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ADHS und Aufmerksamkeitsdefizit

ADHS ist eine gängige Abkürzung für die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Wir haben Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit für Sie zusammengefasst.

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ADHS und Aufmerksamkeitsdefizit - was bedeutet das für das Kind?

Aufmerksamkeitsdefizite, Impulsivität sowie Hyperaktivität sind die Kernsymptome dieser psychischen Störung. Wird die Krankheit nicht professionell behandelt, kann sie im schlimmsten Fall die schulische oder berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Auch das Knüpfen von sozialen Kontakten und Freundschaften fällt den Betroffenen schwer, da sie sich schlecht in eine Gruppe eingliedern können.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist keine moderne Zivilisationskrankheit, die durch unzureichende Erziehung, hohen Fernsehkonsum oder falsche Ernährung hervorgerufen wird.

Leider tauchen derartige Vorurteile immer wieder auf. Wissenschaftliche Studien konnten belegen, dass ADHS-Patienten an einer neurobiologischen Funktionsstörung leiden, welche die körpereigene Konzentrationsfähigkeit und Impulskontrolle aus dem Gleichgewicht bringt. Forscher gehen außerdem davon aus, dass eine genetische Vorbelastung den Ausbruch der ADHS-Krankheit begünstigt.

ADHS und Schule - Auslöser und Symptome

Stört Ihr Kind wiederholt den Unterricht? Ist es unruhig, verträumt oder unkonzentriert? Werden schulische Verpflichtungen und Hausaufgaben zu einer täglichen Qual?

Dann könnte eine hyperkinetische Erkrankung vorliegen, die dieses unerwünschte Verhalten auslöst. Etwa vier bis sechs Prozent aller Kinder unter 18 Jahren sind in Deutschland von ADHS-Symptomen betroffen. Zwischen den Geschlechtern lassen sich unterschiedliche Ausprägungen der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung feststellen. Jungen agieren oft impulsiv oder hyperaktiv, während Mädchen unaufmerksam und verträumt wirken. Darüber hinaus gibt es kleine Patienten, die zu Gefühlsausbrüchen oder Aggressionen neigen. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass nicht jedes quirlige Kind automatisch an der ADHS-Krankheit leidet. Manche Kinder benötigen einfach regelmäßig Sport und Bewegung an der frischen Luft, damit sie ihre überschüssigen Energien freisetzen können. Ein erhöhtes Maß an Freizeitaktivitäten kann bereits helfen, die angespannte Lage zu entschärfen. Wenn Sie dennoch die Vermutung haben, dass eine neurobiologische Störung vorliegen könnte, sollten Sie einen Kinderarzt oder Jugendpsychiater konsultieren.

Das ADHS-Syndrom belastet nicht nur Jugendliche, sondern kann auch bei Erwachsenen einen massiven Leidensdruck verursachen. Konzentrationsschwierigkeiten, Probleme bei der Partnersuche sowie Organisationsschwierigkeiten wirken sich negativ auf den beruflichen Erfolg und das Privatleben aus. Das Selbstwertgefühl wird stark angekratzt, wenn sich ADHS-Patienten dauerhaft unverstanden und ausgegrenzt fühlen. Es ist nicht immer einfach, ADHS-Symptome im Erwachsenenalter zu diagnostizieren. Motorische Unruhe und Impulsivität werden von Erwachsenen gekonnt überspielt, um nicht negativ aufzufallen. Aufmerksamkeitsdefizite werden verschwiegen oder als schlichtes Desinteresse interpretiert. Haben Sie Stimmungsschwankungen, verlieren Sie sich immer wieder in Tagträumen oder verspüren Sie eine innere Unruhe, die bereits seit Kindertagen besteht? Dann sollten Sie ein Gespräch mit einem Arzt Ihres Vertrauens suchen. Die gezielte Behandlung der Erkrankung wird Ihr persönliches Wohlbefinden sowie Ihre allgemeine Lebensfreude nachhaltig steigern.

ADHS - Tipps für Behandlungsmöglichkeiten

Der Schulunterricht soll kein notwendiges Übel darstellen, sondern im Idealfall richtig viel Spaß machen und zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit beitragen. Aufmerksamkeitsdefizite, Verträumtheit oder körperliche Unruhe lassen sich hingegen nur bedingt mit den schulischen Anforderungen vereinbaren. Aus diesem Grund sind Probleme mit den Lehrern vorprogrammiert. Dabei sind Kinder mit einer ADHS-Störung nicht weniger intelligent als ihre Altersgenossen. Die Leistungsfähigkeit der kleinen Patienten ist jedoch deutlich eingeschränkt. Dies hat zur Folge, dass sie ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen können. Mittlerweile gibt es sowohl verhaltenstherapeutische als auch medikamentöse Therapiemaßnahmen, um den Leidensdruck der Kinder zu lindern. Ein erfahrener Arzt kann Sie umfassend beraten und wird im Einzelfall entscheiden, welche Behandlungsmethode für Ihr Kind infrage kommt.

ADHS oder ADS?

Die Begriffe ADHS und ADS führen immer wieder zu Unklarheiten. Oft werden sie miteinander gleichgesetzt, doch es gibt Unterschiede zwischen den beiden Krankheitsbildern. Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) betrifft Menschen, die sich schlecht konzentrieren können, aber weder unruhig noch hyperaktiv sind. Eine vorliegende ADHS-Erkrankung wird regelmäßig von einer stark ausgeprägten Hyperaktivität begleitet. ADHS-Kinder werden als Ruhestörer oder Zappelphilipp wahrgenommen, während sich ADS-Kinder eher als verträumte Einzelgänger charakterisieren lassen. Beide Syndrome sollten bereits in jungen Jahren behandelt werden, damit die kleinen Patienten eine unbeschwerte Kindheit genießen können.