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Hausaufgaben - nützlich oder unsinnig?

Jeder Schüler kennt den größten Feind der Freizeit: Hausaufgaben. Sie vermiesen die freie Zeit nach dem Ende der Schulstunden und sind in der Lage, ein ganzes Wochenende einzunehmen. Es gibt jedoch auch einen Mittelweg, der durchaus sinnvoll erscheint.

Hausaufgaben

Hausaufgaben pro und contra

Kritiker sind der Meinung, dass Hausaufgaben am besten abgeschafft werden sollten. Sie lassen den Kindern und Jugendlichen zu wenig Freizeit und vergrößern sogar die Bildungskluft. Zur Erklärung: Wer Hausaufgaben gern macht, ist meist ohnehin gut in der Schule und braucht kaum Anleitung. Häufig kommen diese Schüler aus Familien mit einem akademischen Hintergrund. Wer hingegen in der Schule weniger Leistung zeigt, „vergisst“ die unliebsamen Aufgaben häufiger oder schreibt schnell beim Banknachbarn ab. Diese Schüler bekommen wenig bis gar keine Hilfe zu Hause, der Übungseffekt derartig erledigter Aufgaben tendiert allerdings gen null. Dabei hätten gerade diese Kinder etwas zusätzliche Aufgaben wirklich nötig!

Für die Hausaufgaben spricht aber, dass die Schüler lernen, sich ihre Zeit besser einzuteilen und dass sie den Lernstoff aus der Schule noch einmal vertiefen können. Dafür bleibt dort meist keine Zeit, die Unterrichtsstunde ist für zusätzliche Aufgaben und Erklärungen einfach zu kurz. Oftmals kommt daheim der Aha-Effekt, wenn sich der Schüler seine Aufgaben noch einmal in Ruhe ansieht oder bestenfalls sogar Hilfe durch Eltern oder einen Nachhilfelehrer bekommt.

Hausaufgaben sind sinnvoll?

Aus diesen Überlegungen stellt sich die Frage, ob Hausaufgaben sinnvoll sind, wenn sie doch für einen Teil der Schüler nur Stress bedeuten. Diese Frage kann ganz klar mit einem „Ja“ beantwortet werden, wenngleich dieses doch eine Einschränkung erfährt. Schüler sollten zu Hause jederzeit die Möglichkeit haben, Fragen zum Lernstoff zu stellen und sich Details noch einmal erklären lassen zu können. Wenn das durch Eltern oder Geschwister nicht möglich ist und es ist bekannt, dass das Kind in einem Fach deutlich mehr Anleitung braucht, ist die Beauftragung eines Nachhilfelehrers empfehlenswert. Dieser holt das Kind auf Augenhöhe ab und erklärt Schritt für Schritt den Stoff, sodass der Anschluss im Unterricht jederzeit gegeben ist.

Einige Schulen haben bereits einen Mittelweg gefunden und bieten nachmittags spezielle Schulstunden an, während der Lernaufgaben aus allen Fächern erledigt werden können. Dabei stehen Lehrer für Nachfragen und Kontrollen zur Verfügung und können den Stoff noch einmal erklären. Dieses Modell ist im Ganztagsunterricht integriert, der mit deutlich weniger Aufgaben für zu Hause auskommt. Dennoch sind immer wieder einzelne Hausaufgaben zu erledigen, vor allem Referate, Poster und andere Dinge, die zeitlich nicht in der schulischen Lernzeit untergebracht werden können.

Hausaufgaben in der Grundschule

Schon in der Grundschule bekommen die Kinder erste Hausaufgaben. Lesen, Schreiben, Rechnen – zu allen Fächern gibt es kleine Aufgaben, die binnen weniger Zeit zu erledigen sind. Ungefähr ab Klasse 4 steigen die Ansprüche und die Schüler müssen kleine Referate oder andere Ausarbeitungen, die sich über längere Zeit hinziehen, erledigen. So lernen sie, sich die zur Verfügung stehende Bearbeitungszeit einzuteilen und die Aufgaben zu einem festen Termin erledigt zu haben. In der Grundschule sollen die Kinder lernen, sich den Stoff aus dem Unterricht noch einmal anzuschauen und diesen zu festigen. Ohne diese Übungen geht es nicht – ein gutes Beispiel dafür ist das Lesen. Wer sich hier nur auf die Schule verlässt, ist verlassen! Denn die Zeit dort reicht einfach nicht aus, damit alle Kinder einer Klasse ihre Lesekünste derart verbessern können, dass nach gewisser Zeit ein flüssiges Lesen eines Textes möglich ist. Wichtig ist nur, dass die Kleinen nicht überfordert werden und somit der Spaß am Lernen – und auch an den Hausaufgaben – erhalten bleibt.

Hausaufgaben in den Ferien

Schon in höheren Klassen der Grundschule und erst recht auf den weiterführenden Schulen gang und gäbe: Hausaufgaben in den Ferien. Hier müssen Vorträge zum Lieblingsmusiker, über einen Wissenschaftler oder Belegarbeiten ausgearbeitet werden, die in der Vorbereitung sehr zeitintensiv sind. Viele Lehrer geben daher noch die Ferien zur Bearbeitung – auch wenn sie den Kindern damit keinen Gefallen tun. Denn welcher Schüler arbeitet schon in den Ferien gern? Diese Zeit sollte den Schülern zur tatsächlichen Erholung zugestanden werden, daher ist es sinnvoll, Hausaufgaben, die über die Ferien aufgegeben werden, bereits vor diesen zum Abschluss zu bringen. So lässt sich die freie Zeit unbeschwert genießen! Ansonsten hilft nur ein strenger Plan, der mit viel Disziplin eingehalten werden muss, sodass die Kinder an jedem Ferientag etwas erledigen und nicht gegen Ende der Zeit vor einem Berg an Aufgaben stehen. Ideal ist diese Lösung sicher nicht, jedoch mithilfe eines Nachhilfelehrers durchaus zu bewältigen.