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Effizienz – effektiv und schnell verstehen

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Sicherlich wurdest du schon mal von jemandem korrigiert, nachdem du einen Satz wie „Heute habe ich meinen Tag effektiv verbracht” geäußert hast. Dir wurde gesagt, “effizient” wäre in diesem Fall der richtige Begriff, doch du hast den Unterschied nicht wirklich begriffen?

Keine Sorge, in diesem Artikel erhältst du eine einfache Erklärung zum Thema Effizienz, was der Unterschied zu Effektivität ist und ein paar Tipps, um deine Effizienz steigern zu können.

Legen wir sofort los!

Von Effizienz sprechen wir, wenn jemand ein Ziel mit möglichst wenig (Zeit-)Aufwand erreicht. Dies ist Teil des Minimalprinzips und die Maßnahmen, die zum Erfolg führen, sollen optimiert werden.

Es gibt einen Leitsatz, an dem du dich orientieren kannst:

Die Dinge richtig tun.

Du stellst dir also die Frage, wie etwas gemacht werden muss. Der benötigte Aufwand und der daraus resultierende Ertrag wird ins Verhältnis gesetzt. Und in der Regel wird da das günstigste Kosten-Nutzen-Verhältnis ersehnt.

Somit stellt die Effizienz das Maß für die Wirtschaftlichkeit dar.

Häufige Synonyme zu Effizienz

Nur, um es mal gehört zu haben – hier einige Synonyme, die dabei helfen können, das Thema zu verstehen:

  • wirksam
  • wirkungsvoll
  • mit hohem Wirkungsgrad
  • verlustarm
  • verlustfrei
  • lukrativ
  • lohnenswert

Sehr oft wird auch Effektivität als Synonym benutzt. Dies ist allerdings ein häufiges Missverständnis und dieses wollen wir im Folgenden aufklären.

Der Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität einfach erklärt

Um den Unterschied zwischen den beiden Begriffen erläutern zu können, musst du natürlich zuerst wissen, was Effektivität bedeutet.

Effektivität wird, wie oben schon erwähnt, fälschlicherweise oft als Synonym zu dem Begriff Effizienz benutzt.

Wir bezeichnen etwas als effektiv, wenn die getätigten Handlungen und Maßnahmen auch zum gewünschten Ziel führen.

Auch hier kannst du dich an einem Leitsatz orientieren:

Die richtigen Dinge tun

Du fragst dich also, was für Maßnahmen notwendig und geeignet sind. Wir betrachten hier das angestrebte Ziel in Relation zum tatsächlichen Ziel und uns interessiert erst einmal nicht, wie viel Aufwand dafür notwendig ist.

Also lautet der Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz so:

Bei der Effektivität geht es darum, ein Ziel mit den richtigen Maßnahmen zu erreichen. Bei der Effizienz geht es darum, dieses Ziel mit möglichst geringem Mitteleinsatz zu erreichen.

Am Einfachsten kann ich es mir mit den Leitsätzen merken.

Also nochmal zur Wiederholung:

Effektivität – die richtigen Dinge tun

Effizienz – die Dinge richtig tun

Das Ganze möchten wir mit Beispielen nochmal ausführlicher darstellen.

Beispiele Effektivität und Effizienz

An Beispielen aus dem realen Leben lassen sich die Begrifflichkeiten sehr gut visualisieren.

Stell dir also vor, du möchtest dir ein neues Handy für die Arbeit kaufen. Du hast dich bereits für ein bestimmtes Modell entschieden und kannst es dir über 3 Wege zulegen.

  • Auf der Internetseite des Herstellers zum Originalpreis
  • Auf einem Online-Vergleichsportal zu 10% Preisnachlass
  • Der Elektromarkt in deiner Stadt hat einen Schlussverkauf mit 20% Rabatt auf das gesamt Sortiment
effizienz

Wenn du jetzt effektiv handeln willst, ist es dir vollkommen gleichgültig, welchen Verkäufer du wählst. Alle Angebote führen dich zu deinem gewünschten Ziel, du hättest am Ende das Handy deiner Wahl und jede Maßnahme wäre effektiv.

Wie du dir jetzt wahrscheinlich denken kannst, würdest du effizient handeln, wenn du dein Ziel mit möglichst geringem Aufwand erreichst. Die effizienteste Variante wäre also der Elektromarkt deiner Stadt, da hier das Kosten-Nutzen Verhältnis am besten ist.

Im Folgenden haben wir noch 2 Beispiele für dich, bei denen du selber überlegen kannst, wie du effektiv oder effizient handeln würdest. Streiche über das Feld, um die Lösung zu sehen.

Auto waschen

Effizient handelst du, indem du durch eine günstige Waschstraße fährst. Effektiv wäre allerdings schon eine Wäsche mit der Hand und einem kleinen Lappen.

Dein Laptop brennt...

… und du hast eine Flasche Wasser und eine Flasche Champagner neben dir stehen.

Effektiv handelst du, egal womit du versuchst, den Brand zu löschen. Effizient ist aber natürlich aufgrund des Kosten-Nutzen-Verhältnisses hier das Wasser zu nehmen.

Wenn du nur den Champagner neben dir stehen hast und kein Wasser, und der Wert deines Laptops unter dem Wert des Champagners liegt, ist es sogar effizienter, den Laptop einfach ausbrennen zu lassen.

Kann etwas effektiv und effizient sein?

Die Antwort ist natürlich leicht : Ja, etwas kann effektiv und effizient zugleich sein. Im Optimalfall solltest du sogar immer effektiv und effizient gleichzeitig handeln.

Du kannst allerdings effizient sein, obwohl du nicht effektiv bist. Wenn du beispielsweise mit geringstem Aufwand eine Suppe kochst, ist das effizient, nicht allerdings effektiv, wenn du eigentlich einen Kuchen backen wolltest.

effizienz

Andersrum kannst du natürlich auch effektiv, aber nicht effizient sein. Du kennst das wahrscheinlich aus einem Beispiel aus deinem Alltag. Wenn du für Prüfungen lernen musst, wirst du wahrscheinlich oft effektiv handeln, da dein Ziel ist, möglichst gut für die Prüfung vorbereitet zu sein.

Die Effizienz kommt da aber oft ein wenig zu kurz, da du entweder falsche Methoden nutzt oder dauerhaft abgelenkt bist – das kennen wir doch alle 😉

Effizient arbeiten – 5 schnell umsetzbare Tipps zur Effizienzsteigerung

Im Folgenden geben wir dir noch ein paar Tipps, wie du deine Arbeit ganz einfach effizienter gestalten kannst. Dabei soll gesagt sein, dass dies nicht bedeutet, dass mehr gearbeitet werden muss. Es geht bei der Effizienz nicht um die Dauer der Arbeitszeit, sondern darum, die verfügbare Zeit bestmöglich zu nutzen.

Ziele konkretisieren

Um effizient arbeiten zu können, musst du wissen, welche Ziele du erreichen willst und welche Rahmenbedingungen relevant sind. Setze dir auch nicht zu viele Ziele, sondern konzentriere dich kurzfristig immer auf einige Wenige, um den Überblick zu behalten.

Emotionen kontrollieren

Es ist aus der Forschung bekannt, dass schlechte Laune enorme Effekte auf unseren Job und unsere Leistung hat. Somit prokrastinierst du leichter. Versuche also, negative Emotionen während deiner Arbeitszeit auszublenden.

Aufgaben klären

Basierend auf dem Eisenhower-Prinzip gilt es, Aufgaben in wichtig/unwichtig und dringend/undringend zu sortieren. So entscheidest du, was du anpackst und was eventuell keine hohe Priorität hat.

Zeitblöcke setzen

Viele neigen dazu, ihre zur Verfügung stehende Zeit komplett auszunutzen. Somit werden sie erst auf den letzten Drücker fertig. Das kennen wir doch alle. Effizienter ist es, seinen Tag in Arbeitsblöcke aufzuteilen und festzulegen, welche Aufgabe in welchem Zeitblock erledigt werden soll.

Kleine Pausen einplanen

Kein Mensch kann acht Stunden am Stück vollkommen konzentriert sein. Plane in deinen Tag also unbedingt mehrere Pausen von beispielsweise 5 Minuten ein und gehe ein wenig an die frische Luft. So bekommst du deinen Kopf wieder frei.

Fazit

Du hast jetzt also gelernt, was Effizienz ist und wie die Abgrenzung zur Effektivität definiert ist. Außerdem hast du 5 super hilfreiche Tipps zur Effizienzsteigerung von uns bekommen. Nun liegt es also an dir, die richtigen Dinge zu tun und die Dinge richtig zu tun.

Wir haben uns viel Mühe gegeben, diesen Artikel zu erstellen und dir hilfreiche Tipps mit auf den Weg zu geben. Nun bitten wir dich, uns über die Sternebewertung und das Kommentarfeld mitzuteilen, ob wir dabei effektiv gewesen sind. Vielen Dank! 🙂
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