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Stakeholder: Definition, Bedeutung, Shareholder und Beispiele

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Stakeholder oder Anspruchsgruppen sind für jedes Unternehmen von enormer Bedeutung und bilden die Grundlage zahlreicher Managementaufgaben. Daher ist es unabdinglich, die eigenen Stakeholder zu kennen und ihre Ansprüche an das Unternehmen zu verstehen, um diese dann entsprechend bewerten und bedienen zu können.

Daher findest du hier…

  • … Stakeholder Definition & Einfache Erklärung des Stakeholder-Ansatz
  • Bedeutung der Stakeholder für Unternehmen
  • … Prinzipien des Stakeholder-Managements
  • … Ablauf des Stakeholder-Mapping
  • … Unterschiede zum Shareholder
  • … Zahlreiche Beispiele für interne und externe Stakeholder

Also lass uns doch direkt loslegen!

Doch was sind Stakeholder überhaupt?

Das Wort Stakeholder setzt sich aus den englischen Wörtern “stake”, was auf deutsch so viel bedeutet wie “Anspruch” und “hold” also “halten” zusammen.

Stakeholder sind also all jene Personen und Gruppen, die einen Anspruch oder Interesse am Unternehmen halten.

Deswegen nennt man Stakeholder im deutschen auch häufig “Anspruchsgruppen”.

Diese Anspruchsgruppen haben sehr unterschiedliche und oft sogar widersprüchliche Interessen am Unternehmen. Aus diesem Grund versuchen sie direkt oder indirekt Einfluss auf das Unternehmen zu nehmen und ihre Ansprüche zuerst zu verwirklichen.

Stakeholder Beispiel

Diese verschiedenen Ansprüche der Anspruchsgruppen zu balancieren nennt man Stakeholder-Management und steht im Zentrum des sog. Stakeholder-Ansatzes, welcher heutzutage einen der wichtigsten Aufgabenbereiche im Management darstellt.

Die Anspruchsgruppen sind sehr unterschiedlich und umfassen zahlreiche Personen, Gruppen, Organisationen, Institutionen und sogar Staaten.

Für gewöhnlich werden die Anspruchsgruppen allerdings in interne und externe Stakeholder unterteilt.

Interne Stakeholder (+Beispiele)

Betrachten wir zuerst die internen Stakeholder.

Diese sind alle Personen und Gruppen, die direkt Teil des Unternehmens sind.

Sie sind intern und direkt am Unternehmen und dessen Operationen beteiligt. Sie haben also ein direktes Interesse und Ansprüche am Unternehmen.

Interne Anspruchsgruppen arbeiten also direkt im Unternehmen und können so direkt Einfluss auf dessen operatives Geschäft nehmen.

Die Ansprüche der internen Stakeholder sind dabei sehr unterschiedlich, haben aber letztendlich trotzdem ein sehr ähnliches Oberziel.

Das oberste Ziel aller internen Anspruchsgruppen ist am Ende des Tages, dass das Unternehmen möglichst erfolgreich ist.

Nur die Motivation, dieses Ziel zu erreichen, unterscheidet sich zum Teil stark.

Während die Mitarbeiter hauptsächlich daran interessiert sind, dass das Unternehmen so erfolgreich bleibt, dass ihr eigener Arbeitsplatz gesichert ist, sind die Eigentümer daran interessiert, möglichst hohe Umsätze zu erzielen und die Verluste niedrig zu halten, damit sie sich am Ende des Jahres möglichst hohe Gewinne ausschütten können.

Das Management wiederum möchte hauptsächlich seine Führungsposition beibehalten und ihre Abteilung oder ihr Team so erfolgreich machen, dass sie befördert werden.

Interne Stakeholder

Externe Stakeholder (+Beispiele)

Demgegenüber stehen die externen Stakeholder. Also all jene, die außerhalb des Unternehmens stehen und ein Interesse bzw. Anspruch auf Unternehmenserfolg haben.

Im Gegensatz zu den internen Interessengruppen sind die Interessen und Ziele der externen sehr viel breiter gefächert und somit deutlich schwieriger zu balancieren.

Externe Stakeholder stehen außerhalb und sind somit indirekt am Unternehmen und dessen Erfolg beteiligt bzw. interessiert.

Die wichtigsten Externen Interessengruppen und ihre Ziele lauten wie folgt:

Externe Stakeholder

Interesse/Anspruch

die Kunden des Unternehmens

Unternehmen soll sein Produkt/Dienstleistung weiterhin möglichst günstig anbieten und so Bedürfnisse der Kunden befriedigen

Banken und Kapitalgeber

Unternehmen soll das ausgegebene Kapital (z.B. Kredite) mit Zinsen zurückzahlen können 

Lieferanten des Unternehmens

Unternehmen soll weiterhin verlässlicher Geschäftspartner sein können

Konkurrenzunternehmen

Unternehmen soll weiterhin am Markt konkurrieren, den Wettbewerb fair halten und sich an die Marktregeln halten; ggf. auch Kooperationen 

der Staat und Gesetzgeber

Unternehmen soll die gesetzlich vorgeschriebenen Steuern und Abgaben bezahlen (können)

die Öffentlichkeit und Bevölkerung 

Unternehmen soll Arbeitsplätze schaffen, das Stadtbild nicht verunreinigen, sich politisch korrekt verhalten, Mitarbeiter fair behandeln, etc.-> Corporate Social Responsibility (CSR)

gewisse Vereine und Verbände wie bspw. solche zum Umweltschutz

Unternehmen soll die Umwelt schützen, den Klimawandel ernst nehmen und sich nachhaltig verhalten

Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein vergleichsweiser neuer Ansatz aus dem Management, der besonders für das Stakeholder-Management von Relevanz ist. Unter der sog. verantwortungsvollen Unternehmensführung versteht man die Pflicht der Unternehmen, sich aktiv für die Interessen der Menschen einzusetzen.

Dazu gehören sowohl die Aspekte des Schutzes von Klima und Umwelt an jedem Punkt der Wertschöpfungskette, als auch grundlegend politisch korrektes Verhalten und faire Unternehmensführung vor allem im Bezug auf die Mitarbeiter.

Das Unternehmen sollte insbesondere darauf achten, die eigenen Mitarbeiter gut und fair zu behandeln und deren Interessen zu vertreten.

Bedeutung der Stakeholder

Heutzutage zu Zeiten des Internets und der Globalisierung haben Stakeholder einen nie zuvor dagewesenen Einfluss auf Unternehmen und ihre Entscheidungen.

Wie bspw. im Rahmen der immer wichtiger werdenden CSR sichtbar wird, werden Unternehmen heute Verantwortungen und Pflichten zugetragen, sich um die eigenen Mitarbeiter und die Sorgen der Bevölkerung zu kümmern.

Sollten Unternehmen die CSR vernachlässigen, also z.B. der Umwelt schaden oder ihre Mitarbeiter schlecht und unfair behandeln, drohen Shitstorms auf Social Media und Boykotte.

Stakeholder Ansatz

Diese Boykotte können dem Image des Unternehmens so enormen Schaden zufügen, dass sie sich zum Teil nie wieder erholen.

Doch auch abseits dieses neuen Fokus auf Umweltschutz und Gerechtigkeit ist es von enormer Wichtigkeit für Unternehmen, die eigenen Interessengruppen und ihre Bedürfnisse zu kennen und zu verstehen, um diese entsprechend bewerten und erfüllen zu können.

Jedoch sind nicht alle Stakeholdergruppen für alle Unternehmen gleich wichtig.

Während für manche die Kunden die wichtigste Gruppe sind, sind für andere die Lieferanten mit Abstand am wichtigsten.

Um alle Interessengruppen und ihre Ansprüche im Rahmen des Stakeholdermanagements möglichst befriedigen zu können, muss vorher eine Stakeholderanalyse und ggf. auch ein Stakeholder-Mapping durchgeführt werden.

Dieses zeigt dem Unternehmen, welche Anspruchsgruppen für sie am wichtigsten sind und folglich mit mehr Priorität behandelt werden sollten und welche eher zweitrangig sind.

Stakeholder mapping

Stakeholderanalyse

Die Stakeholderanalyse hilft einem Unternehmen, die eigenen Anspruchsberechtigten und deren Ansprüche an das Unternehmen zu erkennen, zu verstehen, diese zu bewerten und auch in eine Art Rangliste zu bringen.

Weiß das Unternehmen erst einmal, welche Anspruchsgruppen am wichtigsten sind, lässt sich auf Basis der Stakeholderanalyse auch ein erfolgreiches Stakeholder Management aufbauen.

Zwischen dem Unternehmen und den Stakeholdern gibt es diverse Wechselwirkungen, die es ebenfalls zu verstehen gilt.

PESTEL-Analyse

Das beste Tool für eine Stakeholderanalyse aus systemischer Perspektive ist die PEST- oder PESTEL-Analyse.

PESTEL steht dabei für:

  • Political (politisch)
  • Economical (ökonomisch)
  • Social (sozial)
  • Technological (technologisch)
  • Ecological (ökologisch)
  • Law (gesetzlich)

Die beiden Punkte der Ökologie und des Rechtlichen wurden dabei in den letzten Jahren ergänzt, sind aber durchaus sehr relevant bei einer aktuellen Stakeholderanalyse.

Mithilfe der PESTEL-Analyse versucht man alle Akteure zu identifizieren, die das Unternehmen auf den oben genannten Ebenen beeinflussen.

Hat das Unternehmen erstmal grundlegend alle Anspruchsgruppen  identifiziert und deren Interessen verstanden, gilt es nun diese in eine Prioritätsordnung zu bringen.

Am besten eignet sich dafür das Stakeholder Mapping.

Stakeholderanalyse

Stakeholder Mapping und Stakeholder Matrix

Beim Stakeholder Mapping wird buchstäblich eine “Karte aller Stakeholder erstellt.

Eine Karte der Anspruchsgruppen zu erstellen lohnt sich insbesondere im Rahmen der folgenden 3 Situationen:

  1. Bau eines neuen Produkts
  2. Erschließen eines neuen Marktes
  3. Start eines neuen Projekts

Da diese 3 Situationen sehr schnell zeit- und kostenintensiv werden können, ist es wichtig vorher über alles Wichtige inklusive der wichtigsten beteiligten Anspruchsgruppen nachzudenken.

Anschließend werden die identifizierten Stakeholder nach 2 Aspekten bewertet. Ihrer Macht in Bezug auf das Projekt und ihr Interesse am Projekt.

Die 2 Aspekte Macht und Interesse bilden die zwei Achsen der sog. Stakeholder-Matrix.

Stakeholder matrix

In diese Stakeholder-Matrix werden dann alle relevanten Anspruchsberechtigten eingeordnet. Unterschieden wird dabei in Stakeholder mit hoher oder geringer Macht und hohem oder geringem Interesse.

Daraus ergeben sich dann 4 mögliche Kategorien für die beteiligten Anspruchsgruppen, die wie folgt behandelt werden müssen:

    • Hohe Macht und hohes Interesse -> Eng an der Brust managen
    • Hohe Macht und geringes Interesse -> Zufrieden stellen
    • Geringe Macht und hohes Interesse -> Stetig informieren
    • Geringe Macht und geringes Interesse -> kontrollieren

Setzt jetzt seine zuvor identifizierten Anspruchsgruppen in die Stakeholder-Matrix ein, erhält man eine vollständige Stakeholder-Map.

Im Folgenden siehst du eine beispielhaft ausgearbeitete Stakeholder-Map. In dem Beispiel geht es um ein Unternehmen, dass eine neue App entwickeln will.

Stakeholder map

Diese Darstellung kannst du auch gerne als Stakeholder Template für deine eigene Stakeholderanalyse nutzen.

Eine Stakeholder-Map und Matrix können sehr nützlich sein, um komplexe Prozesse mit vielen Beteiligten verständlicher zu strukturieren sowie ein einheitliches Verständnis zu schaffen, welche Interessengruppen am wichtigsten sind und folglich am meisten Ressourcen bieten oder bekommen sollten und welche folglich weniger relevant für das Unternehmen bzw. Projekt sind.

Stakeholder Ansatz und Stakeholder Value

Der Stakeholder Ansatz wird auch oft Stakeholder Value Ansatz genannt.

Beim Stakeholder Value Ansatz geht es darum, dass das Unternehmen versuchen soll, die Interessen und Ansprüche möglichst vieler relevanter Anspruchsgruppen zu berücksichtigen.

Die Interessen und Ziele der Anspruchsberechtigten sind im Rahmen des Stakeholder Value sogar wichtiger als der kurzfristige Gewinn und Umsatz des Unternehmens.

Um den Stakeholder Value allerdings erfolgreich implementieren zu können, müssen zuerst die Interessengruppen des Unternehmens identifiziert, sowie ihre Ansprüche verstanden und im Rahmen einer Stakeholderanalyse festgehalten werden.

Anschließend kann ein geeignetes Stakeholder Management Konzept erarbeitet werden, um die Ideen des Stakeholder Value Ansatzes und die Ergebnisse der Stakeholderanalyse zu vereinen und zu verwirklichen.

Stakeholder Value

Stakeholder Management

Beim Stakeholder Value Ansatz richtet die Unternehmensführung im Rahmen des Stakeholdermanagements die Entscheidungen für gewisse Projekte nach den jeweils wichtigsten Anspruchsgruppen aus.

Da die jeweils einflussreichsten Stakeholder bereits im Rahmen der Stakeholderanalyse identifiziert wurden, kann das Unternehmen so ihre Strategie und Zielsetzung nach ihnen ausrichten.

Das Management probiert also neben dem primären Projektziel (z.B. neues Produkt auf den Markt bringen) auch die Ziele, Interessen und Ansprüche der wichtigsten Anspruchsberechtigten zu jonglieren.

Dies muss im Vorhinein gut geplant sein, da die Führungsebene sonst schnell überfordert werden und den Überblick verlieren kann.

Wird das Stakeholder Management allerdings vernachlässigt, kann es zu noch schlimmeren Konsequenzen kommen, da die wichtigsten Interessengruppen unzufrieden werden und folglich ihre Ressourcen aus dem Projekt ziehen.

Dies kann je nach Anspruchsgruppe sehr unterschiedlich aussehen. Investoren z.B. könnten direkt ihre Gelder entziehen, während die Kunden beispielsweise frühzeitig das Interesse verlieren oder am Ende unzufrieden mit dem Produkt sind und es nicht kaufen.

Auch könnten interne Stakeholder wie die Mitarbeiter sich unfair behandelt fühlen und somit ihre wichtigste Ressource, die Arbeit, verweigern.

Wie du siehst, ist das Stakeholdermanagement in der heutigen Zeit unabdinglich für Unternehmen jeder Größe, weshalb es wichtig ist, sich zuvor die Zeit zu nehmen und seine Anspruchsgruppen im Rahmen einer Stakeholderanalyse kennenzulernen und zu verstehen.

Stakeholder Management

Shareholder

Ein Begriff, der häufig in Zusammenhang mit Stakeholdern gebracht wird, ist der Shareholder.

Nicht selten liegt das auch daran, dass Stake- und Shareholder miteinander verwechselt werden. Dabei ist der Unterschied zwischen den beiden eigentlich schnell erklärt.

Während das “stake” aus Stakeholder sich mit “Anspruch” übersetzen lässt und somit einen Anspruch Halter beschreibt, lässt sich das “share” aus Shareholder mit “Anteil” übersetzen und beschreibt somit alle Personen, Organisationen oder Gruppen die einen Anteil am Unternehmen halten.

Shareholder sind also die Eigentümer, Kapitalgeber und Anteilseigner des Unternehmens.

Stakeholder vs Shareholder

Mit dieser Abgrenzung ist der Unterschied zwischen Stake- und Shareholdern schon recht deutlich. Vergleichen wir die beiden Gruppen trotzdem ein bisschen detaillierter.

Allem voran beschreibt die Gruppe der Stakeholder deutlich mehr Personen und Gruppen, da sie all jene beinhaltet, die irgendein Interesse am Unternehmen haben.

Auch die Shareholder halten ein Interesse am Unternehmen, dieses ist aber zusätzlich durch einen realen Anteil am Unternehmen verstärkt.

Shareholder

Wie dieser Anteil aussieht, hängt vom Unternehmen und seiner Rechtsform ab. Die mit Abstand am häufigsten vorkommende Form des Shareholders ist allerdings der Aktionär, der seinen Anteil am Unternehmen in Form von Aktien erworben hat.

Wenn du noch mehr über Kapitalgesellschaften und die anderen üblichen Rechtsformen deutscher Unternehmen erfahren willst, schau dir gerne auch unseren Artikel Kapitalgesellschaft – Definition und Rechtsformen einfach erklärt an.

Ein Shareholder gibt also in den meisten Fällen sein eigenes Geld aus, um einen Teil des Unternehmens zu kaufen. Im Gegenzug dafür erhält er einen Anteil der Gewinne und ein Mitspracherecht bei den Entscheidungen des Unternehmens.

Während es letztendlich nur eine Empfehlung ist, die Ansprüche der anderen Stakeholdergruppen zu realisieren, ist das Unternehmen bei den Shareholdern vertraglich und gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Ansprüchen nachzukommen.

Wie bereits aus der vorherigen Ausführung hervorging, haben auch die Shareholder einen Anspruch am Unternehmen und sind somit gleichzeitig Stakeholder.

stakeholder shareholder

Alle Shareholder sind auch Stakeholder, aber nicht alle Stakeholder sind auch Shareholder.

Shareholder Value Ansatz

Parallel zum Stakeholder Value Ansatz gibt es auch den sog. Shareholder Value Ansatz.

Grundidee ist hierbei wieder, dass das Unternehmen sich hauptsächlich oder in manchen Fällen sogar ausschließlich um die Interessen, Ansprüche und Ziele der Shareholder kümmert.

Die anderen Stakeholder werden bei diesem Ansatz eher vernachlässigt und nur so weit beachtet, dass sie dem Unternehmen und seinen Operationen zumindest keinen Schaden zufügen.

FAQ – die meistgestellten Fragen

Was versteht man unter einem Stakeholder?

Das Wort Stakeholder setzt sich aus den englischen Wörtern “stake”, was auf deutsch so viel bedeutet wie “Anspruch” und “hold” also “halten” zusammen.

Stakeholder sind also all jene Personen und Gruppen, die einen Anspruch oder Interesse am Unternehmen halten.

Deswegen nennt man Stakeholder im deutschen auch häufig “Anspruchsgruppen”.

Wer sind typische Stakeholder?

Die Stakeholder eines Unternehmens werde normalerweise in interne und externe Stakeholder unterschieden.

Die wichtigsten internen Stakeholder sind:

  • Mitarbeiter
  • Management
  • Eigentümer

Die Gruppe der externen Stakeholder ist deutlich größer und vielfältiger, aber zu den wichtigsten gehören:

  • Kunden
  • Banken und Kapitalgeber
  • Lieferanten
  • Konkurrenz
  • Staat
  • Öffentlichkeit
  • Vereine und Verbände (z.B. zum Umweltschutz)

Was ist ein Stakeholder und Shareholder?

Stakeholder sind all jene Personen und Gruppen, die ein berechtigtes Interesse und einen Anspruch am Unternehmen und seinen Projekten hält.

Shareholder wiederum sind all jene Personen und Gruppen, die einen realen Anteil am Unternehmen halten. Diesen Anteil haben sie meist mit ihrem eigenen Geld vom Unternehmen erworben (z.B. Aktionäre).

Wer ist der wichtigste Stakeholder?

Einen generell wichtigsten Stakeholder festzulegen ist nahezu unmöglich, da jedes Unternehmen sehr individuelle Ansprüche hat und die Stakeholder entsprechend eine sehr unterschiedliche Wichtigkeit für das Unternehmen haben.

Für die meisten Unternehmen gehören allerdings die Kunden zu den wichtigeren Stakeholdern.

Welche Stakeholder am wirklich wichtigsten sind, kann ein Unternehmen über eine ausführliche Stakeholderanalyse herausfinden.

Ist ein Mitarbeiter ein Stakeholder?

Ja. Mitarbeiter gehören zur Gruppe der internen Stakeholder.

Mitarbeiter haben den Anspruch an das Unternehmen fair behandelt zu werden und einen sicheren Arbeitsplatz gestellt zu kriegen, der ihnen langfristig Sicherheit bietet.

Ist der Kunde ein Stakeholder?

Ja. Kunden gehören zur Gruppe der externen Stakeholder.

Kunden haben den Anspruch, dass das Unternehmen weiterhin Produkte und Dienstleitungen produziert und zu einem möglichst geringen Preis anbietet.

Wir hoffen wir konnten mit diesem Artikel all deine Fragen zum Thema Stakeholder beantworten.

Solltest du trotzdem noch Fragen, Anregungen oder Feedback haben, lass uns auch gerne einen Kommentar und eine Sternebewertung da!

Vielen Dank!

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