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Konzentrationsübungen

Die Konzentrationsfähigkeit lässt sich trainieren wie ein Muskel des Körpers. Schon einige wenige Übungen sorgen bei regelmäßiger Wiederholung dafür, dass es mit dem Konzentrieren besser klappt.

Konzentrationsübungen

Kinder müssen heute mit einer Fülle an Geräuschquellen und Reizen zurechtkommen. Die Folge dieser Reizüberflutung sind oft Konzentrationsschwierigkeiten. Diese machen sich besonders in der Schule und bei der Erledigung der Hausaufgaben negativ bemerkbar. Ähnlich wie Kindern mit ADHS fällt es den Betroffenen oft schwer, dem Unterricht zu folgen. So können sich Lernblockaden entwickeln, gegen die auch ausgeklügelte Lernmethoden mitunter machtlos sind. Auch die Lernmotivation leidet häufig darunter. Durch die Belastung wird die Aufmerksamkeitsspanne noch geringer, was zu einer ausgeprägten Prüfungsangst führen kann.

Mit Konzentrationsübungen und Konzentrationsspielen kann man diesen negativen Entwicklungen gezielt entgegenwirken. Sie helfen dem Kind, seine Konzentration zu steigern und fördern zudem die Intelligenz.

Konzentrationsspiele

1. Zahlenketten steigern das Merkvermögen

Nennen Sie Ihrem Kind eine Zahl, die es sich merken soll – z.B. die Zahl 12. Wenn Sie diese am nächsten Tag abfragen, fügen sie eine weitere Ziffer hinzu – etwa die 6. Kann das Kind am darauffolgenden Tag noch beide Zahlen korrekt wiedergeben, können Sie eine weitere Ziffer hinzufügen. Machen Sie eine spielerische Herausforderung daraus, wie viele Zahlen sich Ihr Kind merken kann!

2. Einfach nur still sein und konzentrieren

Diese Aufgabe ist ganz einfach, aber für viele Kinder dennoch eine große Herausforderung: Verlangen Sie von Ihrem Kind, eine bestimmte Zeit einfach nur dazusitzen und still zu sein! Am Anfang klappt das meist nur für eine kurze Zeitspanne, die man Schritt für Schritt erweitern kann.

3. Ein Konzentrationsspiel für das genaue Zuhören

Bei dieser Übung wird genaues Zuhören geübt. Verfolgen Sie mit Ihrem Kind eine Fernsehsendung, oder lesen Sie ihm aus einem Buch vor. Nun gilt es, aus dem Gehörten bestimmten Wörter herauszufischen und zu zählen – etwa alle „aber“. Durch die Verwendung von mehr als einem Schlüsselwort lässt sich die Konzentrationsübung steigern.

4. Wegbeschreibungen fördern das räumliche Denken

Kinder, die bereits gut schreiben können, profitieren von der Konzentrationsaufgabe „Wegbeschreibung“. Dabei schildert es den Weg von der Schule bis nach Hause . Diese Beschreibung sollte so genau sein, dass damit ortsunkundige Menschen das Zuhause des Kindes auch ohne Adressangabe finden könnten.

5. Das „umgekehrte Alphabet“ als Gedächtnisjogging

Für die meisten Schulkinder ist das Aufsagen des Alphabets keine große Herausforderung. Schwieriger wird es, wenn man jeden zweiten oder auch vierten Buchstaben auslässt. Noch kniffeliger wird es, wenn Sie Ihr Kind das Alphabet rückwärts aufsagen lassen mit der Vorgabe, jeden zweiten oder dritten Buchstaben auszulassen.

6. Die „Null-Acht-Übung“ als Gehirnjogging

Mit Gehirnjogging lässt sich ausgezeichnet die Augen-Hand-Koordination verbessern. Hierzu zeichnet man aufrecht stehend mit der linken Hand eine große Null in die Luft. Anschließend folgt eine große Acht, die mit der rechten Hand „gezeichnet“ wird. Diesen Ablauf wiederholt man ein weiteres Mal. Nun hebt man die Arme und versucht, gleichzeitig beide Zahlen zu zeichnen. Steigert man dabei die Geschwindigkeit, wird die Übung noch schwieriger.

7. Den Tag rückwärts erzählen

Was etwas albern klingt, ist sehr effektiv: Schlagen Sie Ihrem Kind doch einfach mal vor, die Ereignisse der letzten Stunden rückwärts zu berichten, wenn es Ihnen von seinem Tag erzählen will! Wer selbst mitmacht, sorgt dafür, dass aus der Konzentrationsübung ein lustiges Spiel wird.

8. Besser konzentrieren mit „Erde, Luft und Wasser“

Was etwas albern klingt, ist sehr effektiv: Schlagen Sie Ihrem Kind doch einfach mal vor, die Ereignisse der letzten Stunden rückwärts zu berichten, wenn es Ihnen von seinem Tag erzählen will! Wer selbst mitmacht, sorgt dafür, dass aus der Konzentrationsübung ein lustiges Spiel wird.

Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, das spielerische Lernen und Konzentrieren zu fördern. Beim Vokabellernen ist etwa das Lesen eines einfachen, aber interessanten und fesselnden Buchs oft weit lustiger als das reine Auswendiglernen. Das fördert die Lernmotivation und sorgt dafür, dass das Kind zum Beispiel begreift, warum man Fremdsprachen braucht, oder warum ein Kurzreferat in Englisch sinnvoll ist.

All diese Konzentrationsübungen sollten regelmäßig gemacht werden. Das bringt nicht nur Spaß in den Lernalltag, sondern trägt zudem dazu bei, dass es in der Schule mit der Konzentration (wieder) besser läuft.

Folgende Tipps zeigen auf, was dabei unterstützend wirken kann.

  • Die Lernzeit festlegen – manche Kinder konzentrieren sich besser unmittelbar nach dem Mittagessen, andere nach einer Phase des Spielens und Auspowerns.

  • Den Arbeitsplatz bereitstellen – ein Schreibtisch an einem ruhigen Ort ist wesentlich, ebenso die Arbeitsmaterialien am Platz, um nicht durch Suchen zwischendurch abgelenkt zu sein.

  • Hilfe anbieten – hierbei zunächst die Aufgaben erledigen lassen, die selbstständig bewältigt werden und beim Rest mitwirken.

  • Nachhilfe ermöglichen – manche Fächer fallen schwerer als andere. Ein qualifizierter Nachhilfeunterricht unterstützt das Kind und bietet Motivation. Auch der Stützunterricht, der von der Schule angeboten wird, ist durch das Kleingruppensetting hilfreich.

  • Pausen einplanen – nach jedem Lernblock wird eine ausreichende Pause geplant, damit keine Frustration entsteht. Die Aufmerksamkeitsspanne sollte sukzessive und nicht zu umfangreich gesteigert werden.

Konzentration steigern bei Kindern

Um langfristig die Aufmerksamkeit zu erhöhen und Kinder zu fördern sind regelmäßiges Lob und viel Zuwendung wesentlich. Wird das Kind unter Druck gesetzt oder überfordert zeigt sich langfristig ein gegenteiliger Effekt und führt zu Überwältigung und Ohnmacht. Kinder lernen von Erwachsenen. Je ruhiger und fokussierter diese sind, umso mehr vermitteln sie die nötigen Strategien an die im Entwicklungsprozess befindlichen Kinder. Das Setzen von kleinen aber steten Zielen ist ebenso hilfreich wie das Anbieten eines möglichst reiz- und ablenkungsarmen Lernumfelds. Auch spielerisches Lernen vermag die Konzentration zu steigern bei Kindern. Puzzle oder Rätsel eignen sich beispielsweise ideal, um die Aufmerksamkeit auf angenehme Weise zielgerichtet zu schulen.

Wenn die individuelle Konzentrationsfähigkeit hoch beziehungsweise gut ausgeprägt ist, gelingt eine nachhaltige und längere Fokussierung auf ein Ziel. Die Konzentrationsspanne, die dazu erforderlich ist, variiert von Mensch zu Mensch. Störquellen unterschiedlichster Art können dazu beitragen, diese Fähigkeit zu schwächen und die Aufmerksamkeit erheblich einzuschränken. In den meisten Fällen lässt sich dieses Problem jedoch durch gezielte Konzentrationsübungen bewältigen.