Nachhilfe-Team.NET

Persönliche Beratung
Kostenlose telefonische Beratung zu unserer Nachhilfe 01575 353 4091
Kostenlose Beratung per Mail zu unserer Nachhilfe service@nachhilfe-team.net

Hausaufgaben

Jeder Schüler kennt den größten Feind der Freizeit: Hausaufgaben. Sie vermiesen die freie Zeit nach dem Ende der Schulstunden und sind in der Lage, ein ganzes Wochenende einzunehmen. Es gibt jedoch auch einen Mittelweg, der durchaus sinnvoll erscheint.

Hausaufgaben

Die 7 besten Hausaufgaben Tipps

1. Den eigenen Weg in Sachen Hausaufgaben zulassen

Hausaufgaben sind wichtig. Die gestellten Aufgaben helfen dabei, den Schulstoff besser zu bewältigen und sich auf eine Klassenarbeit vorzubereiten. Doch wie Hausaufgaben erledigt werden, ist individuell. Im Grunde hat jedes Kind seine bevorzugte Lernmethode. Manche behalten Vokabeln am besten durch Wiederholen; andere bauen diese lieber in eine Geschichte oder etwa in ein Englisch Referat ein und verankern sie auf diese Weise im Gedächtnis. Der eine liebt Eselsbrücken, der andere assoziiert lieber. Diese individuellen Vorlieben des Kindes sollte man respektieren, ihm aber doch einen wichtigen Tipp ans Herz legen: Die Einteilung der Hausaufgaben in kleine Einheiten vermeidet Stress. Gestartet werden sollte immer mit der leichtesten Übung. So kann man sich beim schnellen Abhaken der Aufgaben schön langsam für den schwierigeren Teil „aufwärmen“.

2. Da sein, aber nicht ständig daneben sitzen

Hausaufgaben sind ein Weg für Lehrkräfte, um zu erkennen, wo es beim Lernstoff noch Defizite und Missverständnisse gibt. Die Aufgaben sind in der Regel so konzipiert, dass das Kind sie alleine schaffen kann. Trauen Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter also ruhig etwas zu! Wer seinem Kind bei den Hausaufgaben ständig kontrollierend über die Schulter sieht, untergräbt seine Selbständigkeit und sein Selbstvertrauen. Man sollte bei Fragen zwar ansprechbar sein, aber nicht permanent neben seinem Kind sitzen. Das erzeugt Druck und wirkt sich negativ auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Die bessere Strategie bei der Hausaufgabenbetreuung ist das gemeinsame Durchsprechen der Aufgaben nach der Fertigstellung. Generell sollte man sich in Sachen Hausaufgabenkontrolle umso mehr zurückhalten, je älter das Kind ist.

3. Keine fertigen Lösungen liefern

Schnell die richtige Antwort zu geben, wenn das Kind beim Lösen der Hausaufgaben eine Frage hat, ist am einfachsten, aber nicht am besten. Verweisen Sie stattdessen lieber auf mögliche Wege, wie es die Antwort selbst herausfinden kann: etwa mit einem Hinweis darauf, wo es ein Wort nachschlagen, oder eine Musteraufgabe finden kann! Selbst erarbeitetes Wissen stärkt das Selbstvertrauen und bleibt länger als vorgesagte Antworten im Gedächtnis haften.

4. Fehler erlauben und positiv rückmelden

Die Hausübungen wurden zügig und konzentriert erledigt; das vorbereitete Referat hat Hand und Fuß? Dann sollten Sie mit Ihrem Lob nicht geizen! Das motiviert und tut dem Selbstvertrauen Ihres Kindes gut. Versuchen Sie zudem, zu akzeptieren, dass Ihr Kind manchmal nicht gleich alles richtig macht. Fehler sind für den Lehrer oder die Lehrerin ein wichtiger Hinweis, um mögliche Defizite zu erkennen und im Unterricht darauf einzugehen.

5. Die richtige Zeit für die Hausaufgaben finden

Jeder Mensch hat je nach Tageszeit unterschiedliche Hoch- und Tiefpunkte, Zeiten, in den das Konzentrieren leicht oder schwer fällt. Diese Phasen sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind herausfinden und entsprechend nutzen. Gibt es keine eindeutig „besseren“ oder „schlechteren“ Zeiten, ist es oft am besten, die Hausaufgaben gleich nach dem Essen zu erledigen, da die Konzentrationsfähigkeit später meist abfällt.

6. Den richtigen Ort finden

Ein angenehmer Arbeitsplatz macht die Erledigung der Hausaufgaben einfacher. Wenn es die Räumlichkeiten erlauben, sollte man seinem Kind an einem hellen Fensterplatz seinen eigenen Schreibtisch zur Verfügung stellen. Dieser sollte nach der Erledigung der Aufgaben stets aufgeräumt verlassen werden. Tisch und Stuhl müssen der Körpergröße des Kindes entsprechen. Mitunter sucht das Kind vielleicht bei der Erledigung der Hausaufgaben Ihre Nähe in der Küche oder in einem anderen Raum des Hauses. In Ausnahmefällen kann man das ruhig zulassen, doch nicht auf Dauer. Ein fixer Arbeitsplatz sorgt für die Regelmäßigkeit und Ordnung, die für einen guten Lernerfolg wichtig sind.

7. Mit Selbsteinschätzung zu besseren Leistungen

Sind die Hausaufgaben erledigt, können Sie Ihr Kind fragen, wie es seine Leistungen einschätzt. Fragen Sie einfach, ob der Deutschaufsatz, die Inhaltsangabe oder die Matheübung seiner Meinung nach gut oder nur mittelprächtig gelungen ist! Wurden die Hausaufgaben nur halbherzig gelöst, muss das Kind begründen, warum das so ist. Diese Selbsteinschätzung fördert die Selbständigkeit und kann dazu beitragen, dass sich das Kind angewöhnt, die Hausübungen nicht einfach nur „herunterzureißen“, sondern auch gut zu machen. Hat das Kind erkennbar schlampig gearbeitet, sollte man ihm das zwar mitteilen, sich ansonsten aber nicht einmischen. So muss es am nächsten Schultag selbst die Konsequenzen tragen und mit der Reaktion der Lehrer und Mitschüler zurechtkommen, wenn es zum Beispiel ein schlecht vorbereitetes Englisch-Referat hält.

Hausaufgaben sind sinnvoll?

Generell stellt sich die Frage, ob Hausaufgaben sinnvoll sind, wenn sie doch für einen Teil der Schüler nur Stress bedeuten. Diese Frage kann ganz klar mit einem „Ja“ beantwortet werden, wenngleich dieses doch eine Einschränkung erfährt. Schüler sollten zu Hause jederzeit die Möglichkeit haben, Fragen zum Lernstoff zu stellen und sich Details noch einmal erklären lassen zu können. Wenn das durch Eltern oder Geschwister nicht möglich ist und es ist bekannt, dass das Kind in einem Fach deutlich mehr Anleitung braucht, ist die Beauftragung eines Nachhilfelehrers empfehlenswert. Dieser holt das Kind auf Augenhöhe ab und erklärt Schritt für Schritt den Stoff, sodass der Anschluss im Unterricht jederzeit gegeben ist.

Einige Schulen haben bereits einen Mittelweg gefunden und bieten nachmittags spezielle Schulstunden an, während der Lernaufgaben aus allen Fächern erledigt werden können. Dabei stehen Lehrer für Nachfragen und Kontrollen zur Verfügung und können den Stoff noch einmal erklären. Dieses Modell ist im Ganztagsunterricht integriert, der mit deutlich weniger Aufgaben für zu Hause auskommt. Dennoch sind immer wieder einzelne Hausaufgaben zu erledigen, vor allem Referate, Poster und andere Dinge, die zeitlich nicht in der schulischen Lernzeit untergebracht werden können.

Hausaufgaben in der Grundschule

Schon in der Grundschule bekommen die Kinder erste Hausaufgaben. Lesen, Schreiben, Rechnen – zu allen Fächern gibt es kleine Aufgaben, die binnen weniger Zeit zu erledigen sind. Ungefähr ab Klasse 4 steigen die Ansprüche und die Schüler müssen kleine Referate oder andere Ausarbeitungen, die sich über längere Zeit hinziehen, erledigen. So lernen sie, sich die zur Verfügung stehende Bearbeitungszeit einzuteilen und die Aufgaben zu einem festen Termin erledigt zu haben. In der Grundschule sollen die Kinder lernen, sich den Stoff aus dem Unterricht noch einmal anzuschauen und diesen zu festigen. Ohne diese Übungen geht es nicht – ein gutes Beispiel dafür ist das Lesen. Wer sich hier nur auf die Schule verlässt, ist verlassen! Denn die Zeit dort reicht einfach nicht aus, damit alle Kinder einer Klasse ihre Lesekünste derart verbessern können, dass nach gewisser Zeit ein flüssiges Lesen eines Textes möglich ist. Wichtig ist nur, dass die Kleinen nicht überfordert werden und somit der Spaß am Lernen – und auch an den Hausaufgaben – erhalten bleibt.

Hausaufgaben in den Ferien

Schon in höheren Klassen der Grundschule und erst recht auf den weiterführenden Schulen gang und gäbe: Hausaufgaben in den Ferien. Hier müssen Vorträge zum Lieblingsmusiker, über einen Wissenschaftler oder Belegarbeiten ausgearbeitet werden, die in der Vorbereitung sehr zeitintensiv sind. Viele Lehrer geben daher noch die Ferien zur Bearbeitung – auch wenn sie den Kindern damit keinen Gefallen tun. Denn welcher Schüler arbeitet schon in den Ferien gern? Diese Zeit sollte den Schülern zur tatsächlichen Erholung zugestanden werden, daher ist es sinnvoll, Hausaufgaben, die über die Ferien aufgegeben werden, bereits vor diesen zum Abschluss zu bringen. So lässt sich die freie Zeit unbeschwert genießen! Ansonsten hilft nur ein strenger Plan, der mit viel Disziplin eingehalten werden muss, sodass die Kinder an jedem Ferientag etwas erledigen und nicht gegen Ende der Zeit vor einem Berg an Aufgaben stehen. Ideal ist diese Lösung sicher nicht, jedoch mithilfe eines Nachhilfelehrers durchaus zu bewältigen.