Lernspiele

Warum man schon bei Kleinkindern auch abseits der Schule spielerisch das Gehirn trainieren sollte

Gehirntraining – im Kindesalter für später üben

Fachleute sind sich einig, dass das alte Sprichwort “Was Hänschen nicht lernt …” durchaus seine Berechtigung hat. Niemals lernt es sich so leicht wie in jungen Jahren. Neben eigenen Gedächtnistricks und Gehirnjoggingaufgaben für das Freie eignen sich kindgerechte Wissens- und Merkspiele besonders gut.

Kleinkinder – Gehirnentwicklung im Sauseschritt

Die Wissenschaft hat klar festgestellt, dass das Gehirn von Kleinkindern dem von Erwachsenen überlegen ist. Mit drei Jahren haben die Jüngsten doppelt so viele Synapsen wie Erwachsene. Dieser Vorsprung wird jedoch in den nächsten Jahren wieder abgebaut. Ab dem Jugendalter bleibt die Zahl der Synapsen in etwa konstant. Alles, was Kinder bis dahin erlernt haben, haftet besonders gut im Gedächtnis. Wird das Wissen und Können jedoch nicht regelmäßig trainiert, bauen diese Verbindungsstellen wieder ab. Ist das nicht ein ausreichender Grund, um gerade im Kleinkindalter das Gehirn arbeiten zu lassen?

Frühes Gehirntraining – Entwicklung fördern

Es ist nie zu früh, mit dem Training der Merk- und Konzentrationsfähigkeiten zu beginnen. Bereits mit Einjährigen wurden erstaunliche Erfolge erzielt. Kinder und Eltern können sich dabei gegenseitig unterstützen. Einfache Übungen, die ohne Aufwand durchgeführt werden, schulen nicht nur den Nachwuchs, auch die Erwachsenen profitieren davon. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, tagtäglich ohne großen Aufwand etwas für die Gehirnentwicklung zu tun.

Training außerhalb der Schule – Lern- und Denkspiele

Dem schulischen Lernen angepasst und doch mit dem Schwerpunkt auf Spielen sind je nach Altersstufe entwickelte Denk- und Lernspiele Gesellschaftsspiele. Hier gilt es Dreiecke mit Zahlen so zu kombinieren, dass mit den zuteilten Steinen die höchstmögliche Punktzahl erreicht wird. Der Ausweg aus dem Labyrinth will gefunden werden, obwohl sich die Voraussetzungen ständig ändern. Beim Einkaufsspiel lernen die Jüngsten, Preise und begehrte Waren unter einen Hut zu bringen. Gute Kinderspiele punkten dadurch, dass sie mit einer Altersangabe versehen sind. Eltern haben so einen Anhaltspunkt, ab wann die Spielregeln verstanden werden können. Ob Spiele allein, zu zweien oder im Kreis der Familie oder Freunden stattfinden, spielt für das Gehirntraining nur eine untergeordnete Rolle. Die Übung ist es, die den Ausschlag für die künftigen Fähigkeiten gibt.

Beliebte und bekannte Übungen – spielend lernen

Wer kennt Spiele wie “Ich packe meinen Koffer und nehme mit” oder “Stadt-Land-Fluss” nicht noch aus seiner eigenen Kinderzeit? Hier wird das Gehirn trainiert, ohne dass es den Übenden wirklich bewusst ist. Das beliebte Memory kennt auch jeder. Die Jüngsten können es so spielen, dass alle Karten offen liegen und lediglich die Paare gesucht werden. Dies gelingt mitunter bereits Zweijährigen. Mit zunehmendem Alter steigert sich der Schwierigkeitsgrad, indem Ausführungen mit sehr vielen Paaren auf den Tisch kommen.

Gehirntraining – Sport und Konzentration

Bewegung kann ebenfalls die Entwicklung des Gehirns fördern. Das Gehen auf einem schmalen Balken erfordert Konzentration ebenso wie Voraussicht. Größere Kinder üben im Verein, die Reihenfolge der Bewegungsabläufe wie etwa bei rhythmischer Gymnastik oder Kampfsportarten verlangt äußerste Aufmerksamkeit ab. Im Freien bestimmte Gegenstände zu entdecken, beispielsweise den passenden Baum zum am Boden liegenden Blatt ist eine einfache Denkaufgabe, die immer und überall gemacht werden kann. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sie gleichermaßen wie die Konzentration zu entwickeln, zahlt sich für die spätere Schulzeit, den Beruf und das private Vergnügen aus.

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