Studierenden steht oft nicht viel Geld zur Verfügung – und daher müssen sie auch mal auf etwas verzichten. Studentenrabatte können da eine große Hilfe und Entlastung sein. Was die ISIC damit zu tun hat? Das erfährst du hier.
Wir wollen dir in diesem Kapitel erklären…
… was genau die ISIC eigentlich ist,
… welche Vorteile sie dir bietet
… und wie du deine eigene Karte bekommst.
Klingt interessant? Dann schauen wir uns das Thema doch mal genauer an!
Starten wir mit ein bisschen Hintergrundwissen und beantworten dabei zunächst die Frage, was es mit der sogenannten ISIC auf sich hat:
Die ISIC (kurz für: International Student Identity Card) ist im Grunde so etwas wie eine Mitgliedskarte – sie verschafft dir Zugriff auf ein speziell für Studierende, Auszubildende und Schüler*innen zugeschnittenes Rabattprogramm.
Das ist aber nicht alles. Die ISIC hat einen weiteren großen Vorteil:
Weltweit dient dir die Karte als Nachweis deines Studentenstatus und sogar die UNESCO hat sie als internationalen Studentenausweis anerkannt.
Die Vorteile der ISIC Karte im Überblick
Ursprünglich sollte mit Hilfe der ISIC vor allem der internationale Austausch gefördert werden: Rabatte und Vergünstigungen sollten es Studierenden ermöglichen, für weniger Geld zu reisen und andere Länder und Kulturen zu erkunden.
Inzwischen hat sich das Angebot der ISIC-Card allerdings stark erweitert. Sowohl im Inland als auch im Ausland erhältst du Rabatte in zahlreichen Kategorien.
Wie du siehst, ist die Auswahl also groß und für fast jeden ist etwas dabei.

Wer kann die International Student Identity Card beantragen?
Leider ist nicht jeder dazu berechtigt, eine ISIC zu beantragen. Aber: Anders als der Name vermuten lässt, ist die Karte nicht nur für Studierende.
Wer die International Student Identity Card beantragen möchte, muss zum Zeitpunkt der Antragstellung nachweislich Studierender, Auszubildender oder Schüler*in sein.
Du musst also einer der folgenden Voraussetzungen erfüllen:
Belegen kannst du deinen Status mit deinem entsprechenden Dokument, das du vorlegen musst, wenn du die ISIC beantragst.
Bei diesem Dokument kann es sich z.B. um eine Immatrikulationsbescheinigung, einen Schulausweis, einen Ausbildungsvertrag oder Berufsschulnachweis handeln.
Alternativ kannst du dir von deiner Hochschule oder Schule ein Schreiben ausstellen lassen, das deinen Status als Schüler*in oder Student*in bestätigt.
Erfüllst du die oben genannten Voraussetzungen, kannst du die ISIC ganz einfach online beantragen, oder vor Ort in einer von 400 Ausgabestellen in Deutschland.
Du musst außerdem einmalig eine Gebühr in Höhe von 18€ zahlen, dann kannst du in der App auf die digitale Variante der Karte zugreifen.
Möchtest du stattdessen lieber eine physische Karte haben, musst du einen kleinen Aufpreis von 5€ zahlen. Die Karte wird dann zugeschickt.
Gültig ist die ISIC-Card ein Jahr lang nach Ausstellung.

Darüber hinaus gibt es außerdem zwei alternative Angebote für all diejenigen, die die Voraussetzungen für die ISIC nicht erfüllt:
Die International Teacher Identity Card (kurz: ITIC) ist für Lehrer*innen, die an einem bei der zuständigen Behörde anerkannten Bildungsinstitut tätig sind.
Für Personen bis einschließlich 30 Jahre, die nicht berechtigt sind, die ISIC zu beantragen, gibt es die International Youth Travel Card (kurz: IYTC).


