechterhalten werden. Da Konzentration aber geistig anstrengend ist, lässt das Niveau mit der Zeit nach.

Die Konzentration steigern

Du kannst eine bessere Konzentration trainieren und beeinflussen. Dadurch wirst du in kürzerer Zeit wesentlich produktiver und erreichst deine Ziele schneller. Es lohnt sich also sehr, dich damit zu befassen und einige einfache Tipps und Tricks umzusetzen!

Einflussfaktoren

Die folgenden Dinge können unter anderem alle dazu beitragen, dass sich deine Konzentrationsfähigkeit verbessert oder auch verschlechtert:

  • emotionaler Zustand ➤ wenn du in einer positiven Verfassung bist, wirkt sich das automatisch auch positiv auf deine Konzentration aus.
  • physischer Zustand ➤ auch dein körperliches Wohl- bzw. Unwohlbefinden wirkt sich entsprechend aus.
  • motorische Aktivierung ➤ dadurch wird deine Lernbereitschaft gesteigert.
  • Umgebungsbedingungen ➤ mediale Einflüsse, unruhige Lernorte und viele weitere Bedingungen in deiner direkten Umgebung sorgen dafür, dass du schnell abgelenkt wirst und dich schlechter auf deine Aufgaben konzentrieren kannst.
  • Ernährung ➤ die richtige Ernährung trägt ebenfalls ihren Teil zu deinem Erfolg bei.
  • Schlaf ➤ ausgeruht bist du deutlich Leistungsfähiger – außerdem ist Konzentration anstrengend für dich, daher solltest du in Prüfungsphasen umso mehr darauf achten, ausreichend viel Schlaf zu bekommen.

Einige dieser Faktoren kannst du ohne Probleme anpassen, wenn du dir darüber bewusst bist, dass sie dich von deiner Konzentration abhalten.

Leider wird es natürlich schnell schwieriger, wenn du dich aktuell in einem negativen emotionalen oder körperlichen Zustand befindest. Daran zu arbeiten ist aber selbstverständlich umso wichtiger und definitiv nicht unmöglich. Mit der richtigen Taktik gelingt es dir garantiert!

Tipps

#1 Ablenkung beseitigen

Frag dich selbst, wovon du dich am meisten ablenken lässt, während du eigentlich lernst. Häufig ist das das Smartphone. Es kann aber auch sein, dass dein Lernort zu laut ist, oder du von deinen Geschwistern, Eltern, Mitbewohnern, oder anderen Personen in deinem Umfeld abgelenkt wirst. Auch ein unaufgeräumter Schreibtisch bietet viel Ablenkungspotenzial.

Sobald du weißt, was dich persönlich viel ablenkt, kannst du dem entgegenwirken. Wenn es an deinem Smartphone liegt, solltest du in deinen Konzentrationsphasen einfach den Flugmodus einschalten und das Gerät ein wenig von dir weglegen. Überleg dir vorher Zeitfenster, in denen du das Handy benutzen darfst. Du kannst dir zum Beispiel einen Timer stellen und nach einer bestimmten Zeit, in der du konzentriert gelernt hast eine 10 Minütige “Handypause” einlegen, bevor es wieder weitergeht. Damit gehst du einen guten Kompromiss mit dir selber ein.

Sollte es daran liegen, dass du von den Personen in deinem Umfeld und/oder durch einen zu lauten und unruhigen Lernort abgelenkt wirst, dann musst du dir einen neuen Ort suchen. Eine gute Möglichkeit ist es, den Lernort in eine Bibliothek zu verlegen. Dort herrschen optimale Bedingungen für eine hohe Konzentration.

Wenn du dabei bleibst, von Zuhause aus zu lernen, dann versuche die genannten Aspekte umzusetzen. Räum außerdem das Zimmer, in dem du lernst gut auf und deinen Schreibtisch – abgesehen von deinem Lernmaterial – frei.

#2 Bewegung

Achte darauf, dich in Prüfungsphasen ausreichend viel zu bewegen. Das hilft dir zum einen dabei, deinen Körper fit und gesund zu halten. Zum anderen sorgt körperliches Training dafür, dass du dich danach besser auf Lernaufgaben konzentrieren kannst.

Es ist sogar empfehlenswert vor der eigentlichen Prüfung ein leichtes körperliches Training zu machen. Ob es sich dabei um kleinere Fitnessübungen handelt, oder ob du einfach mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Prüfung gelangst, ist dir natürlich völlig frei.

#3 Ernährung

Durch die richtige Ernährung sorgst du dafür, dass dein Gehirn mit ausreichend Energie versorgt wird. Insbesondere in deiner Prüfungsphase wird das Gehirn natürlich stark beansprucht und benötigt entsprechend mehr Energie.

Obwohl es verlockend ist, zwischendurch einen Schokoriegel oder ähnliches zu essen, solltest du darauf überwiegend verzichten. Die Energie, die du durch solche Lebensmittel erhältst, ist nur von kurzer Dauer. Sinnvoller ist es daher, wenn du sogenannte komplexe Kohlenhydrate zu dir nimmst. Iss also lieber Obst, Gemüse, Nüsse, Naturreis oder Körner. Du wirst den positiven Effekt schnell spüren!

Nach dem erfolgreichen Lerntag mit gesunder Ernährung kannst du aber natürlich gerne als kleine “Belohnung” noch etwas Süßes essen.

#4 Zeitmanagement

Um dich für einen möglichst langen Zeitraum zu konzentrieren, ist das richtige Zeitmanagement wichtig. Beginne damit, dass du möglichst jeden Tag zur selben Uhrzeit mit dem Lernen beginnst und auch wieder aufhörst. Dadurch kommst du automatisch in einen guten Rhythmus hinein.

Es hilft, wenn du dir eine Checkliste erstellst, mit den Themen, die du am jeweiligen Tag schaffen möchtest.

Während des Lerntages ist es nun wichtig, immer mal kürzere Pausen einzulegen. Probier dafür doch mal die Pomodoro-Technik aus:

Leg dir einen Timer, dein Handy oder eine Küchenuhr zurecht und stelle 25 Minuten ein. Diese Zeit arbeitest du nun konzentriert. Nach Ablauf der 25 Minuten legst du eine fünfminütige Pause ein. Hier kannst du zwischendurch abhaken, was du von der Liste schon alles geschafft hast. Das ganze wiederholst du insgesamt vier mal. Danach legst du eine etwas längere Pause von 20-30 Minuten ein. Die Pomodoro-Technik kannst du solange wiederholen, bis du zum Beispiel deine Tagesliste abgearbeitet hast.

#5 Unterstützung

Insbesondere bei Prüfungen, die dir mehr Sorgen bereiten, kann es helfen, wenn du dir Unterstützung suchst. Du kannst zum Beispiel Lerngruppen gründen, in denen ihr gemeinsam konzentriert an den Themen arbeitet. Dabei könnt ihr euch austauschen und eventuelle Unklarheiten besprechen und beheben.

Je nachdem welcher Lerntyp du bist, kann es auch sehr hilfreich für dich sein, mit Nachhilfe zu lernen. Das ganze kannst du bequem von Zuhause aus Online machen. In den Nachhilfestunden wird effektiv und konzentriert gearbeitet, sodass du in kurzer Zeit enorm viel erreichst. Auch Bereiche, in denen du vielleicht ein wenig zurückliegst, werden so aktiv und schnell aufgearbeitet. Und dazu kommt noch ein wenig Abwechslung in die doch meist eher eintönige Lernphase.

#6 Schlaf

Während du schläfst regeneriert sich dein Gehirn. Das, was du am Tag gelernt hast, wird nun im Schlaf reaktiviert und gelangt darüber in dein Langzeitgedächtnis. Versuche jede Nacht etwa acht Stunden zu schlafen. Es ist hilfreich, immer zur selben Zeit zu Bett zu gehen und auch zur selben Zeit wieder aufzustehen. Damit du so gut, wie nur möglich schläfst, haben wir hier noch einige wertvolle Tipps für dich:

  • Iss vor dem schlafen gehen nichts, was dir zu schwer im Magen liegt.
  • Etwa 30 Minuten vor deiner Schlafenszeit solltest du zur Ruhe kommen. Am Besten legst du Handy und Laptop schon weg und liest stattdessen ganz in Ruhe ein Buch.
  • Dunkle dein Zimmer ab und versuche – nach Möglichkeit – eine angenehme Raumtemperatur in deinem Schlafzimmer zu halten.
  • Überlege dir ein kleines Abendritual, welches du jeden Abend vor dem Schlafen ausübst. Dadurch signalisiert du deinem Körper, dass es Zeit fürs Bett ist.

Übungen

Wenn du die Tipps befolgt hast und am Schreibtisch merkst, dass es mit deiner Konzentration heute doch nicht ganz so klappt, wie gewünscht, kannst du die folgenden Konzentrationsübungen ausprobieren. Dein Konzentrationsniveau wird dadurch schnell gesteigert und für die Übungen brauchst du auch nichts weiter.

  1. Das Alphabet rückwärts aufsagen
    ➤ Du beginnst bei Z und endest bei A.
  2. Wörter rückwärts buchstabieren
    ➤ Such dir eines oder mehrere Wörter aus. Jetzt buchstabierst du sie vom letzten Buchstaben bis hin zum ersten.
  3. Quersumme bilden
    ➤ Du kannst zum Beispiel alle Zahlen deiner Telefonnummer addieren, bis nur noch eine einzige Zahl übrig bleibt.
  4. Auf dem Kopf lesen
    ➤ Hier benötigst du ein Buch, eine Zeitung oder irgendeinen anderen Text. Drehe diesen Text um und versuche ihn kopfüber zu lesen.
  5. Tagesablauf rückwärts aufsagen
    ➤ Das kannst du ganz einfach für dich im Kopf machen. Du beginnst mit deiner letzten Aktivität und gehst alles, was du heute gemacht hast rückwärts durch – bis du beim Aufstehen angekommen bist.

FAQ

Was versteht man unter dem Begriff Konzentration?

Unter Konzentration wird die bewusste Fokussierung der eigenen Aufmerksamkeit auf eine Tätigkeit verstanden. Dabei soll das Aufmerksamkeitsniveau für eine möglichst lange Zeit Aufrechterhalten werden.

Wie kann man die Konzentration steigern?

Diese Aspekte tragen unter anderem dazu bei, die Konzentration zu steigern:

  1. Ablenkungen beseitigen
  2. Ausreichend Bewegung
  3. Die richtige Ernährung
  4. Ein gutes Zeitmanagement
  5. Unterstützung
  6. Genügend Schlaf

Welche Faktoren beeinflussen die Konzentration?

  • emotionaler Zustand
  • physischer Zustand
  • motorische Aktivierung
  • Umgebungsbedingungen
  • Ernährung
  • Schlaf

Konntest du deine Konzentration mithilfe von diesem Artikel schon verbessern? Kennst du vielleicht noch weitere Tipps und Übungen, mit denen sich die Aufmerksamkeit steigern lässt? Wir freuen uns schon auf deinen Kommentar dazu!

Nicht nur die Konzentration, sondern auch die Noten verbessern? Das geht mit unserer Nachhilfe – online oder deutschlandweit vor Ort, unter anderem in Münster, Koblenz und Bochum!

Diese Artikel könnten ebenfalls interessant für dich sein:

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]