Alle (werdenden) Eltern müssen sich früher oder später mit einem wichtigen Thema beschäftigen: Erziehungsstile. Doch die Wahl eines Erziehungsstils fällt nicht immer leicht, denn die Auswahl ist groß und die Unterschiede sind nicht immer offensichtlich.
Um Sie bei der Wahl eines Erziehungsstils zu unterstützen erklären wir Ihnen in diesem Artikel…
- … was Erziehung überhaupt ist
- … welche Erziehungsstile Sie auf jeden Fall kennen sollten
- … was die 7 bekanntesten Erziehungsstile ausmacht
Schauen wir uns doch zunächst einmal an, was “Erziehung” überhaupt bedeutet!
Los geht’s!
Was ist Erziehung – Eine Definition
Der Begriff „Erziehung“ ist wohl jedem bekannt. Schließlich wurden wir alle irgendwann selbst erzogen. Erziehung ist ein fester Bestandteil unseres Lebens.
Doch was genau bedeutet „Erziehung“ eigentlich?
Als Erziehung werden sämtliche bewusst eingesetzte Maßnahmen verstanden, mit deren Hilfe das Verhalten von Kindern in eine bestimmte Richtung gelenkt wird.
Diese Maßnahmen sind vor allem charakterbildend und entwicklungsfördernd, wie zum Beispiel die Vermittlung von bestimmten Werten wie Ehrlichkeit.
Der Fokus liegt dabei in erster Linie auf der Entwicklung und Ausbildung des Sozialverhaltens.
Mit der Erziehung legen wir also den Grundstein dafür, wie sich Kinder im späteren Leben anderen gegenüber verhalten und wie sie mit bestimmten Dingen umgehen.
Schon gewusst?
Auch die Bildung ist ein Teil der Erziehung. Anders als die Erziehung selbst zielt die Bildung aber eher auf die intellektuelle Entwicklung ab.
Erziehungsstile – Was ist das?
Nun stellt sich die Frage, was denn eigentlich Erziehungsstile sind. Sie haben natürlich etwas mit Erziehung zu tun, das sagt schon der Name, aber was genau?

Einen Erziehungsstil können Sie sich im Grunde wie ein Bündel aus bestimmten Grundhaltungen, Ansichten und Wertvorstellungen vorstellen. Diese beeinflussen, wie Eltern gegenüber ihren Kindern auftreten und führen zu unterschiedlichen Verhaltensweisen und -mustern.
Eine Erziehung kann beispielsweise konsequent oder nachgiebig, abweisend oder responsiv sowie aggressiv oder freundlich geprägt sein.
Die 7 bekanntesten Erziehungsstile
Die Stile, die wir Ihnen nun vorstellen wollen, können Sie sich in Form einer Skala vorstellen. Auf der einen Seite befinden sich die Erziehungsstile, die von Regeln und Struktur geprägt sind, auf der anderen Seite finden Sie das genaue Gegenteil:

Die 7 Erziehungsstile im Überblick
- Autokratischer Erziehungsstil
- Autoritärer Erziehungsstil
- Demokratischer Erziehungsstil
- Autoritativer Erziehungsstil
- Antiautoritäre Erziehung
- Permissiver Erziehungsstil
- Laissez-faire Erziehungsstil
Im Folgenden beginnen wir mit den strengsten und strukturiertesten Erziehungsstilen und bewegen uns anschließend Schritt für Schritt in Richtung mehr Freiheit und weniger Regeln.
Autokratischer Erziehungsstil
Der autokratische Erziehungsstil zeichnet sich vor allem durch eines aus: Strenge. Dabei spielen Disziplin und Gehorsam eine große Rolle und es gibt zahlreiche Regeln und Grenzen, die die Kinder zu befolgen und einzuhalten haben.
Eltern, die ihre Kinder autokratisch erziehen, gehen für gewöhnlich davon aus, dass Kinder zwingend eine klare und unanfechtbare Autoritätsperson brauchen.
In dieser Rolle legen die Eltern Regeln und Grenzen fest. Halten die Kinder sich nicht daran, müssen sie mit Konsequenzen und Strafen rechnen. Diese werden in der Regel nicht hinterfragt oder gemeinsam mit dem Kind besprochen. In all diesen Dingen hat das Kind kein Mitspracherecht.
Auch andere Entscheidungen werden grundsätzlich von den Eltern getroffen. Die Wünsche, Bedürfnisse und Ansichten der Kinder werden dabei eher außer Acht gelassen und nicht in die Entscheidungen einbezogen.
Autoritäre Erziehung
Auch die autoritäre Erziehung ist geprägt von Regeln, Disziplin und Bestrafungen und ähnelt damit dem autokratischen Erziehungsstil. Der entscheidende Unterschied: Die autoritäre Erziehung ist etwas weniger streng.
Regeln und Grenzen werden weiterhin von den Eltern festgelegt. Bei Regelverstößen müssen Kinder mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Auch die Eltern-Kind-Beziehung ist durch eine klare Hierarchie geprägt.
Darüber hinaus haben Eltern hohe Erwartungen an ihre Kinder. Diese können sich beispielsweise auf Ordentlichkeit und schulische Leistungen beziehen.
Beispiel aus dem Alltag
Das Kind bekommt eine schlechte Note:
– Die Eltern erwarten, dass das Kind seine schulischen Leistungen verbessert, und legen fest, wie es dafür mehr lernen soll. Das Kind kann dabei nur begrenzt mitentscheiden.
Schon gewusst?
Der Sozialpsychologe Kurt Lewin führte in den 1930er Jahren zusammen mit Ronald Lippitt und Ralph K. White ein Experiment durch:
Sie untersuchten die Wirkung verschiedener Erziehungs- bzw. Führungsstile auf das Leistungsverhalten von Kindern und Jugendlichen. Die autoritäre Erziehung war einer der drei damals klassifizierten Erziehungsstile.
Demokratische Erziehung
Die sogenannte demokratische Erziehung kann im Grunde als eine Art Demokratie betrachtet werden: Eltern und Kinder arbeiten zusammen, während die Kinder innerhalb festgelegter Grenzen gewisse Freiheiten genießen.
Dabei geben die Eltern eine grobe Richtung vor und legen einige Grundregeln fest, die vor allem die Sicherheit und Gesundheit der Kinder gewährleisten sollen.
Bei der demokratischen Erziehung werden Entscheidungen gemeinsam getroffen. Die Meinung, Wünsche und Bedürfnisse des Kindes werden ernst genommen und in wichtige Entscheidungen einbezogen.
Eltern und Kinder besprechen wichtige Dinge gemeinsam. Das Kind darf Regeln und Grenzen hinterfragen und seine eigene Meinung einbringen
Auch bei einem Regelverstoß wird nicht einfach eine Strafe verhängt. Stattdessen erklären die Eltern, was falsch gelaufen ist und welche Konsequenzen daraus entstehen können.
Die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder spielen bei diesem Erziehungsstil eine wichtige Rolle – ähnlich wie die Meinung jedes Einzelnen in einer Demokratie.

Beispiel aus dem Alltag:
Das Kind bekommt eine schlechte Note:
– Eltern und Kind sprechen gemeinsam darüber, woran es gelegen hat und überlegen zusammen, wie sich die Situation verbessern lässt. Das Kind kann auch eigene Vorschläge einbringen.
Klingt diese Art der Erziehung für Sie interessant? Schauen Sie doch einmal hier vorbei: Demokratischer Erziehungsstil: Familienpolitik oder moderne Erziehung?
Autoritativer Erziehungsstil
Der autoritative Erziehungsstil ähnelt der demokratischen Erziehung. Er verbindet klare Regeln und Grenzen mit Fürsorge und Unterstützung und liegt damit zwischen der autoritären und der permissiven Erziehung.
Einfach gesagt:
Klare Regeln und Erwartungen treffen auf viel Unterstützung und Fürsorge. Die Kinder werden geführt und begleitet, gleichzeitig werden ihre Bedürfnisse und ihre Meinung berücksichtigt.
Wie bei der demokratischen Erziehung werden Regeln und Grenzen gemeinsam besprochen und von den Eltern begründet. Gleichzeitig gibt es klare Erwartungen an das Kind und bei Regelverstößen vorher bekannte Konsequenzen.
Anders als bei der permissiven Erziehung sind die Eltern stärker involviert und geben dem Kind Orientierung, statt es mit Entscheidungen allein zu lassen.
Beispiel aus dem Alltag:
Das Kind bekommt eine schlechte Note:
Die Eltern sprechen mit dem Kind darüber, woran es gelegen hat, und überlegen gemeinsam, wie es sich verbessern kann. Gleichzeitig erwarten sie, dass das Kind sich um eine Verbesserung bemüht, und unterstützen es dabei.
Antiautoritäre Erziehung
Der Name lässt es bereits vermuten: Die antiautoritäre Erziehung steht für eine Erziehung mit möglichst wenig festen Vorgaben. Kinder sollen sich frei entwickeln und entfalten können, ohne strikte Regeln und Zwänge durch ihre Eltern.
Ein zentrales Merkmal der antiautoritären Erziehung ist die Entscheidungsfreiheit: Eltern können Vorschläge machen und Alternativen aufzeigen, die endgültige Entscheidung liegt jedoch beim Kind.

Auch eine deutliche Hierarchie gibt es nicht. Kinder und Eltern begegnen sich auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt.
Die antiautoritäre Erziehung bedeutet dabei nicht automatisch, dass Kinder völlig ohne Orientierung aufwachsen. Sie kann zwar Nachteile mit sich bringen, verfolgt aber grundsätzlich das Ziel, die Selbstständigkeit und freie Entwicklung des Kindes zu fördern.
Beispiel aus dem Alltag:
Das Kind bekommt eine schlechte Note:
– Die Eltern sprechen mit dem Kind darüber und können ihm verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung vorschlagen. Welche davon es umsetzt, entscheidet das Kind selbst.
Werfen Sie doch mal einen Blick auf unseren Artikel über die antiautoritäre Erziehung: Die antiautoritäre Erziehung – Ein Leben ohne Regeln und Grenzen?
Dort erfahren Sie alles über die Vor- und Nachteile samt ihrer Folgen und können sich ein sehr viel genaueres Bild über die antiautoritäre Erziehung machen!
Schon gewusst?
Die antiautoritäre Erziehung wurde in den 1960er und 1970er Jahren im Rahmen der Studentenbewegung als Reaktion auf die bis dahin eher stark autoritäre Erziehung eingeführt.
Menschen, die in ihrer Kindheit sehr streng erzogen wurden und nun eigene Kinder bekamen, wollten es anders machen als ihre Eltern – und taten es auch.
Permissiver Erziehungsstil
Laut Duden bedeutet „permissiv“ so viel wie nachgiebig, wenig kontrollierend und frei gewährend. Genau das beschreibt auch den permissiven Erziehungsstil: Die Eltern lassen ihren Kindern viel Freiheit und greifen nur wenig in deren Entscheidungen ein.
Einfach gesagt:
Beim permissiven Erziehungsstil gibt es wenige Regeln und Grenzen. Die Eltern reagieren zwar auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kinder, halten sich bei Entscheidungen aber eher zurück.
Der permissive Erziehungsstil weist damit einige Ähnlichkeiten zur antiautoritären Erziehung auf. Kinder sollen sich frei entfalten und eigenständig entwickeln können.

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Beziehung zwischen Eltern und Kind: Während Eltern bei der antiautoritären Erziehung beispielsweise Vorschläge und Alternativen anbieten können, halten sich Eltern beim permissiven Erziehungsstil häufig noch stärker zurück. Von ihrer Seite kommen kaum Vorgaben oder Vorschläge.
Beispiel aus dem Alltag:
Das Kind bekommt eine schlechte Note:
Die Eltern sprechen das Thema zwar an, überlassen es dem Kind aber weitgehend selbst, ob und wie es etwas an seiner Situation ändern möchte. Konkrete Vorgaben oder Konsequenzen gibt es kaum.
Hier können sie noch mehr erfahren: Permissiver Erziehungsstil – tolerante Erziehung oder zu viel Freiraum?
Laissez-faire Erziehungsstil
Eine Steigerung des permissiven Erziehungsstils ist der sogenannte Laissez-faire-Erziehungsstil. Auf den ersten Blick weist auch diese Art der Erziehung Ähnlichkeiten zur antiautoritären Erziehung auf – tatsächlich gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied.
Beim Laissez-faire-Erziehungsstil halten sich die Eltern weitgehend aus der Erziehung heraus. Die Kinder haben dadurch sehr viel Freiheit und können viele Entscheidungen selbst treffen.
Beim Laissez-faire-Erziehungsstil gibt es kaum Regeln, Grenzen oder Vorgaben. Die Eltern halten sich weitgehend aus der Erziehung heraus und zeigen wenig Beteiligung am Alltag ihrer Kinder.
Vereinfacht gesagt: Die Kinder erziehen sich weitgehend selbst.

Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist dadurch häufig wenig von Austausch und Führung geprägt. Die Kinder sind bei vielen Entscheidungen auf sich allein gestellt.
Beispiel aus dem Alltag:
Das Kind bekommt eine schlechte Note:
Die Eltern greifen kaum ein und überlassen es dem Kind selbst, ob und wie es mit der schlechten Note umgeht. Konkrete Unterstützung oder Vorgaben gibt es nicht.
Mehr dazu: Laissez-faire Erziehungsstil: Können Kinder sich selbst erziehen?
Schauen Sie dort gerne mal vorbei, um mehr zu erfahren!
Schon gewusst?
Neben der Laissez-faire Erziehung gibt es übrigens auch den Laissez-faire Führungsstil. Dabei hält sich die Führungskraft in einem Unternehmen fast völlig aus der Arbeit der Mitarbeiter heraus und lässt sie einfach gewähren.
Welcher Erziehungstyp bin ich?
Da Sie nun die bekanntesten Erziehungsstile kennen, stellen Sie sich vielleicht die Frage, welcher davon am besten zu Ihnen passt. Vielleicht haben Sie sich beim Lesen schon in dem ein oder anderen Punkt wiedererkannt.
Dabei ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie sich mit mehr als nur einem Stil identifizieren können. Woran liegt das?
Die verschiedenen Erziehungsstile sind nicht völlig unabhängig voneinander. Manche haben sich aus anderen entwickelt, während andere als Gegenbewegung zu bestimmten Stilen entstanden sind.
Bei der Wahl eines Erziehungsstils sollten Sie außerdem Ihre eigenen Wertvorstellungen und Erfahrungen berücksichtigen. Jeder Mensch hat andere Ansichten – und das ist auch gut so.
Auch das Alter und die Persönlichkeit des Kindes spielen eine wichtige Rolle. Manche Kinder brauchen mehr Führung und Struktur, während andere mit vielen Freiheiten gut zurechtkommen.

Erziehungsstile – Gibt es den einen richtigen?
In direktem Zusammenhang mit der vorherigen Frage steht die nächste: Gibt es überhaupt den einen richtigen Erziehungsstil?
Die Antwort: Ja… und Nein.
Ein klares „richtig“ oder „falsch“ gibt es in der Erziehung so nicht. Erziehungsstile sind individuell, und nicht jeder wird sich mit einem fest definierten Stil wohlfühlen.
Grundsätzlich gelten der demokratische und der autoritative Erziehungsstil als ausgewogene Ansätze, da Kinder hier gewisse Freiheiten haben, zugleich aber mit Regeln und festen Strukturen aufwachsen.
Flexibel bleiben:
Am wichtigsten ist daher, dass Sie offen für Veränderungen bleiben und Ihre aktuelle Situation immer wieder neu bewerten. Denn nicht nur der eigene Erziehungsstil spielt eine Rolle, sondern auch, welche Bedürfnisse das Kind hat.
Wenn Eltern es zu gut meinen
Egal für welchen Erziehungsstil Sie sich nun entscheiden, eines steht fest: Wir alle wollen als Eltern das Beste für unsere Kinder.
Aber kann man es auch übertreiben mit dem “zu gut meinen”?
Die Antwort lautet: Ja.
Eltern können ihre Kinder aus Fürsorge so stark schützen und unterstützen, dass sie ihnen wichtige Erfahrungen und Herausforderungen abnehmen.
Zwei Bezeichnungen haben sich für Eltern etabliert, die genau das tun: Helikopter-Eltern und Rasenmäher-Eltern.
Helikopter- und Rasenmäher-Eltern
Im Folgenden wollen wir uns diese beiden Bezeichnungen nun einmal genauer anschauen.
Helikopter-Eltern
Bei den Helikopter-Eltern handelt es sich gewissermaßen um übermäßig fürsorgliche Eltern

Bei dem Begriff handelt es sich um eine Metapher:
So wie Helikopter am Himmel kreisen, kreisen Helikopter-Eltern ständig über ihren Kindern.
Helikopter-Eltern greifen häufig in die Angelegenheiten ihrer Kinder ein – oft unabhängig vom Alter des Kindes. Sehen sie eine mögliche Gefahr oder ein Problem, versuchen sie, dieses für ihr Kind zu lösen.
Typisch sind zum Beispiel:
- starke Kontrolle und Fürsorge
- häufiges Eingreifen in die Angelegenheiten des Kindes
- Probleme oder Entscheidungen werden dem Kind abgenommen
- der Wunsch, das Kind vor Enttäuschungen und Schwierigkeiten zu schützen
Schon gewusst?
Die Helikopter-Metapher wurde 1969 vom israelischen Psychologen Haim G. Ginott geprägt. Der Begriff “Helikopter-Eltern” wurde dann 2001 von der amerikanischen Familientherapeutin Wendy Mogel geprägt.
Rasenmäher-Eltern
Eine noch stärkere Form der beschriebenen Fürsorge sind die sogenannten Rasenmäher-Eltern.
Auch das ist eine Metapher:
Diese Eltern „mähen“ bildlich gesprochen jedes Hindernis aus dem Weg, das sich ihrem Kind in den Weg stellen könnte.

Sie erledigen beispielsweise die Hausaufgaben ihrer Kinder, damit diese keine Fehler machen oder keine Kritik von Lehrkräften bekommen.
Doch Kinder müssen lernen, mit Problemen, Fehlern und Enttäuschungen umzugehen. Im Leben werden sie immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert – in der Kindheit ebenso wie später im Erwachsenenalter.
Auch Misserfolge und Enttäuschungen gehören zum Leben. Wer Kindern solche Erfahrungen ständig abnimmt, erschwert es ihnen, selbstständig mit Problemen und Rückschlägen umzugehen.

Kurz gesagt:
Helikopter-Eltern greifen stark in das Leben ihrer Kinder ein. Rasenmäher-Eltern gehen noch einen Schritt weiter und versuchen, Hindernisse und Probleme vollständig aus dem Weg zu räumen.
Wenn Sie sich nun Fragen, ob Sie zu dieser Art von Eltern gehören, können Sie sich im Folgenden unsere Checkliste für Helikopter-Eltern als PDF runterladen. Sie finden Sie hier: Checkliste für Helikopter- und Rasenmäher-Eltern.
Haben Sie sich in einigen Punkten auf der Checkliste wiedererkannt? Dann ist es vielleicht an der Zeit, sich noch einmal mit dem Thema zu beschäftigen.
Mehr dazu: Rasenmäher-Eltern
Fazit
Erziehung ist kein einfaches Thema. Es gibt viele Dinge, die zu beachten sind und die Meinungen Einzelner gehen mitunter stark auseinander.
Doch lassen Sie sich von alldem nicht abschrecken oder entmutigen!
Nehmen Sie sich Zeit, um sich über alle Aspekte der Erziehung und über die verschiedenen Erziehungsstile zu informieren und haben Sie keine Angst vor falschen Entscheidungen – nur Sie selbst wissen, was das Beste für Ihr Kind ist.
FAQ: Erziehungsstile
Welche Erziehungsstile gibt es?
Zu den bekanntesten Erziehungsstilen zählen autokratisch, autoritär, demokratisch, autoritativ, antiautoritär, permissiv und Laissez-faire.
Was ist der Unterschied zwischen autoritär und autoritativ?
Der autoritäre Erziehungsstil ist stärker von Kontrolle, Gehorsam und festen Regeln geprägt. Beim autoritativen Erziehungsstil werden ebenfalls klare Grenzen gesetzt, gleichzeitig spielen Wärme, Unterstützung und die Bedürfnisse des Kindes eine wichtige Rolle.
Welcher Erziehungsstil ist der beste?
Einen für alle Familien gleichermaßen richtigen Erziehungsstil gibt es nicht. Als besonders ausgewogen gelten häufig demokratische und autoritative Ansätze, bei denen Kinder Freiheiten erhalten, gleichzeitig aber klare Regeln und Strukturen haben.
Was sollte man bei der Wahl eines Erziehungsstils beachten?
Neben den eigenen Werten und Vorstellungen sollten auch das Alter, die Persönlichkeit und die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt werden. Wichtig ist außerdem, flexibel zu bleiben und den eigenen Erziehungsstil je nach Situation anzupassen.



