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Wie du deine Angst vor Prüfungen verlierst

Prüfungsangst und Lampenfieber gehören zur sogenannten Leistungsangst. Betroffene haben starke Angst, zu versagen. Fast alle Menschen sind vor und während Prüfungen, Klausuren, oder Klassenarbeiten nervös. Das ist völlig normal. Prüfungsangst wird erst dann zum Problem, wenn sie die Leistung erheblich beeinträchtigt und persönliches Leid verursacht. Die folgenden Tipps können dabei helfen, Prüfungsangst loszuwerden.

Was hilft gegen Prüfungsangst?

Die Frage: „Was tun bei Prüfungsangst, beschäftigt Schüler und Studenten seit jeher. Und im Laufe der Zeit sind viele brauchbare Tipps entstanden, wie man der lästigen Angst Herr werden kann. Der vielleicht wichtigste Tipp, um der gefürchteten Prüfungsangst zu begegnen, ist es, sich nicht von ihr unterkriegen zu lassen. Die Angst sollte nie so weit gehen, dass die negativen Gefühle die Fähigkeit beeinträchtigen, in einer Prüfung oder vor einem Publikum gute Leistungen zu erbringen. Hier helfen, neben einem guten Selbstbewusstsein und der Sicherheit, den gelernten Stoff auch sicher zu beherrschen die folgenden Tipps:

  • Schlafen Sie am Vorabend ausreichend
  • Achten Sie darauf, dass Sie gefrühstückt haben
  • Atmen Sie zwischen den Fragen tief durch und gönnen Sie sich ausreichend Zeit für die Beantwortung der Frage
  • Stellen Sie sich an den Tagen vor der Prüfung immer vor, dass Sie bei der bevorstehenden Veranstaltung oder Prüfung erfolgreich sein werden

Die Prüfungsangst kann auch etliche somatische Beschwerden auslösen, angefangen von Schlaflosigkeit und Verdauungsproblemen, bis hin zu bohrenden Kopfschmerzen, die das Lernen fast unmöglich erscheinen lassen. In diesem Fall ist es ratsam, die Kopfschmerzen natürlich zu behandeln und nicht zu Schmerzstillenden Medikamenten zu greifen, die zum Teil starke Nebenwirkungen haben können.

Prüfungsangst betrifft nicht nur Erwachsene, sie stellt auch ein wachsendes Problem für Kinder und Jugendliche dar. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass viele Kinder und Jugendliche von Prüfungsangst betroffen sind: Jeder zweite Schüler in Deutschland ist nervös, wenn er eine Prüfung ablegen muss. Die Versagensangst kann eine Menge Stress verursachen, der sich auf die Leistung am Prüfungstag auswirken kann. Der Leistungsdruck wird mit zunehmendem Alter immer größer – von der Grundschule bis hin zum Studium. Es ist wichtig, dass Eltern und Lehrer gleichermaßen erkennen, wie schädlich sich dieser Druck auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auswirken kann, damit sie ihnen helfen können, ihn zu bewältigen, anstatt noch mehr Stress zu verursachen. Studien wie diese werden hoffentlich Aufschluss darüber geben, wie Prüfungen weniger stressig gestaltet werden können. Für betroffene Kinder gilt insbesondere, keine Medikamente einzusetzen, sondern auf natürliche Mittel gegen Prüfungsangst zu setzen.

Dabei bedeutet die gefürchtete Prüfungsangst nicht nur, dass diese unbedingt in jedem Fall behandelt werden sollte. Ein mittleres Maß an Prüfungsangst kann Menschen sogar helfen, Höchstleistungen zu erbringen. Die erhöhte Alarmbereitschaft führt zu mehr Aufmerksamkeit und dies führt dazu, dass wir eine Prüfung eher bestehen, weil wir nicht gleichgültig sind. Dies wurde durch Studien belegt: So wurden zum Beispiel zwei Gruppen von Probanden untersucht: eine Gruppe wurde dabei niedrigen Stressbedingungen ausgesetzt und die andere hohen Stressbedingungen. In beiden Fällen schnitten diejenigen Teilnehmer, die sich ein wenig ängstlich fühlten, besser ab als diejenigen, die nur wenig oder gar keinen Stress empfanden. Bei einer starken Prüfungsangst sollte jedoch auch nach Abhilfe gesucht werden.

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